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Wie geht es weiter mit dem Werkstätten-System?

Plakat zur Veranstaltung am 1. Dezember 2021
Plakat zur Veranstaltung am 1. Dezember 2021
Foto: Katrin Langensiepen

Hannover (kobinet) "Wie geht es weiter mit dem Werkstätten-System in Deutschland? - Sonderwelten überwinden und den Arbeitsmarkt UNCRPDkonform gestalten". So lautet der Titel einer Online-Veranstaltung, zu der die Europaabgeordnete Katrin Langensiepen am 1. Dezember um 18:00 Uhr einlädt. Gerade im Lichte des kürzlich vorgelegten Koalitionsvertrages in Verbindung mit der Haltung der EU zum Werkstättensystem dürfte diese Diskussion am digitalen Runden Tisch, an der u.a. auch Corinna Rüffer von der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und Andrè Thiel teilnehmen, spannend werden.

"Das Übereinkommen für die Rechte von Menschen mit Behinderung der Vereinten Nationen (kurz UN-BRK) von 2006 ist ein Meilenstein für die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderung. Deutschland und die EU bestätigten diese Konvention. Sie sind seitdem daran gebunden. Die Vorgaben müssen eingehalten und kontrolliert werden. Dann wird unsere Gesellschaft wirklich inklusiv. Die UN-BRK ist dafür Grundlage und Maßstab. Der Digitale Runde Tisch diskutiert dabei folgende Probleme: Wie kann der allgemeine Arbeitsmarkt barrierefreier werden? Kann das System der Werkstätten für behinderte Menschen dabei so umgestaltet werden, dass es vor allem Menschen fit macht für den allgemeinen Arbeitsmarkt oder brauchen wir neue inklusive Unterstützungssysteme?" heißt in der Ankündigung der Veranstaltung.

Und weiter heißt es: "Die regelmäßigen Berichte der UN stellen fest: das System der WfbM verstößt gegen Artikel 27 der UN-BRK. Die WfbM wirken leider oftmals ausgrenzend auf die Menschen mit Behinderung und stehen gegen die Idee von Inklusion. Doch was sind Alternativen? Welche Reformen bauen das derzeitige System inklusiv um? Für diese Veränderungen müssen alle mitmachen: Beschäftigte der WfbM, Angehörige, Verbände, Träger, Politik, öffentliche Verwaltung und Unternehmen, Gewerkschaften. Dann überwinden wir Machtstrukturen, die bestimmten Interessen folgen."

Der Zugangslink zur Veranstaltung 1. Dezember von 18:00 – 20:00 Uhr über Zoom ist: https://gruenlink.de/2cj2

Die Veranstaltung wird mit Schrift- und Gebärdensprachdolmetschung durchgeführt.

Link zur Ankündigung der Veranstaltung auf Facebook

In Sachen Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP hat Katrin Langensiepen u.a. folgendes auf Facebook gepostet: "Auch zum Thema Inklusion in der Arbeitswelt werden mehrere Punkte genannt. Hier freue ich mich, dass einige Forderungen auf meinen EU-Bericht zur Gleichstellung im Beruf antworten. So sollen die Angebote von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) stärker auf die Inklusion auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ausgerichtet und Inklusionsunternehmen gestärkt werden.”
https://www.katrin-langensiepen.eu/de/article/221.neuer-koalitionsvertrag-starke-maßnahmen-für-eine-soziale-inklusive-gesellschaft.html

Link zum Facebook-Post von Katrin Langensiepen

Hannover (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/smqt478


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