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Kein Berufsverbot bei Misshandlung autistischer Kinder

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DüSSELDORF (KOBINET)

DüSSELDORF (KOBINET) Sadistische Misshandlungen von Kindern mit Autismus im Namen zweifelhafter Therapien. Diese ereigneten sich vor gut zehn Jahren, ausgeführt von MitarbeiterInnen eines evangelischen Kinderheims in Hilden bei Düsseldorf von Educon, dem inzwischen aufgelösten Tochterunternehmen der Graf-Recke-Stiftung. Nun wurde das Urteil gesprochen. Zwei auf Bewährung ausgesetzte Strafen und eine Gefängnisstrafe über zwei Jahre und acht Monate kamen dabei heraus. Ein von der Staatsanwaltschaft beantragtes Berufsverbot erachtete das Gericht einem Bericht der Aachener Zeitung zufolge als nicht notwendig.



Und dieses Mal bedurfte es nicht einmal einer Undercover-Praktikantin wie zuletzt bei den Berichten des Team Wallraff oder bei der Aktion von Raul Krauthausen in einem Heim. Im Sinne des therapeutischen Wohles wurden 200 Stunden der sadistischen Taten aufgezeichnet, die auszugsweise im Gerichtssaal gezeigt wurden und schockierten.

Link zum Bericht in der Aachener Zeitung