Berlin (kobinet)
Viele Menschen wollen eine Weiter-Bildung machen.
Die Weiter-Bildung heißt: Peer-Counseling.
Menschen mit Behinderung beraten andere Menschen mit Behinderung.
Die Berater kennen die Probleme selbst.
Sie haben die Probleme schon erlebt.
Weiter-Bildung bedeutet:
Man lernt etwas Neues.
Zum Beispiel lernt man einen neuen Beruf.
Oder man lernt neue Fähigkeiten.
Das bifos bietet die Weiter-Bildung an.
bifos ist ein Bildungs-Institut.
Das ist ein Ort zum Lernen.
Dort lernen Menschen neue Dinge.
bifos ist auch ein Forschungs-Institut.
Forschung bedeutet:
Fach-Leute suchen nach Antworten.
Sie wollen wissen:
Wie können Menschen mit Behinderung besser leben?
Der volle Name ist:
Bildungs- und Forschungs-Institut zum selbst-bestimmten Leben.
Selbst-bestimmtes Leben bedeutet:
Menschen mit Behinderung entscheiden selbst.
Sie entscheiden über ihr Leben.
Niemand sagt ihnen, was sie tun müssen.
Viele Menschen wollen die Weiter-Bildung machen.
Deshalb gibt es einen neuen Kurs.
Der Kurs beginnt am 10. Juni 2027.
Der Kurs endet im Mai 2028.
Der Kurs findet in einer Jugend-Bildungs-Stätte statt.
Das ist ein Ort für junge Menschen.
Dort können sie etwas lernen.
Oder sie nehmen an Kursen teil.
Der Kurs hat 6 Blöcke.
Jeder Block dauert mehrere Tage.
Menschen mit Behinderung leiten den Kurs.
Sie kennen die Probleme selbst.
Deshalb können sie gut helfen.
Im Kurs lernt man viele Dinge.
Zum Beispiel:
- Was ist die Selbst-bestimmt-Leben-Bewegung?
Das ist eine Gruppe.
Die Gruppe besteht aus Menschen mit Behinderung.
Sie wollen selbst über ihr Leben entscheiden.
Zum Beispiel:
Wo sie wohnen wollen.
Oder welchen Beruf sie lernen wollen.
- Wie lebt man mit einer Behinderung?
Zum Beispiel:
Wie organisiert man Hilfen?
Oder wie geht man mit Herausforderungen um?
- Wie berät man andere Menschen?
- Wie macht man Pläne für die Zukunft?
- Wie bekommt man Geld für Hilfen?
- Wie arbeitet man mit anderen zusammen?
Jenny Bießmann arbeitet beim bifos.
Sie ist Koordinatorin der Weiter-Bildung.
Sie sagt:
Viele Menschen wollen die Weiter-Bildung machen.
Das ist wichtig für die Selbst-bestimmung.
Jenny Bießmann sagt:
Menschen mit Behinderung sollen beraten.
Sie kennen die Probleme selbst.
Sie können ihre Erfahrungen nutzen.
Mehr Infos gibt es im Internet.
Foto: bifos
Berlin (kobinet)
Die Nachfrage nach der Peer-Counseling-Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) ist groß. Deshalb bietet das bifos im kommenden Jahr einen zusätzlichen Weiterbildungsgang an. Die berufsbegleitende Weiterbildung startet am 10. Juni 2027 in der Jugendbildungsstätte Duderstadt und endet im Mai 2028. In sechs mehrtägigen Blöcken geht es unter anderem um die Geschichte der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung, die Auseinandersetzung mit der eigenen Behinderung sowie klientenzentrierte und systemische Beratung. Weitere Themen sind Persönliche Zukunftsplanung, Teilhabeplanverfahren, Persönliches Budget und Netzwerkarbeit. Die Weiterbildung wird von Trainer*innen mit Behinderung für Menschen mit Behinderung durchgeführt – peer to peer eben, wie das bifos den kobinet-nachrichten mitteilte.
"Die große Nachfrage zeigt uns, wie wichtig die Qualifizierung von Menschen mit Behinderung für die Beratung auf Augenhöhe ist. Wir möchten damit noch mehr Menschen die Möglichkeit geben, ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven professionell in die Beratung einzubringen", sagte Jenny Bießmann, Koordinatorin der Peer-Counseling-Weiterbildung des bifos.
Weitere Informationen gibt es unter https://peer-counseling.org/2020/01/15/26-peer-counseling-weiterbildung-pcw/
Foto: bifos
Berlin (kobinet)
Die Nachfrage nach der Peer-Counseling-Weiterbildung des Bildungs- und Forschungsinstituts zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) ist groß. Deshalb bietet das bifos im kommenden Jahr einen zusätzlichen Weiterbildungsgang an. Die berufsbegleitende Weiterbildung startet am 10. Juni 2027 in der Jugendbildungsstätte Duderstadt und endet im Mai 2028. In sechs mehrtägigen Blöcken geht es unter anderem um die Geschichte der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung, die Auseinandersetzung mit der eigenen Behinderung sowie klientenzentrierte und systemische Beratung. Weitere Themen sind Persönliche Zukunftsplanung, Teilhabeplanverfahren, Persönliches Budget und Netzwerkarbeit. Die Weiterbildung wird von Trainer*innen mit Behinderung für Menschen mit Behinderung durchgeführt – peer to peer eben, wie das bifos den kobinet-nachrichten mitteilte.
"Die große Nachfrage zeigt uns, wie wichtig die Qualifizierung von Menschen mit Behinderung für die Beratung auf Augenhöhe ist. Wir möchten damit noch mehr Menschen die Möglichkeit geben, ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven professionell in die Beratung einzubringen", sagte Jenny Bießmann, Koordinatorin der Peer-Counseling-Weiterbildung des bifos.
Weitere Informationen gibt es unter https://peer-counseling.org/2020/01/15/26-peer-counseling-weiterbildung-pcw/





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