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#NoGroKo! für die Sozialdemokratie

SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus
SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus
Foto: Irina Tischer

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SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus
Foto: Irina Tischer

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SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus
Foto: Irina Tischer

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SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus
Foto: Irina Tischer

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SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus
Foto: Irina Tischer

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SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus
Foto: Irina Tischer

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SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus
Foto: Irina Tischer

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SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus
Foto: Irina Tischer

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SPD-Fahne auf dem Willy-Brandt-Haus
Foto: Irina Tischer

BERLIN (KOBINET)

BERLIN (KOBINET) Die sozialdemokratische Basisinitiative #NoGroKo! macht gegen eine große Koalition der SPD mit CDU/CSU mobil. Ihre Berliner Erklärung vom 12. Januar trägt inzwischen fast 5000 Unterschriften. Auch behinderte Menschen haben unterschrieben und hoffen auf eine inhaltliche, organisatorische und personelle Neuaufstellung der Partei.



Zu den Erstunterzeichnern der Berliner Erklärung gehören der in Dortmund direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Marco Bülow, das Mitglied des Europäischen Parlaments Prof. Dr. Dietmar Köster, die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis für den Bundesvorstand Demokratische Linke 21 und Ülker Radziwill, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.

„Die Große Koalition bietet auch weiterhin keine nachhaltigen Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit“, heißt es in der Erklärung. „Jeder Mensch, der nicht Mitglied der SPD ist, hat die Möglichkeit, unabhängig vom Ergebnis des Parteitages, in unsere Partei einzutreten und bei der Mitgliederbefragung über den Eintritt in eine große Koalition mitzuentscheiden, sollte der Bundesparteitag der Empfehlung des Parteivorstandes folgen. Das ist gelebte, bewegte Demokratie in einer aufgeklärten Gesellschaft.“

Der im Kurt-Schumacher-Haus im Berliner Wedding gegründete Verein will mit allen demokratischen Kräften und sozialen Bewegungen zusammenstehen, die einen wirklichen Politikwechsel hin zu einer sozialen, ökologischen und menschenwürdigen Gesellschaft einfordern. Alle Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, alle Unterstützerinnen und Unterstützer sind aufgefordert, sich gegen die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen zu stemmen. Insbesondere wird von den Delegierten des Bundesparteitages der SPD erwartet, die entsprechende Empfehlung des Parteivorstandes abzulehnen.

Vor dem Bonner Konferenzzentrum am Platz der Vereinten Nationen, wo am Sonntag um 11 Uhr der Sonderparteitag über pro und kontra  von Koalitionsverhandlungen beginnt, wollen GroKo-Gegner demonstrieren und eine entschiedene Erneuerung ihrer Partei in der Opposition fordern.