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Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter geht leicht zurück

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Nürnberg (kobinet) Für September 2021 meldet die Bundesagentur für Arbeit 169.485 arbeitslos gemeldete schwerbehinderte Menschen in Deutschland. Im Vergleich zum September 2020, wo noch 174.918 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet wurden, ist dies zwar ein Rückgang von über 5.000, im Vergleich zum September 2019, also vor der Corona-Pandemie, ist diese Zahl aber immer noch sehr hoch. Im September 2019 waren 153.538 arbeitslose schwerbehinderte Menschen gemeldet, also knapp 16.000 weniger als derzeit.

Der prozentuale Anteil der gemeldeten arbeitslosen Schwerbehinderten liegt derzeit bei 6,9 Prozent, genau so hoch wie im September 2019. Zwischenzeitlich war dieser prozentuale Anteil im Laufe der Pandemie auf 6,0 Prozent gesunken ist nun stetig wieder auf den Wert vor der Pandemie angestiegen.

Angesichts des immer noch sehr hochen Anteils schwerbehinderter Arbeitsloser dürfte es interessant sein, ob eine neue Regierungskoalition endlich eine entscheidende Erhöhung der Ausgleichsabgabe für die beschäftigungspflichtigen Betriebe, die keinen einzigen behinderten Menschen beschäftigen, im Koalitionsvertrag vereinbart. In der letzten Legislaturperiode hatte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil angekündigt, die Ausgleichsabgabe für die sogenannten Null-Beschäftiger zu verdoppeln, was dann aber mit der CDU/CSU Fraktion nicht zu machen war.

Nürnberg (kobinet) Kategorien Nachricht

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