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HANNOVER (KOBINET)
HANNOVER (KOBINET) Petra Wontorra, Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, hat große Hoffnungen und Erwartungen bei der Wieder-Einrichtung der Landeszentrale für politische Bildung in Niedersachsen. Politische Bildung sei nicht nur zu Rechtsextremismus, Salafismus oder gegen Politikverdrossenheit nötig, sie müsse auch dazu dienen, die Beteiligung von Menschen an politischen Prozessen zu verbessern, erklärte die Beauftragte.
Petra Wontorra appelliert, von Anfang an Menschen mit Behinderungen einzubeziehen, um auch die diskriminierungsfreie Beteiligung behinderter Menschen zu ermöglichen und zu fördern. „Bei der Planung von Kampagnen, Publikationen und Seminaren geht es nicht alleine um den räumlichen Zugang, sondern auch um die inhaltliche Mitwirkung und Mitbestimmung. Partizipation ist in diesem Zusammenhang ein Mittel für zielgenaue politische Konzepte und Programme, die an alle Menschen gerichtet sind und somit auch Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen betreffen. Partizipation schafft Akzeptanz und fördert die Nachhaltigkeit von Maßnahmen. Sie trägt dazu bei, dass sinnvolle und angemessene Maßnahmen auch im Hinblick auf die älter werdende Gesellschaft ergriffen werden, ohne die Bedürfnisse der jungen Menschen zu vernachlässigen“, so Petra Wontorra in einer Presseinformation.




