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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Über zwei Stunden hat der Koalitionsausschuss am Mittwochabend über das Bundesteilhabegesetz in Berlin beraten und eine Einigung erzielt, so dass der Gesetzentwurf Ende Juni vom Bundeskabinett verabschiedet werden soll. Dies berichtete die Süddeutsche Zeitung am späten Mittwochabend in ihrer Online-Ausgabe.
Aus der Nachricht der Süddeutschen Zeitung ist nicht ersichtlich, ob einige Punkte der massiven Kritik der Verbände in den Koalitionskompromiss mit aufgenommen wurden, da die Meldungen über die bisherigen Äußerungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Abgeordneten von CDU/CSU und SPD nicht hinausgehen. Überraschend, aber noch unkonkret, klingt folgender Satz, der im Bericht der Süddeutschen Zeitung zu lesen ist: „Nahles versprach, dass die Kommunen wie geplant bei der Eingliederungshilfe um etwa fünf Milliarden Euro entlastet werden.“ Sollten diese fünf Milliarden wirklich bei den Trägern der Eingliederungshilfe direkt ankommen, wäre dies eine neue Entwicklung in der aktuellen Diskussion. Dies könnte evtl. ein Hebel sein, um die heftig kritisierten Verschlechterungen im Referentenentwurf abzuwenden und Spielraum für Verbesserungen zu schaffen, die mit den Ländern durchgesetzt werden könnten, spekulierte der Koordinator der Kampagne für ein gutes Bundesteilhabegesetz Ottmar Miles-Paul nach Bekanntwerden der Einigung im Koalitionsausschuss Mittwochnacht.
Link zum Bericht über die Einigung im Koalitionsausschuss der Süddeutschen Zeitung




