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Festung Dresden wird für alle zugänglich

Blick von der Augustusbrücke auf die Altstadt mit Brühlscher Terrasse in Dresden
Blick von der Augustusbrücke auf die Altstadt mit Brühlscher Terrasse in Dresden
Foto: H. Smikac

DRESDEN (KOBINET) Versteckt unterhalb der Brühlschen Terrasse war die Festung Dresden viele Jahre ein Geheimtipp. Damit wird ab Spätherbst Schluss sein. Dann soll die Festung Dresden wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein und zu einem Anziehungspunkt für alle werden, die Dresdens Geschichte aus einer anderen Perspektive kennen lernen wollen. Für rund acht Millionen Euro wird die Festung Dresden unter Regie der Niederlassung Dresden I des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) bis Spätherbst 2019 umgebaut. Künftig wird der Besuch barrierefrei möglich sein.

Ein neuer Aufzug von der Brühlschen Terrasse bringt dann alle, die die Festung Dresden erkunden und erleben wollen, ans Ziel. Der etwas versteckte Eingang am Georg-Treu-Platz zwischen Albertinum und Lipsiusbau wird zum Ausgang umgestaltet. Neben dem neuen Lift gibt es künftig noch einen weiteren Eingang vom Terrassenufer. Auch beim Innenausbau spielt die Barrierefreiheit eine wichtige Rolle. Für den vollständig neu gestalteten Rundgang durch die Festung werden ein Steg- und Wegesystem im Inneren der Festung eingebaut und in den Gängen die Niveauunterschiede angeglichen. „Obwohl die Festung der älteste original erhaltene Teil Dresdens ist, ist der Bau aus dem 16. Jahrhundert vielen Besuchern Dresdens unbekannt. Wir wollen die in den Mauern verborgenen Geschichten greifbar machen. Aufgrund ihrer Architektur eignet sich die Festung Dresden nicht als normales Museum. Wir gehen hier neue Wege mit einem außergewöhnlichen multimedialen Konzept. Ich freue mich, dass sich die Festung Dresden den Besuchern ab Spätherbst als eines der modernsten und innovativsten Museen der Bundesrepublik präsentieren kann“, bilanzierte Sachsens Finanzminister Dr. Matthias Haß.

Dr. Christian Striefler, Geschäftsführer der Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH ergänzte: „Es ist sehr beeindruckend, mit welchem Aufwand der SIB gemeinsam mit uns die Festung Dresden zurzeit gestaltet. Wir sind für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung sehr dankbar. .... Wir freuen uns darauf, die Geschichte dieses unglaublich spannenden historischen Ortes mit moderner audiovisueller Technik für die Menschen nicht nur sichtbar, sondern auch spürbar werden zu lassen. Wir laden unsere Gäste ein, ab Herbst 2019 in 500 Jahre Festungsgeschichte einzutauchen und sich von überwältigenden Projektionen und Inszenierungen entführen zu lassen. Mit der ,Festung Xperience‘ öffnet der erste Teil unseres Gesamtprojektes ,Dresden Xperience‘, das wir im kommenden Jahr im Dresdner Zwinger weiterführen werden.“