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Bayern 2 berichtet über Mahnwache

Mahnwache vor Staatsministerium
Mahnwache vor Staatsministerium
Foto: Erwin Brandl

MüNCHEN (KOBINET) Mit den Mahnwachen, die derzeit vor dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und vor dem bayerischen Sozialministerium zum Bundesteilhabegesetz stattfinden, werden nicht nur die MitarbeiterInnen und BesucherInnen konfrontiert. Der Bayerische Rundfunk berichtete nun auch über die am Mittwoch in München gestartete Mahnwache.

"Ein gutes Teilhabegesetz sei längst überfällig, sagt Karin Brich vom Münchner Arbeitskreis 'Behindertenrechtskonvention von unten'. Doch der Gesetzesentwurf, der derzeit diskutiert wird, geht ihr und den anderen Organisatoren der Mahnwache längst nicht weit genug. Sie kritisieren, dass Menschen mit Behinderung laut Entwurf nur noch dann in einer eigenen Wohnung wohnen können, wenn das günstiger ist oder ein Leben im Heim unzumutbar erscheint. Ein weiterer Kritikpunkt: Künftig sollen nur Menschen, die in besonderem Maße eingeschränkt sind, Hilfen bekommen. 'Nur' sehbehindert zu sein wäre demnach nicht genug, um zum Beispiel Eingliederungshilfe beanspruchen zu können, fürchten die Aktivisten", heißt es auf der Internetseite von Bayern 2.

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