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Foto: Lebenshilfe Erlangen
ERLANGEN (KOBINET)
ERLANGEN (KOBINET) Bereits zum 13. Mal hat die Stiftung Lebenshilfe Erlangen den Erlanger Inklusionspreis vergeben und immer wieder zeigt sich: Teilhabe behinderter Menschen ist auf vielfältige Weise möglich. Die Auszeichnung ging an das Theater Erlangen.
Laudatorin Ursula Lanig betonte: „Das Theater öffnet sich der gesamten Stadtgesellschaft und geht dabei selbstverständlich den Weg der Inklusion.“ So konnte die Gruppe „Bürger Inklusive“ in diesem Jahr in der „Garage“ spielen, Kostüme und Requisiten des Theaters verwenden. Ebenso können sich Menschen mit Behinderung auf der Internetseite des Theaters in Leichter Sprache informieren.
Willibald Gruber und seine Tochter Kathrin, beide Geschäftsleitung der Wartenfelser GmbH & CO.KG, haben schon lange eine Zusammenarbeit mit den Regnitz-Werkstätten. Eine Werkstatt-Gruppe arbeitete viele Jahre in der Felix-Klein-Straße in Erlangen mit der Firma Tür an Tür. Nun ist eine Außengruppe mitten im Unternehmen direkt am neuen Standort Hemhofen eingesetzt. Grubers sind nicht nur mit der Leistung zufrieden, sondern, so Kathrin Gruber, „die Kolleginnen und Kollegen mit Behinderung verbessern auch das Betriebsklima“. Sabine Dreyer-Hösle sagte in ihrer Laudatio: „Sie geben Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, ein aktiver Teil der Gesellschaft zu sein.“
Die Mitarbeitenden des Hospiz Vereins unterstützen die Lebenshilfe seit vielen Jahren bei der Begleitung von Bewohnerinnen und Bewohnern auf ihrem letzten Lebensweg. Professor Dr. Andreas Frewer freute sich, die Laudatio zu halten: „Es ist mir eine Ehre, weil die Ehrung genau richtig ist.“ Dank gilt den Spendern für das Preisgeld: Siemens, Sparkasse Erlangen und die ABV Versicherungsmakler GmbH.
Diesmal war die Inklusionspreis-Verleihung auch Anlass, mit den mehr als 100 Gästen auf das 20-jährige Bestehen der Stiftung anzustoßen. Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Preuß hielt einen kleinen Festvortrag und lobte das Engagement der Stiftung für „ein Mehr an Lebensqualität für Menschen mit Behinderung“.




