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Greifswald (kobinet) In einer Pressemitteilung vom 25. April informieren "die medienanstalten“ (Arbeitsgemeinschaft der Medienanstalten der Länder) über den 10. Monitoring-Bericht zur Barrierefreiheit in den privaten Medien. Henry Spradau hat sich den Bericht in Sachen Barrierefreiheit näher angeschaut und den kobinet-nachrichten folgenden Bericht zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.
Beitrag von Henry Spradau
In einer Pressemitteilung vom 25.4.2023 informieren „die medienanstalten“ (Arbeitsgemeinschaft der Medienanstalten der Länder) über den 10. Monitoring-Bericht zur Barrierefreiheit in den privaten Medien. Die Landesmedienanstalten sind in Deutschland zuständig für die Medienaufsicht über den privaten Rundfunk sowie Telemedien, Medienplattformen und Medienintermidäre. Sie wirken zusammen, um sich in grundsätzlichen länderübergreifenden Angelegenheiten bei der Zulassung und Kontrolle von Privat-Rundfunk und -Medien abzustimmen. Grundlage ihrer Tätigkeit sind die Medienstaatsverträge. Sie wirken auch im präventiven Bereich, stärken die Medienkompetenz und damit letztlich die demokratisch-freiheitliche Grundordnung, um DeepFake, Desinformationskampagnen, Falschnachrichten und aktueller Krisen entgegenzuwirken.
Im Monitoring-Bericht zur Barrierefreiheit werden nun Wege aufgezeigt, barrierefreie Inhalte noch besser zugänglich zu machen. Menschen mit Behinderungen soll auch auf diese Weise die gleichberechtigte Teilhabe an Medien stetig besser ermöglicht werden. Er gibt Aufschluss über den Stand und die Entwicklungen der Barrierefreiheit im Privatfernsehen und in ausgewählten Streamingdiensten. Barrierefreiheit und Inklusion in den Medienunternehmen sind schon deutlich weiter gegenüber noch vor einigen Jahren. Jedoch ist noch immer „Luft nach oben“.
So stellt die Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt und Themenverantwortliche der Medienanstalten für Barrierefreiheit, Cornelia Holsten, fest, dass „das Bedürfnis, Medien nutzen zu können, nicht davon abhängt ist, ob jemand einen Rollstuhl, ein Vorleseprogramm oder ein Hörgerät nutzt. Es verbindet alle Menschen. Die Zeit für Ausreden, warum mehr Barrierefreiheit nicht möglich sein soll, ist angesichts neuer technischer Möglichkeiten und präziser gesetzlicher Vorgaben vorbei!“
Die Ergebnisse des Berichtes zeigen, dass der Ausbau von barrierefreien Angeboten im Wesentlichen in den beiden reichweitenstärksten privaten Sendergruppen stattfindet, nämlich ProSiebenSat.1 Media SE und der Mediengruppe RTL. ProSiebenSat.1 hat dabei die Anteile verstetigt, die Mediengruppe RTL leicht erhöht. Erfreulicherweise wurde auch der Bereich Audiodeskription ausgebaut.
Der Monitoring-Bericht ist als barrierefreies PDF und in einer Zusammenfassung in Leichter Sprache auf der Webseite der Medienanstalten zu finden: https://www.diemedienanstalten.de/themen/barrierefreiheit
Informationen über die medienanstalten gibt’s unter www.die-medienanstalten.de





So ganz teile ich das nicht. Barrierefreiheit in Medien ist wichtig.
Problem ist aber ist, dass man genau damit großes Geld macht und Barrierefreiheit eine Gelddruckmaschine für Technologieanbieter ist, die dann die Technologien bereitstellen.
Am Ende müssten die Kosten dann von den Konsumenten getragen werden und schon heute zeichnet sich ab, dass immer weniger Menschen dazu bereit sind, für Medienangebote Geld zu bezahlen.
Selbst „Werbung“ wird als lästig empfunden und sorgt dafür, dass rund 75% der Konsumenten die Werbung, gerade in Online-Meiden, ablehnen.