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LEIPZIG (KOBINET)
LEIPZIG (KOBINET) DOK Leipzig, das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, findet in diesem Jahr zum 60. Mal statt. Vom 30.10. bis 5.11. werden in fünf Spielstätten rund 300 kurze und lange Filme aus der ganzen Welt gezeigt. Einige davon greifen brisante Themen der Weltpolitik auf, andere erzählen persönliche Schicksale. Seit einigen Jahren intensiviert das Festival seine Bemühungen, sich auch für Menschen mit Behinderung offener und zugänglicher zu gestalten.
„Mein Ziel ist es, Personen zu ermöglichen, über Filme zu streiten, egal ob sie sie mit dem Auge oder den Ohren gesehen haben, sie hören oder nicht hören konnten“, so Gerald Schuster, Programmassistent und Zuständiger in Sachen Inklusion bei DOK Leipzig, in einer Pressemitteilung: „Die Filmauswahl für das blinde Publikum war eine Herausforderung, da wir sie in Hinsicht auf Themen und Macharten möglichst vielseitig gestalten wollten. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, neben Filmen mit gängiger Erzählweise auch einige experimentellere Filme mit Audiodeskriptionen anzubieten. Wir sind sehr gespannt, wie blinde Personen diese Filme erleben werden.“
In diesem Jahr wurde außerdem ein Inklusionsbeirat gegründet. Er stand dem Festival unter anderem bei der Überprüfung der Spielstätten auf ihre Zugänglichkeit beratend zur Seite.




