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Begegnungen leben

Logo Filmkamera
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Foto: freepik.com

STUTTGART (KOBINET) Wie Inklusion gelingt ist seit langem eine häufig und ausgiebig debattierte Frage. Dabei ist wichtig, auf welche Erfahrungen und Beobachtungen wir bereits zurückgreifen können ? Als Frage stellt sich ebenso der Punkt, was wären gute Rahmenbedingungen für ein Gelingen wären? Eine der besten Möglichkeiten, eine Fragestellung zu lösen, besteht darin, die Frage und die Lösung visuell darzustellen. Filmisch lassen sich soziale Fragestellungen erkunden, sowie die Geschichten des täglichen und des außergewöhnlichen Lebens erzählen.

Das zu tun ist mit einem Dokumentarfilm geplant, der am Beispiel der Bildungs- und Erholungsstätte Langau zeigt wie die gesellschaftliche Teilhabe gelingen kann und dabei eine Bereicherung für alle darstellt. Der Dokumentarfilm soll die Geschichten der Menschen erzählen, die an diesem einzigartigen Ort zusammenkommen: Familien mit behinderten Angehörigen, die Geschwister und die ehrenamtlichen Helfer. Multiperspektivisch illustriert der Film Schwierigkeiten, die überwunden werden mussten, Lösungen, die gefunden wurden und die immer neuen Ideen und Visionen, die durch die Begegnung zwischen Menschen entstehen, wenn nicht auf die Unterschiede, sondern auf die Gemeinsamkeiten geachtet wird.

Der Film soll zeigen, dass das 'Lernen voneinander und miteinander’ die Grundlage für ein funktionierendes System darstellt. Denn genau so ist das Langauer Modell entstanden und genau so entwickelt es sich heute noch weiter. Ziel des Films ist es also, dieses Modell zu erklären, zu verbreiten und Menschen Mut zu machen, dieses zu leben. Anstatt sich an den bestehenden Problemen und Ungerechtigkeiten abzuarbeiten, soll ein anderer Weg aufgezeigt werden. Es geht den Filmemachern dabei um das Mögliche, das Ersehnte, das Utopische, das eigentlich längst die Normalität sein sollte. Sie möchten allen Beteiligten die Möglichkeit geben, ihre Geschichte vor der Kamera zu erzählen, auf eine reale und echte Art und Weise. Ohne die Mitleidsschiene zu fahren, sondern Normalität darstellen, etwas, was eigentlich ganz selbstverständlich sein sollte.

Zu dem Vorhaben werden weitere Unterstützer gesucht. Diese finanzieren mit ihrer Unterstützung nicht nur den Dokumentarfilm, sondern indirekt auch die Langau. Die Mitarbeiter, Ehrenamtlichen und Familien bekommen dadurch die Chance, dass ihre Erfahrungen gehört und die Ideen, das Wissen und das erfolgreiche Konzept der Langau geteilt werden - um weiter zu wachsen.

Mit der Hilfe aller Unterstützer soll der Film in die Kinos gelangen, um möglichst viele Menschen zu erreichen und eine Bewegung für mehr Gemeinschaft und Zusammenarbeit im Sinne des Langauer Modells zu schaffen. Dadurch unterstützt jeder Beitrag auch die vielen Familien mit behinderten Angehörigen, die derzeit noch nicht von einem Angebot wie der Langau profitieren können. Neben finanzieller Unterstützung kann jede / jeder Einzelne bereits helfen, indem er / sie die Nachricht verbreitet und das Projekt mit Freunden, Bekannten oder der Gesamtheit des Internets online und offline teilt.

Die mit dem Vorhaben verbundene Crowdfunding Kampagne startet am 23.Mai und kann bis zum 21.Juni 2019 über diesen Link gefunden und unterstützt werden.