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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) beteiligt sich an den Aktionen zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung behinderter Menschen und fordert einen Mindestlohn in deren Werkstätten. Auf dem Jahrestreffen der Landesverbände und -vertretungen in Krautheim erklärte BSK-Bundesvorsitzender Gerwin Matysiak zu den 5.-Mai-Protestaktionen: „Die Forderung des Bundesverbandes lautet Mindestlohn in Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Die Untergliederungen werden dazu aufgerufen, bei ihren Aktionen vor Ort Unterschriften zu sammeln damit wir mit unserer Forderung bei den politischen Entscheidungsträger in Berlin Nachdruck verleihen können.“
In Berlin wird am 5. Mai unter dem Motto „Ohne Bundesteilhabegesetz keine Inklusion“ im Regierungsviertel für Behindertenrechte demonstriert. Berliner und Teilnehmende aus anderen Bundesländern gehen auf die Straße, um gegen die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung und die Verweigerung ihrer Teilhabe am Leben mitten in der Gesellschaft zu protestieren. Der Aufruf des Berliner Behindertenverbandes, des Sozialverbands Deutschland im Land Brandenburg und der Bundesinitiative „Daheim statt Heim“ wird von vielen weiteren Vereinen, Verbänden und einzelnen Personen unterstützt.
Vom Bundeskanzleramt führt der Demonstrationszug zum Brandenburger Tor, wo Infostände aufgebaut werden und eine Kundgebung stattfindet. Anlässlich ihres Jubiläums lädt die Aktion Mensch anschließend zu einem Café der Inklusion ein.




