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Glitzerkrücke für Lebenshilfe

Ausschnitt aus dem Webposter der Parade 2017
Ausschnitt aus dem Webposter der Parade 2017
Foto: Pride Parade

BERLIN (KOBINET) Die Glitzerkrücke der Pride Parade 2017 ging an die Lebenshilfe. Die Negativauszeichnung erhielt die Lebenshilfe "für unwürdigen Umgang mit behinderten Menschen und die Arroganz im Umgang mit Kritik daran". Im Februar 2017 wurde bei RTL eine Reportage über Einrichtungen der Lebenshilfe gezeigt. Die Lebenshilfe ist ein großer Verein, der Werkstätten, Wohneinrichtungen und andere Institutionen für behinderte Menschen betreibt. Die Sendung hieß „Team Wallraff" und es wurde von Übergriffen gegen behinderte Menschen in Werkstätten und Wohneinrichtungen von der Lebenshilfe berichtet. Markus Walloschek aus Erfurt hat heute ein Video von der Parade an kobinet geschickt.

"Die Übergriffe gingen von Mitarbeiter*innen der Lebenshilfe aus. Die Lebenshilfe hat diesen Mitarbeiter*innen zwar gekündigt, stellt die Fälle aber als Ausnahmen dar. Außerdem tut sie so, als ob das Videomaterial nicht aussagekräftig genug wäre und hat versucht, den Journalisten Vorwürfe zu machen", so das Pride-Parade-Bündnis. "Grundsätzliche Veränderungen hat sie nicht vor. In solchen Einrichtungen wie denen der Lebenshilfe sind behinderte Menschen vom Personal abhängig und so übergriffigem Verhalten schutzlos ausgeliefert. Es reicht nicht, einzelne Mitarbeiter*innen zu entlassen und sich bestürzt zu zeigen! Die Strukturen in diesen Einrichtungen müssen grundsätzlich verändert werden und letztlich gehören Einrichtungen geschlossen."

Hier das Video von Markus Walloschek aus Erfurt