Wien (kobinet)
In Öster-reich gibt es eine neue Vor-sit-zende.
Die Vor-sit-zende leitet einen Verein oder eine Gruppe.
Sie spricht für alle Mit-glieder.
Marlene Krubner leitet jetzt die Selbst-bestimmt-Leben-Initia-tiven Öster-reich.
Eine Initia-tive ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen wollen gemeinsam etwas ver-bessern.
Ab-ge-kürzt heißt das: SLIÖ.
Das Ziel der SLIÖ: bessere Rechte für Menschen mit Behin-derungen.
Rechte sind Regeln, die für alle Menschen gelten.
Die SLIÖ ist ein Zu-sam-men-schluss von Gruppen.
Ein Zu-sam-men-schluss bedeutet: Viele Gruppen arbeiten gemeinsam.
Gemeinsam haben sie mehr Ein-fluss.
Diese Gruppen helfen Menschen mit Behin-derungen.
Eine Behin-derung bedeutet: Ein Mensch hat bestimmte Ein-schränkungen.
Diese Ein-schränkungen können körperlich oder geistig sein.
Deshalb brauchen diese Menschen manchmal besondere Unter-stützung.
Die SLIÖ setzt sich dafür ein, dass diese Menschen gleiche Rechte haben.
Marlene Krubner ist 20 Jahre alt.
Sie folgt auf Bernadette Feuerstein.
Bernadette Feuerstein hat die SLIÖ mit auf-gebaut.
Bernadette Feuerstein hat die SLIÖ lange geleitet.
Marlene Krubner hat ein Inter-view gegeben.
Bei einem Inter-view stellt eine Person Fragen.
Eine andere Person ant-wortet auf die Fragen.
Das Inter-view war beim Nach-richten-portal BIZEPS.
BIZEPS ist ein Nach-richten-portal für Menschen mit Behin-derungen.
BIZEPS berichtet über wichtige Themen für diese Menschen.
Im Inter-view erklärte Marlene Krubner, was sie verändern möchte.
Sie sprach über Selbst-bestimmung.
Selbst-bestimmung bedeutet: Man ent-scheidet selbst für sich.
Niemand anderes ent-scheidet für einen.
Marlene Krubner sagte: In Öster-reich gibt es noch eine Parallel-welt.
Parallel-welt bedeutet: Menschen mit Behin-derungen leben in einer getrennten Welt.
Diese Trennung heißt Segre-gation.
Segre-gation bedeutet: Menschen mit Behin-derungen leben getrennt von anderen Menschen.
Sie arbeiten und wohnen nicht zusammen mit anderen.
Marlene Krubner sagt: Das macht echte Selbst-bestimmung un-möglich.
Sie fordert: Wir müssen diese Trennung beenden.
Das betrifft Schule, Arbeit und Wohnen.
Hier könnt ihr das Inter-view lesen: Inter-view mit Marlene Krubner auf BIZEPS
Foto: SLIÖ
Wien (kobinet)
Auch in Österreich schreitet der Generationenwechsel in der Selbstbestimmt Leben Bewegung behinderter Menschen voran. Mit Marlene Krubner übernimmt eine junge Aktivistin den Vorsitz der Selbstbestimmt Leben Initiativen Österreich (SLIÖ). Im Interview mit dem österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS spricht sie über Persönliche Assistenz, De-Institutionalisierung und die Frage, was echte Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen bedeutet und stellt klar: "Wir müssen segregierende Strukturen überwinden." Hierzu betonte die im April 2005 geborene Aktivistin, die nun die Nachfolge der langjährigen Vorsitzenden und Mitbegründerin der Dachorganisation Bernadette Feuerstein angetreten hat im Interview: "In Österreich existiert nach wie vor eine Parallelwelt für Menschen mit Behinderungen, oftmals in Einrichtungen der Behinderten'hilfe'. Diese Segregation macht echte Selbstbestimmung unmöglich. Es ist ernüchternd, keinen einzelnen Bereich nennen zu können, weil es so viele Problemstellen gibt."
Foto: SLIÖ
Wien (kobinet)
Auch in Österreich schreitet der Generationenwechsel in der Selbstbestimmt Leben Bewegung behinderter Menschen voran. Mit Marlene Krubner übernimmt eine junge Aktivistin den Vorsitz der Selbstbestimmt Leben Initiativen Österreich (SLIÖ). Im Interview mit dem österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS spricht sie über Persönliche Assistenz, De-Institutionalisierung und die Frage, was echte Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderungen bedeutet und stellt klar: "Wir müssen segregierende Strukturen überwinden." Hierzu betonte die im April 2005 geborene Aktivistin, die nun die Nachfolge der langjährigen Vorsitzenden und Mitbegründerin der Dachorganisation Bernadette Feuerstein angetreten hat im Interview: "In Österreich existiert nach wie vor eine Parallelwelt für Menschen mit Behinderungen, oftmals in Einrichtungen der Behinderten'hilfe'. Diese Segregation macht echte Selbstbestimmung unmöglich. Es ist ernüchternd, keinen einzelnen Bereich nennen zu können, weil es so viele Problemstellen gibt."





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