Kaseel (kobinet)
Menschen kämpfen für Rechte.
Sie kämpfen für Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Niemand wird ausgeschlossen.
Die Menschen brauchen Orte.
Dort können sie sich treffen.
Dort können sie reden.
Dort bekommen sie neue Kraft.
Nicht neutral! Haltung zeigen und Inklusion verteidigen
Bei einer Tagung haben das viele gesagt.
Eine Tagung ist ein großes Treffen.
Menschen sprechen dort über wichtige Themen.
Viele Aktive waren da.
Aktive sind Menschen, die mitmachen.
Sie arbeiten für eine Gruppe oder ein Ziel.
Viele kommen aus der Behinderten-Bewegung.
Die Behinderten-Bewegung ist eine Gruppe.
Menschen mit Behinderung kämpfen dort für ihre Rechte.
Viele waren erschrocken.
In Sachsen-Anhalt gab es eine Wahl.
Die AfD hat gewonnen.
Vertreter der AfD sind jetzt Landtagspräsident und Landtagsvizepräsident.
AfD ist eine Partei in Deutschland.
Manche sagen: Die AfD ist eine rechte Partei.
Trotzdem haben alle gesagt:
Wir kämpfen weiter.
Wir kämpfen für Demokratie.
Demokratie bedeutet: Alle dürfen mitbestimmen.
Alle dürfen mitreden.
Wir kämpfen für die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Diese Rechte stehen in einem Vertrag.
Der Vertrag heißt: UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Das ist ein Vertrag für die Rechte von Menschen mit Behinderung.
Viele Länder haben den Vertrag unterschrieben.
Sie sagt:
Viele Menschen grenzen andere aus.
Sie haben Vorurteile.
Vorurteile sind falsche Meinungen über Menschen.
Man denkt schlecht über andere, ohne sie zu kennen.
Die Vorurteile sind gegen Menschen mit Behinderung.
Das nennt man: ableistisch.
Ableistisch bedeutet: Menschen mit Behinderung werden schlecht behandelt.
Sie werden ausgeschlossen.
Aktive berichten:
Andere greifen sie an.
Die Angriffe passieren im Internet.
Die Angriffe passieren bei Veranstaltungen.
Die Angriffe passieren im Alltag.
Die Tagung sollte helfen.
Die Menschen konnten reden.
Sie konnten über Probleme sprechen.
Sie konnten Lösungen finden.
Sie konnten sich gegenseitig Mut machen.
Sie arbeitet beim Projekt Aktiv-Teil-habe-Gestalten.
Sie war sehr berührt.
Viele Menschen haben zusammengearbeitet.
Sie haben offen geredet.
Sie haben sich vertraut.
Am Anfang der Tagung gab es einen Rückblick.
Es ging um die Zeit des Nationalsozialismus.
Das war eine schlimme Zeit in Deutschland.
Damals wurden viele Menschen schlecht behandelt.
Besonders Menschen mit Behinderung.
Es ging auch um die Behinderten-Bewegung.
Die Bewegung hat viel erreicht.
Es ging auch um die AfD.
Die AfD hat eine andere Meinung.
Sie will nicht, dass alle die gleichen Rechte haben.
Das ist gefährlich.
Sie ist Politikerin.
Sie ist von der SPD.
Sie arbeitet in Sachsen-Anhalt.
Sie setzt sich für Menschen mit Behinderung ein.
Sie sagt:
Es ist wichtig, für Rechte zu kämpfen.
Wir müssen unsere Meinung zeigen.
Das bedeutet: Man steht zu seiner Meinung.
Man handelt danach.
Er sagt:
Junge Menschen mit Behinderung sind wichtig.
Sie haben einen eigenen Verein.
Sie kämpfen für ihre Rechte.
Sie wollen: Alle Kinder gehören dazu.
Alle Jugendlichen gehören dazu.
Am zweiten Tag gab es Workshops.
Workshops sind Arbeits-Gruppen.
Menschen arbeiten dort zusammen.
Sie erzählt Geschichten.
Sie hat gezeigt:
Viele Menschen haben falsche Vorstellungen.
Sie denken schlecht über Menschen mit Behinderung.
Viele haben gesagt:
Nach der Tagung geht die Arbeit weiter.
Es ist wichtig, zusammenzuarbeiten.
Sie wollen nicht gegeneinander arbeiten.
Sie wollen gemeinsam kämpfen.
Es gibt viele Möglichkeiten.
Man kann Ministerien besetzen.
Das bedeutet: Menschen gehen in ein Gebäude vom Staat.
Sie wollen zeigen: Das ist uns wichtig.
Man kann an Brücken klettern.
Man kann demonstrieren.
Demonstrieren bedeutet: Viele Menschen gehen auf die Straße.
