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UNBEKANNT (KOBINET)
UNBEKANNT (KOBINET) Am Rande des "Welt-Hör-Tag" fand im Europäischen Parlament unter dem Titel "Handeln für Hörbehinderte - Investiere in Klang" eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) organisierte sowie von der Europäischen Föderation der Hörbehinderten und der Gesellschaft der Hersteller von Hilfsmitteln für Hörbehinderte unterstütze Debatte zu diesem Thema statt.
Rund 16 Prozent der erwachsenen Europäer haben Hörbehinderungen, die so schwer sind, dass sie einen negativen Einfluss auf ihr Alltagsleben haben. Wichtig ist, dass Menschen, die sich ihrer Hörbehinderung bewusst sind, ihre Gesundheit bewusster beeinflussen und lernen, ihr Leben in einer Art und Weise zu leben, die nicht nur gesunder sondern auch klüger ist.
Mit den Worten:“Wir konzentrieren uns auf den wirtschaftlichen Einfluss von Schwerhörigkeit, um darauf zu verweisen, dass diese unbeachteten Hörbehinderungen Kosten verursachen und zu zeigen, wie diese Kosten bei einer Beachtung von Hörbehinderungen gemindert werden können,“ hatte Dr. Shelly Chandra von der WHO die Debatte im Europäischen Parlament eröffnet.
Eine Hörbehinderung zu haben, ist nicht nur ein kleiner Hörverlust, hatte Mark Laureyens von der Europäischen Gesellschaft der Hörbehinderten im Laufe der Gespräche unterstrichen, es hat einen bestimmenden Einfluss auf das Leben. Hörbehinderte verlieren ihre Arbeit schneller, sie haben wegen ihrer Hörbehinderungen überhaupt Schwierigkeiten, eine Arbeit zu bekommen, so Laureyens. Hörbehinderungen verursachen in jedem Fall auch Kosten, die man jedoch verringern kann. „Wenn man einen Euro in die Sorge um das Hören investiert, bekommt man zehn Euro zurück“, rechnete der Experte von der Gesellschaft Hörbehinderter vor und wies darauf hin, dass es dafür in Großbritannien, Frankreich und anderen Ländern auch praktische Belege gibt.
Die Europaabgeordneten verwiesen in der Aussprache, wie die Europa-Abgeordnete Roberta Metsola darauf, dass ein hoher Grad an sozialer Isolation der Gesellschaft hohe Kosten abverlangen – und das nicht nur unter psychologischen Aspekten gesehen, sondern auch unter wirtschaftlichen. „Es würde uns allen nutzen, die volle Inklusion von Personen mit Hörbehinderungen in den Beschäftigungssektor sicherzustellen“, schlussfolgerte sie.
Hörbehinderung verursacht große Kosten, weil eine Hörbehinderung fast alle Seiten der Lebensqualität betrifft – und es gibt große Unterschiede in den einzelnen Ländern Europas – darin waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Debatte einig. Gleicher Ansicht, waren die Diskussionsteilnehmer gemeinsam auch in der Hoffnung, dass es bald in den Mitgliedsländern der EU gelingt, eine gründliche Bestandsaufnahme vorzunehmen und den Weg für die kommenden zehn Jahre und die volle Inklusion von Menschen mit Hörbehinderungen, auch in den Arbeitsprozess, zu schaffen.
Alle, die sich für weitere Stellungnahmen von Diskussionsteilnehmern interessieren, können über diesen Link auf der Informationswebsite der Europäischen Union in englischer Sprache mehr darüber erfahren.




