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KASSEL (KOBINET)
KASSEL (KOBINET) Möglichst viele Sportangebote für alle Menschen zugänglich machen: Das ist das Ziel von "Gemeinsam in Bewegung (GiB)" in Kassel. Bereits kurz nach dem Start des von der Aktion Mensch geförderten Projekts spürten viele sportbegeistere Menschen in der Stadt: Von einer inklusiven Sportkultur profitieren Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen.
„Zu wenige inklusive Angebote, räumliche Barrieren und Vorbehalte in den Köpfen: Es gibt viele Gründe, weshalb Menschen mit Behinderung bisher eher selten gemeinsam mit nicht behinderten Menschen Sport treiben. Der Verein „Ambulante Hilfen im Alltag – aha“ in Kassel möchte das ändern. Gemeinsam mit vielen Partnern startete er ein dreijähriges Projekt, das viele Türen zu Sportvereinen und Initiativen öffnete. Drei Bausteine gehören dazu: Erstens können Trainer und Mitarbeiter in Sportvereinen Fortbildungen zum Thema Inklusion und Sport machen. Zweitens entwickelt das Team modellhafte Sportangebote, die als Vorbild für andere dienen sollen. Und drittens gehören auch Öffentlichkeitsarbeit und die Zusammenarbeit mit allen wichtigen Institutionen vor Ort zum Projekt. Menschen mit Behinderung sind am gesamten Prozess maßgeblich beteiligt, zum Bespiel als hauptamtlicher Projektkoordinator, als Referenten und sportbegeisterte Bürger der Stadt“, heißt es auf der Internetseite der Aktion Mensch. Im September fand in Kassel ein großes inklusives Sportfest im Auestadion statt.




