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Mit Barrierefreiheit hat das nichts zu tun!

Bild vom Gedankenaustausch
Bild vom Gedankenaustausch mit Jens Beeck
Foto: BSK

Hannover (kobinet) Der teilhabepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion war vor kurzem zu Gast beim Vorstandsmitglied des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK), Karl Finke. Der Lingener Beeck ist in seiner Partei für die Belange von Menschen mit Behinderungen zuständig. Bei dem Gespräch ging es u.a. auch um Probleme in Sachen Barrierefreiheit.

"Jens Beeck ist ein ausgewiesener Fachmann in behindertenpolitischen Themen. Er zeichnet sich durch sein fundiertes Fachwissen und sein offenes Ohr für die Anliegen von Menschen mit Behinderungen aus.“, so Finke zu seinen Eindrücken von dem FDP-Politiker, den er bereits durch die Veranstaltung "BSK im Dialog 2019“ persönlich kennen gelernt hatte. Thema des offenen Austausches war neben Reformstufe 3 des Bundesteilhabegesetzes und der Abschaffung von Wahlrechtsausschlüssen von Menschen mit Behinderungen vorrangig die Barrierefreiheit in Deutschland. In Bezug auf den öffentlichen Personennahverkehr stellte Beeck klar heraus: "Ob nun bei Fernbus-Anbietern oder der Deutschen Bahn – In Deutschland liegen wir in Sachen Barrierefreiheit im Vergleich zu anderen Ländern Jahre zurück.“ Konkret nannte er exemplarisch sein Unverständnis, dass die Deutsche Bahn weiter in nicht barrierefreie Doppelstockwagen investiert, dies habe mit Barrierefreiheit nichts zu tun.

Richard Kolbe, Leiter der Geschäftsstelle des "Forum Artikel 30 UN-BRK/ Inklusion in Kultur, Freizeit und Sport“, dem auch die BSK-Landesvertretung in Niedersachsen angehört, informierte über die aktuellen Tätigkeiten. Das Forum Artikel 30, ein Zusammenschluss mehrerer Organisationen, hat mit einer Stellungnahme auf die Situation von Menschen mit Behinderungen in der Corona-Pandemie aufmerksam gemacht und hierzu eine Petition gestartet (vgl. www.bsn-ev.de/petition).

"Der Austausch von Politikern mit Selbstvertretungsorganisationen, wie dem BSK, ist ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Denn das Gebot der Partizipation muss auch für die oberste politische Ebene handlungsleitend sein. Daher sind wir froh, dass Jens Beeck der Einladung gefolgt ist“, fasste Finke die Motivation des Austausches abschließend zusammen.

Hannover (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/scfgmq2

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