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Heime kassieren für nicht vorhandenes Personal

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Foto: SWR

MAINZ (KOBINET) Nicht selten wird als Entschuldigung für Probleme in Einrichtungen das Argument vorgeschoben, dass es zu wenig Personal gäbe, bzw. dieses überlastet sei. Report Mainz hat diese Woche in einer gemeinsamen Recherche mit der Süddeutschen Zeitung aufgedeckt, dass auf legale Weise Personal abgerechnet wird, das gar nicht eingesetzt wird.

"Die Pflegekassen müssen den Heimen Geld für Pflegekräfte zahlen, die dort gar nicht beschäftigt sind. REPORT MAINZ und Süddeutsche Zeitung haben gemeinsam recherchiert und sind auf einen bislang unveröffentlichten Briefwechsel zwischen dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung Karl-Josef Laumann und dem Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen (GKV-Spitzenverband) gestoßen", heißt es in der Ankündigung für den Fernsehbeitrag, den REPORT Mainz diese Woche ausgestrahlt hat. Pflegeheime dürften dem Bericht zufolge beim Personal legal "schummeln", ohne mit finanziellen Konsequenzen rechnen zu müssen. Das kritisiert der Spitzenverband der gesetzlichen Kranken-und Pflegekassen. Personalunterdeckung werde faktisch toleriert, sagt der Sprecher des GKV Spitzenverbandes im Interview mit REPORT MAINZ und der Süddeutschen Zeitung. Hintergrund ist ein Urteil des Bundessozialgerichtes aus dem Jahr 2012. Demnach ist eine Personalunterdeckung in Pflegeeinrichtungen in Höhe von acht Prozent möglich, ohne dass die Kassen ohne Weiteres die Vergütung kürzen können.

Link zum Fernsehbeitrag von REPORT Mainz

MAINZ (KOBINET) Kategorien Nachrichten
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