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Europa will auch ein soziales Europa sein

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ROM (KOBINET)

ROM (KOBINET) Die Europäische Union hat ihren 60. Geburtstag gefeiert. In der anlässlich dieses Jubiläums verabschiedeten "Erklärung von Rom" wird für die nun folgenden zehn Jahre auch der Ausbau Europas verbindlich vereinbart. Demnach soll Europa vor allem einheitlich, wirtschaftlich stark, sozial orientiert und gut geschützt sein.



Das Jubiläum der Europäischen Union fällt in eine Zeit, da nicht nur der Austritt Großbritanniens aus dieser Union den Himmel über Europa trübt. Dem haben sich die Vertreter von 27 Mitgliedsstaaten, des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission gestellt und betonen in dieser Erklärung: „Die EU steht vor nie dagewesenen Herausforderungen auf globaler und nationaler Ebene: regionalen Konflikten, Terrorismus, wachsendem Migrationsdruck, Protektionismus sowie sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten“

Die Erklärung von Rom orientiert darauf, gemeinsam die Herausforderungen einer sich rasch wandelnden Welt anzugehen und den Bürgerinnen und Bürgern Europas Sicherheit und neue Chancen zu bieten.

Als wichtigste Aufgabe wird dazu die Verpflichtung genannt, ein sicheres und geschütztes Europa zu schaffen, eine Union, in der sich alle Bürgerinnen und Bürger sicher fühlen und frei bewegen können und die Außengrenzen gesichert sind.

Zweitens wird darauf orientiert, ein wohlhabendes und nachhaltiges Europa zu schaffen, eine Union, die Wachstum generiert und Arbeitsplätze schafft, eine Union mit eng verbundenem und sich weiterentwickelnder Binnenmarkt.

Drittens hat sich Europa in dieser Erklärung verpflichtet, ein soziales Europa zu schaffen:“… eine Union, die auf der Grundlage nachhaltigen Wachstums den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt sowie Zusammenhalt und Annäherung fördert und dabei zugleich die Integrität des Binnenmarktes wahrt; eine Union, die der Unterschiedlichkeit der nationalen Systeme und der Schlüsselrolle der Sozialpartner Rechnung trägt; eine Union, die die Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie die Rechte und die Chancengleichheit aller fördert; eine Union, die Arbeitslosigkeit, Diskriminierung, soziale Ausgrenzung und Armut bekämpft.“

Eine vierte Verpflichtung für die Länder Europas besteht nach dieser Erklärung darin, ein stärkeres Europa zu erreichen, das zugleich neue Partnerschaften aufbaut und fördert sowie bereit ist, für ein friedliches Zusammenleben, mehr Verantwortung zu übernehmen.

Alle, die sich für den Wortlaut dieser Erklärung von Rom vom 25. März 2017 interessieren, können dieses Dokument unter diesem Link als PDF-Dokument in deutscher Sprache herunterladen.