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Beauftragte besuchen Erstaufnahmestelle

Matthias Rösch mit Rollstuhl
Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

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Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

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Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

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Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

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Matthias Rösch mit Rollstuhl
Foto: MSAGD RLP

TRIER (KOBINET)

TRIER (KOBINET) Zusammen mit der Bundesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen Verena Bentele hat der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Trier besucht. Im Mittelpunkt des Besuches stand der Austausch darüber, wie die Belange geflüchteter Menschen mit Behinderung im Alltag der Erstaufnahmeeinrichtung berücksichtigt werden können.



„Es ist unsere humanitäre Pflicht, Menschen in Not aus anderen Ländern zu helfen. Menschen mit Behinderungen sind in Ländern, in denen Krieg und Verfolgung herrschen, besonders betroffen. Sie gehören zu den Menschen mit erhöhtem Schutzbedarf, für die wir eine besondere Verantwortung haben“, erklärten Verena Bentele und Matthias Rösch anlässlich ihres Besuches. „Wir erarbeiten in der rheinland-pfälzischen Landesregierung ein Konzept, wie die Abläufe und Rahmenbedingungen für Menschen mit Behinderungen angepasst werden können. Dazu gehören beispielsweise die Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch für nicht sichtbare Behinderungen wie eine Hörbehinderung oder die barrierefreie Zugänglichkeit der grundlegenden Bereiche, wie die Räume der Registrierung der Asylbegehrenden“, sagte der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch. „Hier wird von allen Beteiligten engagierte Arbeit geleistet und pragmatische Lösungen entwickelt; davon konnte ich mich bei dem Besuch vor Ort überzeugen und das müssen wir in den Verfahren weiter entwickeln. Auch damit bei der Weiterleitung an die Kommunen die entsprechenden Bedarfe der Menschen mit Behinderungen gut berücksichtigt und kommuniziert werden“ betonte Matthias Rösch.

„Es ist wichtig, Flüchtlinge mit Behinderungen angemessen unterzubringen und zu unterstützen. Bei der Verteilung von Flüchtlingen mit Behinderungen sollte darauf geachtet werden, dass sie in barrierefreien Unterkünften wohnen können. Wichtig sind außerdem eine Versorgung mit notwendigen Hilfsmitteln und Therapien für traumatisierte Flüchtlinge. Hier fordere ich, dass alle zuständigen Träger sich an den Kosten beteiligen und die Verantwortung nicht von sich weisen“, machte Verena Bentele deutlich. Der Landesbehindertenbeauftragte kündigte an, einen weiteren Sensibilisierungsworkshop der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen und der Sozialdienste zu fördern. „Der erste Workshop im November 2016 wurde sehr gut angenommen und als sehr hilfreich eingeschätzt. Außerdem werde ich weitere Einrichtungen des Landes besuchen, um mir ein Bild von der Lage von geflüchteten Menschen mit Behinderungen zu machen.“