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Zweite Aufzüge an Haltestellen in Berlin gefordert

Arnd Hellinger
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BERLIN (KOBINET)

BERLIN (KOBINET) Arnd Hellinger nutzt als Rollstuhlfahrer regelmäßig die Verkehrsmittel im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) aus unterschiedlichsten Anlässen, zu denen eben auch zeitsensible Termine beruflicher oder administrativer Natur gehören. Dabei muss er öfter am Bahnhof Alexanderplatz die Verkehrsmittel und Ebenen wechseln. Dabei ergeben sich immer wieder lange Wartezeiten, weil nur ein Aufzug vorhanden ist.



„Zwar sind hier sämtliche Bahnsteige von S-. U- sowie Regionalbahn mit Aufzügen erschlossen, doch ergeben sich aus deren hoher Inanspruchnahme oftmals Wartezeiten von bis zu 45 Minuten, so dass hier von ‚Barrierefreiheit‘ im juristischen Sinne – also einer gleichberechtigten Nutzbarkeit der (Verkehrs-)Einrichtung durch Menschen mit eingeschränkter Mobilität – dem Wesen nach nicht mehr gesprochen werden kann. Tritt dann noch ein (naturgemäß nicht immer vermeidbarer) Defekt an einem der Aufzüge auf, werden kilometerweite Umwege erforderlich und Termine können nicht mehr eingehalten werden“, schreibt Arnd Hellinger in einer Mail an den Verkersverbund Berlin-Brandenburg. „Dieser Zustand ist weder Rollstuhlfahrern noch Eltern mit Kinderwagen oder anderen auf stufenlose Verbindungen angewiesenen Personen dauerhaft zumutbar. Daher darf ich Sie bitten, im Einvernehmen mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (SenStadt), dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) sowie ggf. weiteren involvierten Stellen darauf hinzuwirken, dass am Bahnhof Berlin-Alexanderplatz die Bahnsteige von – S-Bahn, – U2 sowie – U8 zeitnah über jeweils einen zweiten Aufzug mit der Straßenebene unmittelbar verbunden werden. Dadurch entspannte sich auch die Situation bezüglich der Linie U5 erheblich.“ Ein analoger Antrag ergehe hinsichtlich des oberirdischen S-Bahnsteigs (Gleis 5/6) am Bahnhof Berlin-Friedrichstraße.