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Gracia Schade in ISL-Vorstand gewählt

Gracia Schade
Gracia Schade
Foto: ZsL Mainz

MAINZ (KOBINET) Die langjährige Geschäftsführerin des Mainzer Zentrums für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) Gracia Schade wurde neu in den Vorstand der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gewählt. Bei der Mitgliederversammlung in Mainz erklärte die als Behindertenbeauftragte des Landkreises Mainz Bingen und der Verbandsgemeinde Nieder-Olm kommunalpolitisch äußerst engagierte Rollstuhlnutzerin, sich schwerpunktmäßig, um die Stärkung der Zentren für selbstbestimmtes Leben einsetzen zu wollen. Sie tirtt die Nachfolge von Michael Gerr an, der in Bayern für die Grünen für den Bundestag kandidieren will und nicht mehr antrat.

Weiter im Vorstand der ISL, die sich seit 1990 für die Selbstbestimmung, Gleichstellung und Teilhabe behinderter Menschen als Selbstvertretungsorganisation stark macht, werden Uwe Frevert aus Kassel und Petra Stephan aus Berlin weiterhin aktiv sein, die wieder in den dreiköpfigen Vorstand gewählt wurden. Uwe Frevert ist damit schon seit über 20 Jahren im Vorstand der ISL.

Ein Schmankerl am Rande: Die Bushaltestelle vor dem Mainzer Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) heißt Mainstraße/Bewegungszentrum. Auch wenn diese Benennung des Bewegungszentrums nichts mit dem ZsL Mainz zu tun hat, herrschte unter den TeilnehmerInnen der ISL-Mitgliederversammlung kein Zweifel daran, dass dies nur auf das ZsL Mainz gemünzt sein kann, da dieses in der Tat ein wichtiges Zentrum der Behindertenbewegung in Deutschland darstellt. Das ZsL hatte sich auch dafür eingesetzt, dass die Bushaltestelle direkt vor dem Eingang des ZsL errichtet wurde, weil das der beste Ort war, um sie barrierefrei gestalten zu können.