
Foto: A. Nowak
BERLIN (kobinet) Eine siebenköpfige Delegation unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden des ABiD-Instituts Behinderung & Partizipation (IB&P) André Nowak sowie des Vorsitzenden des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde“ (ABiD) Marcus Graubner reist vom 21. bis 27. Oktober 2023 zu einem Erfahrungsaustausch des belorussischen Behindertenverbandes BelOI nach Minsk.
In den vier Tagen des Aufenthaltes in Minsk stehen Veranstaltungen unter der Überschrift: „Inklusion ist machbar – Erfahrungsaustausch zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Belarus und Deutschland“ auf dem Programm. Unter anderem wird es dabei auch einen Runden Tisch zur Umsetzung der UN-BRK bei den Artikeln 9, 19 und 27, und einen Besuch mehrerer Einrichtungen von BelOI sowie der Pädagogischen Universität „Maxim Tank“ geben. Vorgesehen sind ebenso die Besichtigung der Gedenkstätten in Trostenez und Chatyn, die Teilnahme an der Gedenkveranstaltung anlässlich des 80. Jahrestages der Zerstörung des Minsker Ghettos sowie eine Beratung über die weitere Zusammenarbeit auf Grundlage der im Jahr 2009 zwischen ABiD und BelOI geschlossenen Kooperationsvereinbarung.
Die Reise wird finanziell von der Stiftung West-Östliche Begegnungen gefördert. Die Stiftung hat bereits mehrfach die seit über 15 Jahren stattfindende internationale Zusammenarbeit von ABiD und dem IB&P mit Behindertenorganisationen aus zwölf Ländern der ehemaligen Sowjetunion unterstützt.




