Berlin (kobinet)
Es gibt eine Veranstaltung im Internet.
Das nennt man: Online-Veranstaltung.
Du kannst mit dem Computer teilnehmen.
Oder mit dem Handy.
Abbau von Sonder-Strukturen in Arbeit und Bildung
Sonder-Strukturen bedeutet:
Besondere Orte oder Regeln.
Sie sind nur für Menschen mit Behinderung.
Zum Beispiel:
- Sonder-Schulen.
- Dort lernen nur Kinder mit Behinderung.
Oder Werkstätten.
Dort arbeiten nur Menschen mit Behinderung.
Die Veranstaltung ist am 19. November 2026.
Sie beginnt um 10 Uhr.
Sie endet um 12.30 Uhr.
Du kannst dich anmelden.
Die Anmeldung geht nur im Internet.
Du musst dich bis zum 12. November 2026 anmelden.
Die Veranstaltung macht das Deutsche Institut für Menschen-Rechte.
Das Institut prüft:
Wie gut hält sich Deutschland an Regeln?
Die Regeln sind für Menschen mit Behinderung.
Das Institut prüft die UN-BRK.
UN-BRK ist ein Vertrag.
Der Vertrag heißt:
Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Viele Länder haben den Vertrag unterschrieben.
Der Vertrag sagt:
Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte.
Die Vereinten Nationen haben den Vertrag gemacht.
Die Vereinten Nationen sind eine Gruppe.
Fast alle Länder der Welt arbeiten dort zusammen.
In Deutschland geht die Umsetzung langsam.
Umsetzung bedeutet:
Es gibt einen Plan.
Der Plan wird dann gemacht.
Zum Beispiel:
Alle Kinder sollen zusammen lernen.
Dann gibt es mehr Schulen für alle.
Es gibt noch viele Sonder-Strukturen in Deutschland.
Zum Beispiel:
- Sonder-Schulen
- Werkstätten
Es gibt politische und gesellschaftliche Widerstände.
Manche Menschen denken:
Ein medizinischer Blick auf Behinderung ist richtig.
Andere Länder machen es anders.
Sie haben weniger Sonder-Schulen.
Und weniger Werkstätten.
Das Institut hat diese Länder untersucht.
Es gibt dort gute Beispiele.
Zum Beispiel für Schulen.
Das nennt man: inklusive Schulen.
Inklusive Schulen sind Schulen für alle Kinder.
Kinder mit und ohne Behinderung lernen zusammen.
Es gibt auch gute Beispiele für Arbeit.
Mehr Menschen mit Behinderung arbeiten in normalen Jobs.
Das nennt man: erster Arbeits-Markt.
Dort arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
In der Veranstaltung werden diese Beispiele gezeigt.
Fach-Leute erzählen davon.
Fach-Leute kennen sich gut aus.
Sie sagen:
Das kann Deutschland von anderen Ländern lernen.
Eine Person leitet die Gespräche.
Die Person passt auf:
Alle dürfen etwas sagen.
Die Veranstaltung dauert 2,5 Stunden.
Sie findet über Zoom statt.
Zoom ist ein Programm für Online-Treffen.
Es gibt Untertitel.
Es gibt Dolmetscher für Deutsche Gebärden-Sprache.
Deutsche Gebärden-Sprache ist eine Sprache mit Händen.
Gehörlose Menschen nutzen sie.
Kurz heißt sie: DGS.
Es gibt auch Dolmetscher für Leichte Sprache.
Sie übersetzen schwere Sprache in Leichte Sprache.
Hier kannst du dich anmelden:
Die Anmeldung ist bis zum 12. November 2026 möglich.
Foto: Von Institut für Menschenrechte - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
Berlin (kobinet)
"Abbau von Sonderstrukturen im Bereich Arbeit und Bildung. Ergebnisse einer international vergleichenden Forschung", so lautet der Titel einer digitalen Abschlussveranstaltung am 19. November 2026 von 10:00 bis 12:30 Uhr im Rahmen des Projekts "Abbau von Sonderstrukturen im internationalen Vergleich" der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Bis 12. November 2026 sind noch Anmeldungen zur Online-Veranstaltung möglich.
"Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention schreitet in Deutschland vielerorts nur langsam voran. Die Staatenprüfung Deutschlands im Jahr 2023 durch den UN-Fachausschuss hat dies zuletzt deutlich gemacht. Insbesondere der von der UN-BRK geforderte Abbau von Sonderstrukturen, unter anderem in den Bereichen Schulbildung sowie Arbeit und Beschäftigung, stagniert aufgrund politischer und gesellschaftlicher Widerstände und eines nach wie vor medizinisch geprägten Behinderungsbegriffs. Dass es auch anders geht, zeigen andere Länder, die Deutschland beim schrittweisen Wandel hin zu inklusiven Systemen im Kleinen wie im Großen voraus sind. Im Rahmen des Forschungsprojekts haben wir vielversprechende Ansätze in den Bereichen Bildung und Arbeit und Beschäftigung genauer untersucht. Die Ergebnisse zeigen: In anderen Ländern gibt es wirksame Instrumente, um mehr Inklusion auf dem ersten Arbeitsmarkt zu erreichen oder Schulsysteme inklusiv zu transformieren. Im Rahmen unserer digitalen Abschlussveranstaltung wollen wir Ihnen diese vielversprechenden Praxisbeispiele vorstellen. Anschließend ordnen Expert*innen aus der Selbstvertretung und der Wissenschaft die internationalen Impulse in moderierten Gesprächen mit Blick auf die deutsche Praxis ein", heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.
Die Veranstaltung wird zweieinhalb Stunden dauern und über die digitale Plattform Zoom stattfinden. Die Veranstaltung wird untertitelt und in Deutsche Gebärdensprache sowie in Leichte Sprache gedolmetscht.
Foto: Von Institut für Menschenrechte - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
Berlin (kobinet)
"Abbau von Sonderstrukturen im Bereich Arbeit und Bildung. Ergebnisse einer international vergleichenden Forschung", so lautet der Titel einer digitalen Abschlussveranstaltung am 19. November 2026 von 10:00 bis 12:30 Uhr im Rahmen des Projekts "Abbau von Sonderstrukturen im internationalen Vergleich" der Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Bis 12. November 2026 sind noch Anmeldungen zur Online-Veranstaltung möglich.
"Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention schreitet in Deutschland vielerorts nur langsam voran. Die Staatenprüfung Deutschlands im Jahr 2023 durch den UN-Fachausschuss hat dies zuletzt deutlich gemacht. Insbesondere der von der UN-BRK geforderte Abbau von Sonderstrukturen, unter anderem in den Bereichen Schulbildung sowie Arbeit und Beschäftigung, stagniert aufgrund politischer und gesellschaftlicher Widerstände und eines nach wie vor medizinisch geprägten Behinderungsbegriffs. Dass es auch anders geht, zeigen andere Länder, die Deutschland beim schrittweisen Wandel hin zu inklusiven Systemen im Kleinen wie im Großen voraus sind. Im Rahmen des Forschungsprojekts haben wir vielversprechende Ansätze in den Bereichen Bildung und Arbeit und Beschäftigung genauer untersucht. Die Ergebnisse zeigen: In anderen Ländern gibt es wirksame Instrumente, um mehr Inklusion auf dem ersten Arbeitsmarkt zu erreichen oder Schulsysteme inklusiv zu transformieren. Im Rahmen unserer digitalen Abschlussveranstaltung wollen wir Ihnen diese vielversprechenden Praxisbeispiele vorstellen. Anschließend ordnen Expert*innen aus der Selbstvertretung und der Wissenschaft die internationalen Impulse in moderierten Gesprächen mit Blick auf die deutsche Praxis ein", heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.
Die Veranstaltung wird zweieinhalb Stunden dauern und über die digitale Plattform Zoom stattfinden. Die Veranstaltung wird untertitelt und in Deutsche Gebärdensprache sowie in Leichte Sprache gedolmetscht.





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