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Wie man die Zielgruppe für Leichte Sprache einbindet

Symbol leichte Sprache
Signet von Inclusion Europe für Texte in Leichter Sprache
Foto: Signet von Inclusion Europe

SAINT-NAZAIRE (kobinet) Dem Grundsatz „Nichts über uns ohne uns“ sind gewiss schon viele in der Arbeit zu Barrierefreiheit und Inklusion einmal begegnet. Wer aber auf diesem Gebiet tätig ist, weiß auch, dass dieser Grundsatz nicht nur eine politische Forderung ist, sondern zugleich Voraussetzung für erfolgreiche und qualitativ gute Arbeit. Zugänge für Personen mit Rollstuhl lassen sich ausmessen - besser und effektiver ist jedoch jemanden an der Arbeit zu beteiligen, der selbst im Rollstuhl sitzt und das Leben aus dieser Perspektive kennt. Das gilt ebenso für andere Gesichtspunkte der Barrierefreiheit. Wie man diese Arbeit beim Erstellen von Texten in Leichter Sprache effektiv machen kann, das beschreibt die Übersetzerin Andrea Halbritter in einer aktuellen Ausgabe ihres Blogs.



Die Hauptzielgruppe von Leichte-Sprache-Texten besteht laut dem Netzwerk Leichte Sprache aus Menschen mit einer geistigen Behinderung. Die meisten Texter oder Übersetzer in Leichte Sprache binden Personen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung gegen Ende der Texterstellung als Prüferinnen und Prüfer ein. Darüber hinaus werden Menschen mit Lernschwierigkeiten (so in der Regel die Eigenbezeichnung) nur selten am Entstehungsprozess von Leichte-Sprache-Texten beteiligt. Einige Expert für Leichte Sprache arbeiten mit der Hauptzielgruppe sogar gar nicht zusammen. Sie setzen statt dessen auf technische Tools.

Nach der Erfahrung von Andrea Halbritter sollten Vertreterinnen und Vertreter der Zielgruppe bereits beim Finden von Themen oder Schwerpunkten von Texten in Leichter Sprache beteiligt werden.

Ein zweiter Schritt wäre dann das gemeinsame Schreiben mit der Zielgruppe Leichter Sprache.

Beim Prüfen als dritter Schritt von Leichte-Sprache-Texten handelt es sich – wie schon erwähnt – um die verbreitetste Art, Menschen mit Lernschwierigkeiten bei der Entstehung von barrierefreien Texten einzubinden.

Ein vierter Schritt sollte nach Halbritters Erfahrungen im Prüfen von Leichte-Sprache-Bildern bestehen. Das könnte dann zu einem fünften Schritt führen, nämlich dazu, dass die Hauptzielgruppe leichte Bilder für die Texte in Leichter Sprache selbst malt.

Der vollständige Text zu diesem erwähnten Blog-Beitrag ist unter diesem Link nachzulesen.