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MüNCHEN (KOBINET)
MüNCHEN (KOBINET) Bayern soll barrierefrei werden - da hat sich die Staatsregierung festgelegt, und nimmt sich nun einen wesentlichen Mosaikstein vor, die Mobilität im Taxi- und Mietwagenverkehr. Mit dem Aufkleber "Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!" sollen die Unternehmen motiviert werden, "allen Menschen gleichberechtigt Mobilitätsdienstleistungen anzubieten". Eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt unterzeichnet.
„Mobilität ist eine elementare Grundvoraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Gerade der Taxi- und Mietwagenverkehr spielt für die Mobilität vieler Menschen mit Behinderung, aber auch älterer Menschen, eine wichtige Rolle,“ erklärte Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger bei der Unterzeichnung der Vereinbarung mit dem Landesverband der Taxi- und Mietwagenunternehmen.
Mit dieser Vereinbarung können sich die 2.500 Mitgliedsunternehmen des Verbands im Rahmen einer freiwilligen Selbstverpflichtung zu den Zielen der Barrierefreiheit bekennen und sich an die vereinbarten Verhaltensregeln binden. Im Vordergrund stehen dabei die Fahrer, die zur Verbesserung der Barrierefreiheit, zum Beispiel, beim Gepäcktransport von Haustür zu Haustür helfen, mobilitätseingeschränkte oder sinnesbeeinträchtigte Menschen aktiv unterstützen oder für eine verständliche Kommunikation mit dem Fahrgast sorgen. Als Zeichen ihres besonderen Engagements für Barrierefreiheit erhalten sie für ihre Fahrzeuge den Aufkleber.
Nach den Worten von Staatsekretär Hintersberger investiert die Bayrische Staatsregierung im laufenden Doppelhaushalt 221 Millionen Euro in den Abbau von Barrieren, braucht jedoch zugleich starke Partner, die sich konkret und nachhaltig für Barrierefreiheit einsetzen. Einer dieser Partner ist seit dem Ende der vergangenen Woche der Landesverband der Taxi- und Mietwagenunternehmer. Dessen erklärtes Ziel sei es, so Vorsitzender Frank Kuhle, „…allen Menschen gleichberechtigt Mobilitätsdienstleistungen anzubieten“.




