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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) "Design for all" ist erklärter Gestaltungsgrundsatz der Internationalen Gartenausstellung, die am 13. April 2017 in Berlin eröffnet wird. Attraktion wird eine barrierefreie Seilbahn, die das IGA-Gelände von Hellersdorf nach Marzahn überspannt. Das Besucherzentrum am Blumberger Damm nimmt schon Gestalt an. Wie in ihrer Mobilität eingeschränkte Besucher die große Treppe auf einem integrierten Rampenweg umfahren, ist auf dem Foto noch nicht richtig zu erkennen.
2,4 Millionen Besucher werden auf der IGA erwartet. Ein großer Teil der mit der Gartenausstellung verbundenen Neuerungen bleibt dauerhaft erhalten. Während die Gärten der Welt nach Ablauf der IGA als eintrittspflichtiges Ausflugsziel Berliner und Gäste der Stadt weiter anziehen, soll der neue „Kienbergpark“ mit dem Kienberg, Teilen des Wuhletals und dem Jelena-Šantić-Friedenspark zu einem kostenfrei zugänglichen Naherholungsraum weiterentwickelt werden, so die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, von der die Herausforderungen für die barrierefreie Nutzung der IGA ausführlich beschrieben wurden.
Der Berliner Korrespondent hat die Gärten der Welt und die IGA-Baustelle direkt vor seiner Haustür, will weiter darüber berichten und liest gerade wieder mal in Kurt Tucholskys Sommergeschichte „Schloß Gripsholm“. Sie fängt mit dem Briefwechsel zwischen ihm und seinem Verleger Enst Rowohlt an. Darin gibt es den hier völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Satz „Die Gräfin raffte ihre Silber-Robe, würdigte den Grafen keines Blickes und fiel die Schloßtreppe hinunter“.




