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Sozialverband fordert zusätzlich ein 29-Euro-Ticket

DR Fahrkartenautomat. Deutsche Reichsbahn ticket issuing machine, July 1993 Leipzig. von sludgegulper

DÜSSELDORF (kobinet) Mit dem Blick auf die anhaltende Diskussion um die Einführung eines 49-Euro-Tickets für alle bekräftigt der Landesverband Nordrhein-Westfalen des Sozialverbandes Deutschland (SoVD NRW) seine Forderung nach einem zusätzlichen 29-Euro-Ticket. Für manchen Gutverdiener sinken durch das 49-Euro-Ticket die Mobilitätskosten, aber Geringverdienern hilft dieses Ticket nicht, so betont der NRW-Landesvorsitzende Franz Schrewe.



Die Kompromisslösung wäre stattdessen ein Ticket für 29 Euro, so Schrewe. Dann würde sich auch der Streit um ein bezahlbares NRW-Sozialticket erübrigen: „Ein Sozialticket für bedürftige Gruppen darf nicht 40 Euro oder gar mehr kosten, dann hätte es den Namen nicht verdient“, sagt Schrewe und verweist auf „die rund drei Millionen Menschen in NRW, die an oder unter der Armutsgrenze leben“. Sie seien besonders von den aktuellen Preissteigerungen im Alltag betroffen – und würden dann eben auf ihr Recht auf Mobilität verzichten: „Die Landesregierung muss daher jetzt schnell nachbessern, die Menschen erwarten eine bezahlbare Lösung und das zurecht.“