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BIELEFELD (KOBINET)
BIELEFELD (KOBINET) Die Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen (bag if) will sich im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 für mehr berufliche Inklusion behinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einsetzen. Sie forderte heute die Parteien auf, sich der bestehenden Defizite anzunehmen, den Entwicklungsprozess von der institutionalisierten zur personenbezogenen Hilfe noch stärker zu forcieren und entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonfention fordert „die Möglichkeit, den Lebensunterhalt durch frei gewählte Arbeit zu verdienen in einem offenen, integrativen und für Menschen mit Behinderung zugänglichen Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld" und somit eine gleichberechtigte Teilhabe.
Die Wirklichkeit der Bundesrepublik Deutschland sei von dem Ideal eines inklusiven Arbeitsmarktes noch deutlich entfernt, heißt es in dem Positionspapier. Besonders für Menschen mit einer besonderen Schwere der Behinderung eröffneten sich die Zugänge zum allgemeinen Arbeitsmarkt nur unzureichend und in einem viel zu geringen Umfang. Aus der Sicht der bag if ist eine Ausweitung der Arbeitsplätze in Inklusionsfirmen und anderen sozial und inklusiv ausgerichteten Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes notwendig, um die Inklusion im Arbeitsleben schneller, direkter und in ausreichendem Maße zu erreichen.




