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Fragwürdiges Cochlear Implantat

Karin Kestner
Karin Kestner
Foto: Verlag Karin Kestner oHG

SCHAUENBURG (KOBINET) Warum sich Eltern gegen ein Cochlear Implantat entscheiden, beschreibt Karin Kestner heute in ihrem Blog. Der Artikel der Verlegerin und Gebärdensprachdolmetscherin fasst zusammen, welche Argumente von hörenden und nicht über das Implantat informierten Menschen angebracht werden, warum gehörlose Kinder ein CI implantiert werden sollten. Er zeigt verschiedene familiäre Konstellationen von hörenden und gehörlosen Eltern und die Konsequenzen daraus auf. Es wird ein Blick auf die Familie aus Goslar geworfen, ein Blick in die Zukunft gewagt und die rechtliche Situation beleuchtet.

Der gehörlose Linguistik-Professor Christian Rathmann an der Berliner Humboldt-Universität hob in einem Interview zur Anhörung vor dem Familiengericht in Goslar (Deutschlandfunk am 23.11.2017) hervor, er sehe überhaupt keine Gefährdung des Kindeswohls, wichtig sei, „dass das Kind Liebe hat, soziale Beziehungen hat, die funktionieren, eine vollständige Kommunikationsbasis mit den Eltern hat."

„Dass das Kind Liebe hat", sagt Rathmann. Dieses kleine Wort, es taucht auf in einem Umfeld von Muss–Aussagen und Drohungen – was kann einem Kind Besseres widerfahren? Wie kann überhaupt die Idee Raum greifen und zu einer Bedrohung anwachsen (bis zu einem Urteil können Monate oder auch Jahre – wenn in Revision gegangen wird – vergehen), Eltern, die lieben, zu etwas zu zwingen, was sie nicht wollen.

SCHAUENBURG (KOBINET) Kategorien Nachrichten

Kurzlink des Artikels: https://kbnt.org/sbefmqr