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Künstlerische Aktionswoche vom 6. bis 11. November 2017

Einladungskarte der Aktionswoche
Einladungskarte der Aktionswoche
Foto: Sue Austin/Norman Lomax

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Einladungskarte der Aktionswoche
Foto: Sue Austin/Norman Lomax

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Foto: Sue Austin/Norman Lomax

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Foto: Sue Austin/Norman Lomax

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Einladungskarte der Aktionswoche
Foto: Sue Austin/Norman Lomax

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Einladungskarte der Aktionswoche
Foto: Sue Austin/Norman Lomax

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Foto: Sue Austin/Norman Lomax

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Foto: Sue Austin/Norman Lomax

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Einladungskarte der Aktionswoche
Foto: Sue Austin/Norman Lomax

BERLIN (KOBINET) Die Künstlergruppe oqbo - raum für bild wort ton in Berlin-Wedding hat das Thema "Barrieren" künstlerisch bearbeitet und lädt ein zur Aktionswoche „Man ist nicht behindert, man wird behindert.“
Damit sollen die Anwohner des Brunnenviertels und interessiertes Publikum angeregt werden, über die Belange von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen im Stadtraum nachzudenken. 
Die Idee dafür hatte der Verein Rollers e.V. Berlin, der 2015 in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Brunnenviertel/Brunnenstraße das Projekt „Bewegungsfreiräume“ entwickelte.

Die Idee dafür hatte der Verein Rollers e.V. Berlin, der 2015 in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Brunnenviertel/Brunnenstraße das Projekt „Bewegungsfreiräume“ entwickelte. Das Projekt wird durch das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ bis Dezember 2017 gefördert. Es verfolgt einen sozialräumlichen Ansatz, d. h. es orientiert sich an den Mobilitätsbedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner im Brunnenviertel, untersucht die konkreten Barrieren und Hindernisse und erarbeitet Vorschläge zu deren Beseitigung. Dabei geht es vor allem um niederschwellige Lösungen, bei denen kleine, kostengünstige Eingriffe große Wirkung erzielen.
Das Augenmerk der Untersuchung richtet sich in einem ersten Schritt auf die Belange von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Dabei sind nicht nur Rollstuhlnutzende im Fokus, sondern insbesondere auch Seniorinnen und Senioren.

„Im Rahmen des Projekts Bewegungsfreiräume zählen und klassifizieren wir Barrieren nicht nur, sondern machen sie zum Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung“, sagt Alex Koch von Roller e. V.. „Wir haben die Künstlerinnen und Künstler des Projektraums oqbo eingeladen, das Thema künstlerisch zu bearbeiten, um das Thema in der öffentlichen Wahrnehmung mehr in den Vordergrund zu rücken“.

Los geht es am Montag, den 6. November um 14 Uhr vor der Galerie oqbo in der Brunnenstr. 63. Dort wird eine mobile Kunst-Baustelle aufgebaut.
Im Laufe der Woche wird die fiktive Baustelle zwischen Bernauer Straße und Voltastraße wandern und mit verschiedenen Textmitteilungen auf das Thema Barriere im weitesten Sinne aufmerksam machen.
Am Dienstag, den 7. November von 14 Uhr bis 16 Uhr wird der Berliner Künstler Dennis Meier, selbst Rollstuhlfahrer, mit den „oqbos“ zwischen Bernauer Straße und Parkplatz Stralsunder Straße einige Barrieren verbarrikadieren.  
Am Mittwoch, den 8. November von 14 Uhr bis 16 Uhr setzt Dennis Meier rund um die Galerie oqbo Markierungen, z. B. mit Klebeband oder Holzbrettern. Er will damit irritieren und vorgefundene, nicht immer barrierefreie Gegebenheiten im öffentlichen Raum sichtbar machen.

In den Abendstunden wird die Schaufensterscheibe von oqbo zur Leinwand. Gezeigt wird Filmloop „Creating the Spectacle!“ der britischen Multimedia-, Performance-und Installationskünstlerin Sue Austin. Sie ist Rollstuhlfahrerin und liebt das Tauchen. Dabei stellte sie eine überraschende Verbindung zwischen der Tauchausrüstung und dem Rollstuhl fest: Beides erweitert den Aktionsraum und verleiht Fähigkeiten, die ohne diese Hilfsmittel nicht möglich wären.

Und auch das kann schon vorgemerkt werden: Am 12. Dezember 2017 wird in der oqbo-Galerie eine Ausstellung eröffnet, die in Film und Foto die gesamte Aktionswoche dokumentiert. Der Verein Rollers e.V. wird die Ausstellung eröffnen und dort auch die Untersuchungen und Ergebnisse ihres Projekts „Bewegungsräume“ vorstellen.

Weitere Informationen auf der Projektwebsite und auf der Website der Künstlergruppe oqbo.