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HAMBURG (KOBINET)
HAMBURG (KOBINET) Seit fast 40 Jahren gibt es eine Hörzeitung für Menschen mit Seheinschränkung in Hamburg. Jetzt ist sie in Gefahr. Ehrenamtliche Hilfe wird dringend gesucht. Jede Woche neunzig Minuten das Wichtigste aus Hamburg hören: Das ist die Hörzeitung „Hamburger Stimme“. Eine Gruppe ehrenamtlich Aktiver sucht die Texte aus und liest sie vor, Menschen mit Seheinschränkung können sie im Internet oder auf CD abonnieren.
Die einzelnen Sprecherinnen und Sprecher wählen selbst Zeitungsartikel aus. Gemeinsam entsteht dann mit Laptop und Mikrofon der Pressespiegel zum Hören. Die Zeitungsredaktionen haben die Nutzung der Texte gestattet – und die Hörerinnen und Hörer freuen sich auf den kompakten Überblick über eine Woche Hamburger Geschehen, das ihnen von freundlichen Stimmen übermittelt wird.
Seit vor wenigen Wochen leider einer der Teamleiter verstorben ist, ist das ganze Projekt gefährdet. Deshalb sucht der Verein „atz Hörmedien“ dringend weitere Aktive für diese Aufgabe. Mit Computer und Mikrofon sollten sie umgehen können und gerne aus der Zeitung vorlesen. Wie eine Zusammenarbeit im Team organisiert wird, kann nach den persönlichen Möglichkeiten abgestimmt werden. Erika Mohs, die zurzeit allein jede Woche die Verantwortung für die neue Ausgabe der Hörzeitung trägt, lädt Interessierte zur Mitarbeit ein und informiert gerne über ihr Ehrenamt. (Telefon 040 482 723 oder per E-Mail)




