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ERLANGEN (KOBINET)
ERLANGEN (KOBINET) Die bayerische Politik soll sich mit allen Kräften und gebotenen Mitteln für die uneingeschränkte gesellschaftliche Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung einsetzen. Das fordert die Lebenshilfe Bayern in ihren Wahlprüfsteinen zur Landtagswahl 2013 an den Landtag und die bayerische Staatsregierung.
Ziel müsse sein, dass jeder Mensch mit Behinderung gleichberechtigt und so selbstbestimmt wie möglich in der Gesellschaft leben kann und dafür soviel Schutz und Hilfe wie nötig erhält. Deshalb ruft der Lebenshilfe-Landesverband die bayerischen Politikerinnen und Politiker insbesondere auch dazu auf, sich für ein Bundesteilhabegesetz stark zu machen. Wichtig sei, dass die Eingliederungshilfe aus der Sozialhilfe gelöst und künftig unabhängig von Einkommen und Vermögen geleistet wird. Nur dann könne der Nachteil, den eine Behinderung mit sich bringe, wirklich ausgeglichen werden, erläuterte der Landesgeschäftsführer der bayerischen Lebenshilfe Dr. Jürgen Auer in Erlangen die Forderungen. In keinem Fall dürfe ein Bundesteilhabegesetz ein Einspargesetz zu Lasten der Menschen mit Behinderung und ihrer Familien werden.




