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BERLIN/KöLN (KOBINET)
BERLIN/KöLN (KOBINET) In diesem Jahr geht ihr Medienpreis BOBBY an die Schauspielerin Annette Frier und den WDR-Fernsehfilm „Nur eine Handvoll Leben", teilte heute die Lebenshilfe mit. Der Film zeigt, wie Eltern von einem Moment auf den anderen vor die Entscheidung über Leben und Tod gestellt werden. 3,2 Millionen Zuschauer fieberten am 23. März zur besten Sendezeit mit – und fragten sich: Was würde ich tun? Am Ende entscheidet sich die Mutter, gespielt von Annette Frier, gegen einen Schwangerschaftsabbruch: Ihr Kind mit Trisomie 18 soll selbst bestimmen können, ob es leben will.
„In einer Zeit, in der ein solcher Befund fast immer zur Abtreibung führt, macht der Film Eltern Mut, ihr behindertes Kind anzunehmen. Er setzt ein Zeichen für das Leben, lässt aber auch andere Sichtweisen und Haltungen zu und kommt dabei ohne moralischen Zeigefinger aus“, meint Lebenshilfe-Vorsitzende Ulla Schmidt. So habe ein Millionen-Publikum erfahren, was werdende Eltern über Pränataldiagnostik wissen sollten. „Damit leistet der Film im wahrsten Sinne des Wortes Lebenshilfe und hat eine überaus wichtige gesellschaftliche Diskussion im Sinne behinderter Menschen vorangebracht.“
„Nur eine Handvoll Leben“ ist noch in der Mediathek der ARD zu sehen




