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BOCHUM (KOBINET)
BOCHUM (KOBINET) Dass bei so manchen mitleidtriefenden Spendenaktionen vor allem mit Sammlungen an Haustüren Vorsicht angesagt ist, macht ein neuer Fall in Bochum deutlich. Einem Bericht der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) zufolge muss sich nun der Vorsitzende eines Fördervereins für behinderte Kinder aus Bochum vor Gericht verantworten, weil er über 300.000 Euro veruntreut haben soll.
„Mit 315.000 Euro soll der 51-Jährige in den Jahren 2015 und 2016 einen laut Zeugen ‚ausschweifenden Lebensstil‘ finanziert haben. Von einem 180-Quadratmeter-Penthouse mit Dachterrasse in der Innenstadt ist die Rede, von teuren Uhren und einem Mercedes für seine Lebensgefährtin, von 25.000 Euro Barabhebungen für unbekannte Zwecke, von Mietzahlungen vom Konto seiner Mutter, auf das er zuvor Spendengelder überwiesen habe, von Einkäufen in Super- und Baumärkten. Sogar das Taschengeld für den Sohn soll er vom „bekid“-Geld gezahlt haben“, heißt es in dem WAZ-Bericht.




