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3,37 Euro pro Stunde für Gefangene – 1,35 Euro in Werkstätten für behinderte Menschen – und die Politik schaut weiter zu

Eine Hand, die eine Ein-Euro-Münze mit den Fingern hält
Eine Hand, die eine Ein-Euro-Münze mit den Fingern hält
Foto: geralt In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen

Wehrheim / Münster (kobinet)

"Der Thüringer Landtag hat beschlossen: Strafgefangene im Gefängnis bekommen für ihre Arbeit jetzt 3,37 Euro pro Stunde (nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts). Und was bekommt ein Mensch mit Behinderung, der 40 Stunden die Woche in einer deutschen 'Werkstatt' schuftet? Durchschnittlich 1,35 Euro pro Stunde! (ca. 224 Euro im Monat)", schreibt Uwe Heineker auf Facebook mit dem Hinweis auf eine am 15. Oktober 2026 anstehende Gerichtsentscheidung zum Mindestlohn in Werkstätten für behinderte Menschen. Am 8. Mai 2026 hat Jan Böhmermann im ZDF Magazin ROYALE das Thema der Ausbeutung behinderter Menschen in Werkstätten für behinderte Menschen aufgegriffen. Unter anderem war damals Jürgen Linnemann zu Gast in der Sendung, der mit Unterstützung der Gesellschaft für Freiheitsrechte den Klageweg für einen Mindestlohn in Werkstätten für behinderte Menschen gestartet hat. Das Arbeitsgericht in Münster will nun am 15. Oktober 2026 (9.00 Uhr) verkünden, "ob es ein Urteil gibt oder ob möglicherweise weiter verhandelt wird.

Link zur Sendung des ZDF Magazin Royale vom 8. Mai 2026 mit einem anschließenden Gespräch über die geplante Klage

"Jürgen Linnemann kämpft für mehr als 200 Euro im Monat. Er will seinen Fall zum Präzedenzfall machen. Entscheiden muss jetzt in der ersten Instanz das Arbeitsgericht Münster", so heißt es in der Einführung des Beitrags in der WELT vom 3. September 2026

Link zum Beitrag der WELT

In seinem im Juni 2026 erschienenen Buch "2031 – Deutschland, die Welt blickt auf dich!" hat Uwe Heineker, der sich schon seit Jahrzehnten für die Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und für faire Bedingungen in Werkstätten für behinderte Menschen stark macht, eine Chronologie der Menschenrechtsverletzungen behinderter Menschen in Deutschland zusammengestellt und veröffentlicht.

Link zum Buch von Uwe Heineker

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