STUTTGART (kobinet)
Die Landes-Regierung fördert 25 Projekte.
In der Landes-Regierung arbeiten Minister und Ministerinnen.
Sie entscheiden wichtige Sachen für das Bundes-Land.
Die Projekte sind für Inklusion.
Das bedeutet: Alle Menschen sind dabei.
Niemand wird ausgeschlossen.
Das heißt: Menschen mit Behinderung und ohne Behinderung leben zusammen.
Eine Behinderung macht es schwierig etwas zu machen.
Manche Sachen gehen nicht so einfach.
Das Land gibt dafür 386.000 Euro.
Das hat Minister Manne Lucha gesagt.
Ein Minister ist eine Person in der Regierung.
Die Projekte sind von verschiedenen Gruppen.
Zum Beispiel von Vereinen.
Ein Verein ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen arbeiten zusammen.
Oder von Städten und Gemeinden.
Eine Gemeinde ist ein Ort.
Dort leben mehrere Menschen zusammen.
Oder von Selbst-Hilfe-Gruppen.
Das ist eine Gruppe von Menschen.
Sie haben alle das gleiche Problem.
Sie treffen sich regelmäßig.
Sie helfen sich gegenseitig.
Menschen mit Behinderung und ohne Behinderung arbeiten zusammen.
Sie planen die Projekte gemeinsam.
Das Förder-Programm heißt Impulse Inklusion.
Ein Förder-Programm gibt Geld für gute Ideen.
Das Geld kommt vom Staat.
Menschen können das Geld für ihre Projekte nutzen.
So können sie ihre Ideen verwirklichen.
Es gibt das Programm seit dem Jahr 2013.
Seitdem hat das Land 340 Projekte gefördert.
Dafür hat das Land 7,5 Millionen Euro ausgegeben.
Minister Lucha sagt: Wir wollen Inklusion fördern.
Das werden wir auch weiter machen.
Mehr Infos gibt es im Internet.
Dort gibt es eine Liste von allen Projekten.
Die Liste zeigt die Projekte der letzten Jahre.
Die Internet-Seite heißt Impulse Inklusion.
Es gibt auch Infos zum neuen Förder-Aufruf.
Das ist eine Einladung.
Eine Organisation sagt: Wir haben Geld.
Ihr könnt euch bewerben.
Dann bekommt ihr vielleicht Geld für euer Projekt.
Der Förder-Aufruf ist für das Jahr 2025.
Die Infos stehen auf dieser Internet-Seite.
Die Seite ist vom Sozial-Ministerium.
Das ist eine Behörde vom Staat.
Sie kümmert sich um soziale Themen.
Zum Beispiel: Hilfe für arme Menschen.
Oder Hilfe für kranke Menschen.

Foto: Gemeinfrei, public domain
STUTTGART (kobinet) Insgesamt 25 innovative und nachhaltige Initiativen, die das gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen voranbringen fördert die Landesregierung mit dem Programm "Impulse Inklusion". Sie stellt dafür rund 386.000 Euro zur Verfügung. Das gab Sozialminister Manne Lucha in Stuttgart bekannt. Das Land unterstützt in diesem Jahr Projekte von Selbsthilfeorganisationen, Kommunen, Initiativen und Vereinen, die von Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam entwickelt, geplant und durchführt werden.
Die Projektförderung „Impulse Inklusion“ wurde erstmals 2013 aufgelegt. „Seither haben wir rund 340 Impulsprojekte mit fast 7,5 Millionen Euro gefördert. Damit tragen wir seit Jahren dazu bei, den Inklusionsgedanken stärker in der Gesellschaft zu verankern. Daran werden wir auch in Zukunft arbeiten“, stellte Minister Lucha in diesem Zusammenhang fest.
Eine Übersicht der in den vergangenen Jahren geförderten Projekte finden Sie auf der Projektseite „Impulse Inklusion“ sowie den Die Unterlagen zum Förderaufruf „Impulse Inklusion 2025“ sind auf dieser Internetseite nachzulesen.

Foto: Gemeinfrei, public domain
STUTTGART (kobinet) Insgesamt 25 innovative und nachhaltige Initiativen, die das gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen voranbringen fördert die Landesregierung mit dem Programm "Impulse Inklusion". Sie stellt dafür rund 386.000 Euro zur Verfügung. Das gab Sozialminister Manne Lucha in Stuttgart bekannt. Das Land unterstützt in diesem Jahr Projekte von Selbsthilfeorganisationen, Kommunen, Initiativen und Vereinen, die von Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam entwickelt, geplant und durchführt werden.
Die Projektförderung „Impulse Inklusion“ wurde erstmals 2013 aufgelegt. „Seither haben wir rund 340 Impulsprojekte mit fast 7,5 Millionen Euro gefördert. Damit tragen wir seit Jahren dazu bei, den Inklusionsgedanken stärker in der Gesellschaft zu verankern. Daran werden wir auch in Zukunft arbeiten“, stellte Minister Lucha in diesem Zusammenhang fest.
Eine Übersicht der in den vergangenen Jahren geförderten Projekte finden Sie auf der Projektseite „Impulse Inklusion“ sowie den Die Unterlagen zum Förderaufruf „Impulse Inklusion 2025“ sind auf dieser Internetseite nachzulesen.





Es wirkt fast schon rührend, wie viel Mühe man sich gibt, Inklusion jedes Jahr neu zu erfinden. Man blättert durch die Liste der geförderten Projekte für 2025 und findet wieder das vertraute Bild. Ein Kaleidoskop aus Freizeitaktionen, Stadtführungen, Ferienprogrammen, Sportstunden, Theaterworkshops und Pop Up Kultur. Nett, bunt, aktiv und völlig folgenlos. Es sind Projekte, die entstehen, ein paar Wochen bestehen und dann verschwinden. Was bleibt, ist eine Pressemitteilung und das gute Gefühl, etwas getan zu haben.
Doch Inklusion entsteht nicht durch Events. Sie entsteht nicht, wenn man an einem Nachmittag ein Rätselspiel veranstaltet oder im Sommer ein Ferienprogramm öffnet. Inklusion entsteht genau dann, wenn man Barrieren abbaut und Rechte verankert. Wenn Schulen zugänglich werden, Behörden ihre Abläufe ändern, Kulturinstitutionen selbstverständlich öffnen und der Alltag nicht mehr als Ausnahme gestaltet werden muss. Kein einziges der geförderten Projekte berührt diese Realität. Keines verändert Strukturen. Keines schafft Verpflichtungen. Keines wirkt über den Moment hinaus.
Die Liste zeigt, wie tief die Logik der temporären Bespaßung verankert ist. Ein bisschen Begegnung für die Menschen mit Behinderung, ein bisschen Beruhigung für die Gesellschaft und schon nennt man es Fortschritt. Dabei handelt es sich nur um eine kurze Unterbrechung der eigentlichen Verhältnisse. Am Tag danach bleibt alles, wie es war. Die Barrieren sind dieselben, die Zuständigkeiten dieselben, die Ungleichheiten dieselben. Nur die Illusion ist erneuert, dass man mit kleinem Geld große Veränderungen erreicht.
Wer Inklusion ernst meint, kommt um die unbequemen Fragen nicht herum. Was wurde durch die Förderung dauerhaft verändert. Wo sind die Strukturen, die bleiben. Wo entsteht ein Recht statt einer Einladung. Die Antwort ist ernüchternd. Die Projektförderung produziert keine Inklusion, sondern das Gefühl von Inklusion. Und genau dieses Gefühl schützt die Strukturen, die sich seit Jahren weigern, sich zu bewegen.