Sie zeigen gemeinsam, was sie wollen.
Man kann mit Politikern reden.
Man kann Gesetze ändern.
Man kann in den Medien arbeiten.
Man kann Veranstaltungen machen.
Jetzt ist es wichtig:
Die Behinderten-Bewegung muss zusammenhalten.
Sie muss klare Ziele haben.
Sie muss gemeinsam handeln.
Das bifos hat ein Video gemacht.
Nancy Frind hat das Video aufgenommen.
Das Video zeigt den ersten Tag der Tagung.
Das Video ist auf Facebook.
Das Video ist auf Instagram.
Foto: Nancy Frind
Kaseel (kobinet)
"Wir brauchen Räume, um uns auszutauschen und wieder Kraft für unser Engagement für Menschenrechte und Inklusion zu tanken." Das war eine Aussage, die immer wieder von Teilnehmenden der Tagung "Nicht neutral! Haltung zeigen und Inklusion verteidigen" zu hören war. Die vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbestbestimmten Leben Behinderter (bifos) und dem Projekt Aktiv Teilhabe Gestalten des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) am 16. und 17. Oktober 2026 im Kasseler Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen durchgeführte Veranstaltung brachte viele Aktive aus der Behindertenbewegung zusammen. Auch wenn der Schock bei vielen Teilnehmenden nach der Landtagswahl und der Wahl von AfD-Vertretern zum Landtagspräsident und Landtagsvizepräsident in Sachsen-Anhalt noch groß war, war bei der Tagung ein klares Bekenntnis zum weiteren und konsequenten Engagement für die Verteidigung der Demokratie und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu vernehmen.
"Wir erleben derzeit, wie ausgrenzende, ableistische und rechte Einstellungen wieder stärker werden. In politischen Debatten und gesellschaftlichen Diskussionen geraten Teilhabe, Selbstbestimmung und Rechte zunehmend unter Druck. Viele Aktivist*innen und Selbstvertreter*innen berichten außerdem von Anfeindungen im Alltag, in sozialen Medien oder bei öffentlichen Events. Mit unserer zweitägigen Veranstaltung wollten wir einen Raum schaffen, um über diese Entwicklungen ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam haben wir Erfahrungen ausgetauscht, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen eingeordnet und darüber diskutiert, wie wir uns gegenseitig stärken und solidarisch handeln können", betonte Juliane Harms vom bifos. Mandy Müller vom Projekt Aktiv Teilhabe Gestalten zeigte sich beim Abschluss der Tagung sichtlich bewegt, dass sie erleben durfte, dass viele an einem Strang ziehen und ein Raum zum offenen und vertrauensvollen Austausch geschaffen werden konnte.
Mit einem Rückblick auf ableistische Haltungen während der Zeit des Nationalsozialismus, über die Entwicklung der Behindertenbewegung bis hin zur aktuellen Haltung der AfD zur Behindertenpolitik wurde zu Beginn der Tagung ein Einblick über die Gefahren für die Selbstbestimmung und Teilhabe behinderte Menschen, aber auch über Handlungsmöglichkeiten, gegeben. In einer Podiumsdiskussion machte die Landtagsabgeordnete aus Sachsen-Anhalt und langjährige Behindertenrechtsaktivistin Katrin Gensecke deutlich, wie es für sie im Landtagswahlkampf war und was es bedeutet, mit 39 AfD-Abgeordneten nun im Landtag von Sachsen-Anhalt zu sitzen. Vor allem machte die selbst behinderte SPD-Abgeordnete deutlich, wie wichtig es ist, dass wir gerade Jetzt Flagge zeigen und unsere Rechte verteidigen. Justus Lauer betonte dabei die Rolle junger Menschen mit Behinderungen. Diese haben sich mittlerweile zu einem eigenen Verein zusammengeschlossen und streiten u.a. für eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe.
Bei den Workshops am zweiten Tag der Tagung stand vor allem der Austausch in Arbeitsgruppen im Mittelpunkt. Aufgelockert wurde dies durch die Geschichtenerzählerin und im Rundfunk weithin bekannte Lea Streisand, die so manche ableistische Denkweisen zum Thema Behinderung aufzeigte. Dass nach der Tagung vor dem weiteren Engagmenent ist, machten so manche Diskussionsbeiträge deutlich. Es sei wichtig, dass die Akteur*innen in verschiedenen Bereichen Hand in Hand und nicht gegeneinander agieren. Ob es die Besetzung eines Ministeriums, Abseilaktionen an Brücken, Demonstrationen, die klassische Lobbypolitik und das Mitwirken in Gremen, Vorschläge für Gesetzesreformen, eine aktive Medienarbeit oder die Durchführung von Veranstaltungen ist, heute ist es wichtiger denn je, dass die Behindertenbewegung sich nicht auseinanderdividieren lässt und zielgerichtet agiert.
