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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Am Freitag ist im Bundesrat ein Antrag der Länder Brandenburgs, Berlin, Thüringen und Bremen eingebracht worden. Er fordert die künftige Bundesregierung auf, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern.
Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE), sagte dazu: „Der Antrag ist sehr wichtig. Wir wollen mit dieser Initiative darauf hinweisen, dass Kinder nicht nur Objekt von Schutz und Fürsorge sind, sondern eigenständige Persönlichkeiten, die auch eigene Rechte haben. In der Thüringer Landesverfassung sind die Kinderrechte in Artikel 19 deshalb bereits normiert. Die Aufnahme ins Grundgesetz würde die Stellung der Kinder in der Gesellschaft stärken und das öffentliche Bewusstsein für ihre Belange schärfen.“
Hintergrund:
Bei der 962. Sitzung des Bundesrates am 24. November 2017 wurde als Tagesordnungspunkt 15 auf Antrag der Länder Brandenburgs, Berlin, Thüringen und Bremen eine „Entschließung des Bundesrates zur Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz“ aufgenommen.
Der Antrag wurde im Plenum des Bundesrates vorgestellt und in die Ausschüsse überwiesen.




