Düsseldorf (kobinet)
Ein Sonder-pädagogisches Feststellungs-Verfahren ist ein Test.
Mit dem Test prüft man:
Braucht ein Kind besondere Hilfe?
Das Kind geht in die Schule.
Der Test zeigt:
Das Kind bekommt vielleicht extra Hilfe.
Früheres Denken über Förder-Schulen
Früher dachte man:
Kinder mit Hilfebedarf sollen auf Förder-Schulen gehen.
Eine Förder-Schule ist eine Schule.
Dort bekommen Kinder besondere Hilfe.
Aber das ist nicht immer richtig.
Rechte aller Kinder
Alle Kinder haben Rechte.
Alle Kinder dürfen gut lernen.
Das steht in den Menschen-Rechten.
Menschen-Rechte sind Regeln.
Die Regeln gelten für alle Menschen.
Kritik von Dr. Schumann
Dr. Schumann sagt:
Manche Politiker wollen nicht:
Alle Kinder sollen gleich behandelt werden.
Das ist unfair.
Forderung von Dr. Schumann
Dr. Schumann sagt:
Das System in Förder-Schulen muss sich ändern.
Alle Kinder sollen die gleichen Chancen haben.
Chancen bedeutet:
Jedes Kind darf lernen und sich entwickeln.
Dr. Schumann sagt:
Die Schulen müssen sich ändern.
Dann können alle Kinder zusammen lernen.
Das ist besser für alle.
Grund-Gesetz in Deutschland
Das steht im Grund-Gesetz.
Das Grund-Gesetz ist das wichtigste Gesetz.
Es gilt in Deutschland.
Ausgrenzung von Kindern
Manche Kinder werden ausgegrenzt.
Ausgegrenzt bedeutet:
Ein Kind darf nicht mitmachen.
Andere Kinder lassen es nicht dabei sein.
Das passiert zum Beispiel:
Bei Kindern mit Behinderung.
Oder bei Kindern aus armen Familien.
Das darf nicht sein.
Foto: INKLUSIVA
Düsseldorf (kobinet)
"Mit dem sonderpädagogischen Feststellungsverfahren und seiner Diagnostik werden verdeckte sonderpädagogische Kontinuitäten zur Legitimation des Förderschulsystems strukturell fortgeführt. Damit zu brechen ist zur Verwirklichung des menschenrechtlichen Anspruchs auf Bildung überfällig." Dies schreibt die Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann in ihrem aktuellen Meinungsbeitrag auf der Plattform bildungsklick. Angesichts zunehmender autoritärer, nationalistischer und menschenfeindlicher Entwicklungen in der Gesellschaft ist es nach Ansicht der Autorin bildungspolitisch angezeigt, das den Menschenrechten und dem Grundgesetz zugrundeliegende Gleichheitsgebot zu stärken. Um rechtsextreme Narrative und Ausgrenzungspraktiken gegen gesellschaftlich schwache Gruppen wirksam zu bekämpfen, müssten auch sonderpädagogische Strukturen aufgedeckt und aufgehoben werden, die der Verwirklichung menschenrechtsbasierter und demokratischer Bildung entgegenstehen, heißt es u.a. in dem Beitrag.
Link zum Beitrag von Dr. Brigitte Schumann auf bildungsklick
Foto: INKLUSIVA
Düsseldorf (kobinet)
"Mit dem sonderpädagogischen Feststellungsverfahren und seiner Diagnostik werden verdeckte sonderpädagogische Kontinuitäten zur Legitimation des Förderschulsystems strukturell fortgeführt. Damit zu brechen ist zur Verwirklichung des menschenrechtlichen Anspruchs auf Bildung überfällig." Dies schreibt die Bildungsjournalistin Dr. Brigitte Schumann in ihrem aktuellen Meinungsbeitrag auf der Plattform bildungsklick. Angesichts zunehmender autoritärer, nationalistischer und menschenfeindlicher Entwicklungen in der Gesellschaft ist es nach Ansicht der Autorin bildungspolitisch angezeigt, das den Menschenrechten und dem Grundgesetz zugrundeliegende Gleichheitsgebot zu stärken. Um rechtsextreme Narrative und Ausgrenzungspraktiken gegen gesellschaftlich schwache Gruppen wirksam zu bekämpfen, müssten auch sonderpädagogische Strukturen aufgedeckt und aufgehoben werden, die der Verwirklichung menschenrechtsbasierter und demokratischer Bildung entgegenstehen, heißt es u.a. in dem Beitrag.
Link zum Beitrag von Dr. Brigitte Schumann auf bildungsklick





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