Einen von Nancy Frind aufgenommener Videobeitrag mit einem Rückblick auf den ersten Tagungstag hat das bifos bereits auf Facebook und Instagram eingestellt
Foto: Nancy Frind
Kaseel (kobinet)
"Wir brauchen Räume, um uns auszutauschen und wieder Kraft für unser Engagement für Menschenrechte und Inklusion zu tanken." Das war eine Aussage, die immer wieder von Teilnehmenden der Tagung "Nicht neutral! Haltung zeigen und Inklusion verteidigen" zu hören war. Die vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbestbestimmten Leben Behinderter (bifos) und dem Projekt Aktiv Teilhabe Gestalten des Kasseler Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab) am 16. und 17. Oktober 2026 im Kasseler Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen durchgeführte Veranstaltung brachte viele Aktive aus der Behindertenbewegung zusammen. Auch wenn der Schock bei vielen Teilnehmenden nach der Landtagswahl und der Wahl von AfD-Vertretern zum Landtagspräsident und Landtagsvizepräsident in Sachsen-Anhalt noch groß war, war bei der Tagung ein klares Bekenntnis zum weiteren und konsequenten Engagement für die Verteidigung der Demokratie und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention zu vernehmen.
"Wir erleben derzeit, wie ausgrenzende, ableistische und rechte Einstellungen wieder stärker werden. In politischen Debatten und gesellschaftlichen Diskussionen geraten Teilhabe, Selbstbestimmung und Rechte zunehmend unter Druck. Viele Aktivist*innen und Selbstvertreter*innen berichten außerdem von Anfeindungen im Alltag, in sozialen Medien oder bei öffentlichen Events. Mit unserer zweitägigen Veranstaltung wollten wir einen Raum schaffen, um über diese Entwicklungen ins Gespräch zu kommen. Gemeinsam haben wir Erfahrungen ausgetauscht, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen eingeordnet und darüber diskutiert, wie wir uns gegenseitig stärken und solidarisch handeln können", betonte Juliane Harms vom bifos. Mandy Müller vom Projekt Aktiv Teilhabe Gestalten zeigte sich beim Abschluss der Tagung sichtlich bewegt, dass sie erleben durfte, dass viele an einem Strang ziehen und ein Raum zum offenen und vertrauensvollen Austausch geschaffen werden konnte.
Mit einem Rückblick auf ableistische Haltungen während der Zeit des Nationalsozialismus, über die Entwicklung der Behindertenbewegung bis hin zur aktuellen Haltung der AfD zur Behindertenpolitik wurde zu Beginn der Tagung ein Einblick über die Gefahren für die Selbstbestimmung und Teilhabe behinderte Menschen, aber auch über Handlungsmöglichkeiten, gegeben. In einer Podiumsdiskussion machte die Landtagsabgeordnete aus Sachsen-Anhalt und langjährige Behindertenrechtsaktivistin Katrin Gensecke deutlich, wie es für sie im Landtagswahlkampf war und was es bedeutet, mit 39 AfD-Abgeordneten nun im Landtag von Sachsen-Anhalt zu sitzen. Vor allem machte die selbst behinderte SPD-Abgeordnete deutlich, wie wichtig es ist, dass wir gerade Jetzt Flagge zeigen und unsere Rechte verteidigen. Justus Lauer betonte dabei die Rolle junger Menschen mit Behinderungen. Diese haben sich mittlerweile zu einem eigenen Verein zusammengeschlossen und streiten u.a. für eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe.
Bei den Workshops am zweiten Tag der Tagung stand vor allem der Austausch in Arbeitsgruppen im Mittelpunkt. Aufgelockert wurde dies durch die Geschichtenerzählerin und im Rundfunk weithin bekannte Lea Streisand, die so manche ableistische Denkweisen zum Thema Behinderung aufzeigte. Dass nach der Tagung vor dem weiteren Engagmenent ist, machten so manche Diskussionsbeiträge deutlich. Es sei wichtig, dass die Akteur*innen in verschiedenen Bereichen Hand in Hand und nicht gegeneinander agieren. Ob es die Besetzung eines Ministeriums, Abseilaktionen an Brücken, Demonstrationen, die klassische Lobbypolitik und das Mitwirken in Gremen, Vorschläge für Gesetzesreformen, eine aktive Medienarbeit oder die Durchführung von Veranstaltungen ist, heute ist es wichtiger denn je, dass die Behindertenbewegung sich nicht auseinanderdividieren lässt und zielgerichtet agiert.
Einen von Nancy Frind aufgenommener Videobeitrag mit einem Rückblick auf den ersten Tagungstag hat das bifos bereits auf Facebook und Instagram eingestellt





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