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Einrichtungsträger zu Zugang zu Wissen und Hilfe gegen Gewalt verpflichten

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Foto: Hubert Hüppe

Berlin (kobinet) "Jeder Träger einer Einrichtung muss aus meiner Sicht verpflichtet werden, dass das Wissen über Hilfe und der Zugang zu den Hilfen gesichert ist. Dabei wäre mir wichtig, dass alle Opfer sofort Zugang zu gewaltfreien Räumen haben. In Einrichtungen müssen die mutmaßlichen Täter gehen - nicht die Opfer. Für Frauen außerhalb von Einrichtungen muss es auch Notaufnahmen geben." Dies erklärte der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen, der jährlich am 25. November begangen wird. Dabei weist er auf die besondere Betroffenheit von Frauen mit Behinderungen hin.

"Laut jetzigem Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP sollen verbindlichere Maßnahmen zur Verhinderung von Gewalt vorangetrieben werden. Ich werde darauf achten, dass dies keine bloße Ankündigung bleibt. Ich begrüße es, dass die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen den Gewaltschutz insbesondere für Einrichtungen der Eingliederungshilfe, darunter in den Werkstätten für Menschen mit Behinderung, verbessern will", teilte Hubert Hüppe in einer Presseinformation mit.

Es gelte auf das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" hinzuweisen, das 24 Stunden erreichbar ist. Es bietet in Notsituationen Beratung in 17 Sprachen, auch in Leichter Sprache und Gebärdensprache. Die Nummer lautet: 08 00 01 16 01 6, informiert Hubert Hüppe.

Frauen mit Behinderungen sind seiner Ansicht nach besonders häufig Opfer von Gewalt. Studien besagten, dass Frauen mit sogenannter "geistiger Behinderung" noch stärker betroffen sind, weil sie häufig in Einrichtungen wohnen und/oder arbeiten. Häufig bleibe die Gewalt unentdeckt, oftmals werde ihnen nicht geglaubt. "Frauen mit Behinderung haben es deutlich schwerer Hilfe zu finden, weil sie die Angebote nicht kennen oder sie nicht barrierefrei sind. Wichtig ist, dass diese Frauen von den Hilfsangeboten wissen und überall ohne Beaufsichtigung anrufen können", betont Hubert Hüppe.

Berlin (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbouz39


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