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Studienvorstellung zum Abbau von Sonderstrukturen im Bereich Arbeit und Bildung

Logo Deutsches Institut für Menschenrechte
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Foto: Von Institut für Menschenrechte - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0

Berlin (kobinet)

"Abbau von Sonderstrukturen im Bereich Arbeit und Bildung. Ergebnisse einer international vergleichenden Forschung", so lautet der Titel einer digitalen Abschlussveranstaltung am 19. November 2026 von 10:00 bis 12:30 Uhr im Rahmen des Projekts "Abbau von Sonderstrukturen im internationalen Vergleich" der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Bis 12. November 2026 sind noch Anmeldungen zur Online-Veranstaltung möglich.

"Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention schreitet in Deutschland vielerorts nur langsam voran. Die Staatenprüfung Deutschlands im Jahr 2023 durch den UN-Fachausschuss hat dies zuletzt deutlich gemacht. Insbesondere der von der UN-BRK geforderte Abbau von Sonderstrukturen, unter anderem in den Bereichen Schulbildung sowie Arbeit und Beschäftigung, stagniert aufgrund politischer und gesellschaftlicher Widerstände und eines nach wie vor medizinisch geprägten Behinderungsbegriffs. Dass es auch anders geht, zeigen andere Länder, die Deutschland beim schrittweisen Wandel hin zu inklusiven Systemen im Kleinen wie im Großen voraus sind. Im Rahmen des Forschungsprojekts haben wir vielversprechende Ansätze in den Bereichen Bildung und Arbeit und Beschäftigung genauer untersucht. Die Ergebnisse zeigen: In anderen Ländern gibt es wirksame Instrumente, um mehr Inklusion auf dem ersten Arbeitsmarkt zu erreichen oder Schulsysteme inklusiv zu transformieren. Im Rahmen unserer digitalen Abschlussveranstaltung wollen wir Ihnen diese vielversprechenden Praxisbeispiele vorstellen. Anschließend ordnen Expert*innen aus der Selbstvertretung und der Wissenschaft die internationalen Impulse in moderierten Gesprächen mit Blick auf die deutsche Praxis ein", heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.

Die Veranstaltung wird zweieinhalb Stunden dauern und über die digitale Plattform Zoom stattfinden. Die Veranstaltung wird untertitelt und in Deutsche Gebärdensprache sowie in Leichte Sprache gedolmetscht.

Link zur Anmelden bis zum 12. November 2026

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