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Forderung nach mehr Teilhabe an Medien für Menschen mit Behinderungen

Flagge Bundesland Bayern
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Foto: Gemeinfrei, public domain

REGENSBURG (kobinet) Die Vereinigung Kommunaler Interessenvertreter von Menschen mit Behinderung in Bayern fordert in einer Presseinformation mehr Teilhabe an Medien für Menschen mit Behinderungen. Die Barrierefreiheit der Angebote muss, so heißt es in dieser Inforamtion, fester Bestandteil des Medienstaatsvertrages werden.

Menschen mit Behinderungen haben oftmals nur die Möglichkeit sich über die Nutzung von Medien über das aktuelle Zeitgeschehen und das zu informieren, was sich auf der Welt tut oder auch nur über die neuesten Entwicklungen auf kommunaler Ebene. Die Neufassung des Medienstaatsvertrages, wie er im Dezember 2019 von den Regierungschefinnen und Regierungschefs beschlossen wurde, bot hier die Möglichkeit die Barrierefreiheit im Medienstaatsvertrag fest zu verankern. Damit wäre ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Inklusion gemacht worden.

Die VKIB als Vertreterin der Behindertenbeiräte und Behindertenbeauftragten in Bayern kritisiert die nach wie vor vorhandenen erheblichen Lücken bei der Barrierefreiheit von Medienangeboten. Insbesondere bei privaten Anbietern besteht dringender Handlungs- und Nachholbedarf in Sachen barrierefreier Medienangebote.

„Menschen mit Behinderungen haben ein genauso großes Interesse daran aktuelle Fernsehserien zu sehen und im Büro oder im Freundeskreis darüber zu diskutieren, wie nicht behinderte Personen. Private Anbieter müssen daher definitiv verpflichtet werden, solche Angebote vorzuhalten! Das Recht auf umfassende Information und damit auch mediale Teilhabe erstreckt sich eben nicht nur auf barrierefreie Nachrichten, sondern auch das sogenanntePopcorn-Kino“, forderte der Landesvorsitzende der VKIB, Herbert Sedlmeier.

Die Mitglieder der Vereinigung sind überzeugt, dass mit Freiwilligkeit alleine nicht weiter geholfen werden kann, da schlicht und ergreifend keine Anreize für private Anbieter vorhanden sind, barrierefreie Angebote vorzuhalten. Öffentliche und private Anbieter müssen daher definitiv gleichermaßen verpflichtet werden, entsprechende Angebote vorzuhalten.

REGENSBURG (kobinet) Kategorien Nachricht

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/saep178