Berlin (kobinet)
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention ist ein Vertrag.
In dem Vertrag stehen Rechte für Menschen mit Behinderung.
Viele Länder haben den Vertrag unterschrieben.
Die Länder müssen die Rechte einhalten.
Der Vertrag ist seit 2006 da.
Wer hat den Vertrag gemacht?
Die UN sind fast alle Länder der Welt.
Die Länder arbeiten zusammen.
Die UN haben den Vertrag gemacht.
Das war am 13. Dezember 2006.
Eine Konvention ist ein Vertrag.
Viele Länder sagen: Wir halten uns daran.
Dann müssen alle die Regeln beachten.
Wer prüft den Vertrag?
Amnesty International ist eine Gruppe.
Die Gruppe passt auf die Rechte auf.
Amnesty prüft: Halten die Länder den Vertrag ein?
Wie ist die Lage in Deutschland?
In Deutschland wird es langsam besser.
Man nennt das Fortschritt.
Fortschritt bedeutet: Es wird nicht mehr so schlimm.
Zum Beispiel gibt es bessere Schulen.
Aber es gibt noch Sonder-Schulen.
Das sind Schulen nur für Kinder mit Behinderung.
Dort bekommen die Kinder besondere Hilfe.
Deutschland hat 16 Bundes-Länder.
Jedes Bundes-Land hat eigene Regeln.
Die Bundes-Länder sparen Geld.
Sie sparen bei wichtigen Dingen.
In Berlin gab es Proteste.
Die Menschen waren wütend.
Die Proteste haben geholfen.
Die Schul-Sozial-Arbeit sollte weg.
Das ist Hilfe für Kinder in der Schule.
Die Helfer unterstützen bei Problemen.
Aber die Hilfe bleibt.
Wie soll das Wohnen besser werden?
Es soll mehr Wohn-Gemeinschaften geben.
Das ist eine Wohnung für mehrere Menschen.
Die Menschen teilen Küche und Bad.
Es soll weniger Heime geben.
Heime sind große Häuser.
Dort leben viele Menschen mit Behinderung.
Was passierte in der Corona-Zeit?
In der Corona-Zeit gab es Probleme.
Die Bewohner durften kaum Besuch bekommen.
Viele durften nicht raus.
Wie viele Menschen leben in Heimen?
Viele Menschen mit Behinderung leben noch in Heimen.
Fast die Hälfte sind das.
Das sagt das Deutsche Institut für Menschen-Rechte.
Ein Institut forscht zu einem Thema.
Welche Probleme gibt es in Heimen?
In Heimen gibt es oft Probleme.
Die Bewohner haben wenig Privatsphäre.
Privatsphäre bedeutet: Du darfst allein sein.
Niemand darf einfach in dein Zimmer kommen.
Die Bewohner dürfen wenig mitbestimmen.
Sie dürfen nicht wählen, wer ihnen hilft.
Sie dürfen nicht frei entscheiden, mit wem sie zusammen sind.
Foto: ht
Berlin (kobinet)
Im Dezember 2026 wird die UN-Behindertenrechtskonvention 20 Jahre alt, den am 13. Dezember 2006 wurde diese von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen. Ein Grund für Amnesty International einen genaueren Blick auf die Umsetzung der Menschenrechtskonvention in Deutschland zu werfen. In der Presseinformation von Amnesty International heißt es beispielsweise: "So wurden zwar bei der Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in das Schulsystem in Einzelfällen Fortschritte erzielt, doch bestehen sonderpädagogische Einrichtungen weiterhin fort. Besorgniserregend ist die Sparpolitik der Bundesländer, die sich insbesondere im sozialen Sektor niederschlägt: So konnten etwa in Berlin nur starke Proteste der Zivilgesellschaft die ersatzlose Streichung der Schulsozialarbeit verhindern. Offene Wohnformen wie etwa Wohngemeinschaften sollen die Inklusion verbessern, Heime sollen abgeschafft werden. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, in welcher Geschwindigkeit Heime zu 'totalen Institutionen' rückgebaut werden können, also zu Orten, in denen ein Kontakt zur Außenwelt kaum noch oder gar nicht mehr möglich war. Nach Angaben des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist jedoch noch immer knapp die Hälfte der Betroffenen stationär untergebracht. Das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben wird in diesen sogenannten besonderen Wohnformen häufig verletzt: Bewohner*innen berichten über fehlende Privatsphäre, mangelnde Mitbestimmung, fehlende Wahlmöglichkeiten bezüglich der Unterstützungspersonen und einen fehlenden Zugang zur Gemeinschaft, schreibt das Institut."
Foto: ht
Berlin (kobinet)
Im Dezember 2026 wird die UN-Behindertenrechtskonvention 20 Jahre alt, den am 13. Dezember 2006 wurde diese von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen. Ein Grund für Amnesty International einen genaueren Blick auf die Umsetzung der Menschenrechtskonvention in Deutschland zu werfen. In der Presseinformation von Amnesty International heißt es beispielsweise: "So wurden zwar bei der Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in das Schulsystem in Einzelfällen Fortschritte erzielt, doch bestehen sonderpädagogische Einrichtungen weiterhin fort. Besorgniserregend ist die Sparpolitik der Bundesländer, die sich insbesondere im sozialen Sektor niederschlägt: So konnten etwa in Berlin nur starke Proteste der Zivilgesellschaft die ersatzlose Streichung der Schulsozialarbeit verhindern. Offene Wohnformen wie etwa Wohngemeinschaften sollen die Inklusion verbessern, Heime sollen abgeschafft werden. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, in welcher Geschwindigkeit Heime zu 'totalen Institutionen' rückgebaut werden können, also zu Orten, in denen ein Kontakt zur Außenwelt kaum noch oder gar nicht mehr möglich war. Nach Angaben des Deutschen Instituts für Menschenrechte ist jedoch noch immer knapp die Hälfte der Betroffenen stationär untergebracht. Das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben wird in diesen sogenannten besonderen Wohnformen häufig verletzt: Bewohner*innen berichten über fehlende Privatsphäre, mangelnde Mitbestimmung, fehlende Wahlmöglichkeiten bezüglich der Unterstützungspersonen und einen fehlenden Zugang zur Gemeinschaft, schreibt das Institut."





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