Bad Segeberg (kobinet)
Tag für Eltern von Pflege-Kindern
Am 24. Oktober ist ein besonderer Tag.
An diesem Tag ehrt man Eltern.
Diese Eltern pflegen ihre Kinder.
Die Kinder haben eine Behinderung.
Oder die Kinder sind krank.
Die Pflege ist oft schwer.
Es gibt eine Hör-Sendung im Internet.
Die Sendung heißt Podcast.
Ein Podcast ist eine Hör-Sendung. Man kann sie anhören, wann man will.
Der Podcast heißt: Inklusion Ganz Einfach Leben.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu. Jeder darf mitmachen.
Man sagt auch: IGEL-Podcast.
Wenn das Kind 18 wird
In einer Folge geht es um den 18. Geburtstag.
Mit 18 Jahren wird man erwachsen.
Aber die Pflege bleibt.
Viele Eltern haben dann Fragen.
Sie müssen viele Anträge stellen.
Die Anträge sind bei Ämtern.
Das nennt man Behörden-Marathon.
Behörden-Marathon bedeutet: Man muss viele Anträge stellen. Das dauert lange und ist anstrengend.
Sascha Lang spricht mit Susanne Zellmer.
Susanne ist Mutter.
Sie pflegt ihren Sohn Daniel.
Daniel ist fast 17 Jahre alt.
Susanne ist EUTB-Beraterin.
Sie ist Mitgründerin von wir pflegen Hessen.
Susanne kennt die Probleme gut.
Sie sucht oft Hilfe für Daniel.
Was ändert sich mit 18?
Mit 18 Jahren ist man erwachsen.
Dann darf man selbst entscheiden.
Eltern dürfen nicht mehr alles entscheiden.
Das nennt man rechtliche Vertretung.
Rechtliche Vertretung bedeutet: Eine Person darf für eine andere Person entscheiden. Das passiert, wenn die andere Person das nicht kann.
Manchmal braucht man einen Betreuer.
Ein Betreuer hilft bei Entscheidungen. Zum Beispiel bei Geld oder Arzt-Terminen.
Das Geld für die Pflege ändert sich.
Man kann Geld vom Staat bekommen.
Das Geld heißt Grund-Sicherung.
Grund-Sicherung ist Geld vom Staat. Es hilft Menschen mit wenig Geld.
Man kann auch Kindergeld bekommen.
Kindergeld ist Geld für Eltern. Es hilft, die Kosten für Kinder zu bezahlen.
Kindergeld gibt es bis zum 25. Geburtstag.
Das gilt, wenn das Kind noch zur Schule geht.
Oder wenn es eine Ausbildung macht.
Man kann einen Schwerbehinderten-Ausweis beantragen.
Ein Schwerbehinderten-Ausweis ist für Menschen mit Behinderung. Er hilft, Unterstützung zu bekommen.
Der Ausweis hilft bei vielen Dingen.
Zum Beispiel bei Bus und Bahn.
Schule und Arbeit
Mit 18 Jahren endet oft die Schule.
Dann braucht man einen neuen Plan.
Vielleicht macht das Kind eine Ausbildung.
Oder es sucht sich eine Arbeit.
Es gibt besondere Werkstätten.
Dort können Menschen mit Behinderung arbeiten.
Das nennt man WfbM.
WfbM bedeutet: Werkstatt für behinderte Menschen. Dort kann man arbeiten.
Jeder soll selbst entscheiden.
Das nennt man Selbst-Bestimmung.
Selbst-Bestimmung bedeutet: Man entscheidet selbst. Niemand sagt es dir vor.
Eltern und Betreuer sollen helfen.
Hilfe und Beratung
Susanne berät andere Familien.
Sie arbeitet bei der EUTB.
EUTB ist eine Beratungs-Stelle. Sie hilft Menschen mit Behinderung. Die Beratung kostet nichts.
Die EUTB hilft bei Fragen.
Zum Beispiel zu Pflege oder Geld.
Die Beratung ist kostenlos.
Susanne sagt:
Beginne früh mit der Beratung.
Dann hast du weniger Stress.
Ein Netzwerk ist wichtig.
Das sind andere Eltern oder Helfer.
Sie können Tipps geben.
Tausche dich mit anderen Eltern aus.
Das schafft Vertrauen.
Man fühlt sich nicht allein.
Probleme mit Ämtern
Viele Eltern haben Probleme mit Ämtern.
Die Anträge sind oft kompliziert.
Die Ämter brauchen oft viele Wochen.
Das ist anstrengend.
Man verliert viel Zeit.
Die Zeit fehlt für die Pflege.
Susanne sagt:
Die Regeln sollen einfacher sein.
Die Ämter sollen besser zusammenarbeiten.
Man braucht mehr Plätze für Kurzzeit-Pflege.
Kurzzeit-Pflege bedeutet: Das Kind wird für kurze Zeit gepflegt. Die Eltern können sich erholen.
Man braucht auch Verhinderungs-Pflege.
Verhinderungs-Pflege bedeutet: Eine andere Person übernimmt die Pflege. Das passiert, wenn die Eltern krank sind.
Ein Zeichen für Solidarität
Eltern können ein Zeichen setzen.
Das Zeichen sind zwei gekreuzte Pflaster.
Man kann sie an die Kleidung stecken.
Das Zeichen zeigt:
Ich pflege mein Kind.
Ich brauche Unterstützung.
Die Folge gehört zu einer Reihe.
Die Reihe heißt: Arbeits-Kreis pflegender Eltern.
Ein Arbeits-Kreis ist eine Gruppe. Die Gruppe arbeitet an einem Thema.
Der Verein heißt: wir pflegen e. V.
wir pflegen e. V. ist ein Verein. Der Verein hilft Eltern, die ihre Kinder pflegen.
Die wichtigste Botschaft ist:
Die Pflege hört nicht mit 18 auf.
Die Eltern brauchen weiter Hilfe.
Hier findest du alle Folgen:
Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg (kobinet)
"Tag der pflegenden Eltern: Mein Kind wird 18 – die Pflege bleibt, der Behördenmarathon beginnt", so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) mit der 2. Folge der Serie mit dem Verein wir pflegen. "Der 18. Geburtstag verspricht Freiheit und neue Möglichkeiten – doch für pflegende Familien bringt er auch viele neue Fragen. Zum Tag der pflegenden Eltern am 24. Oktober widmet sich die IGEL-Folge 352 diesem Übergang. Sascha Lang spricht mit Susanne Zellmer über das Erwachsenwerden mit Behinderung und die Herausforderungen für die ganze Familie", heißt es u.a. in der Ankündigung des am 24. Oktober 2026 erschienenen IGEL-Podcast.
Und weiter heißt es in der IGEL-Podcast-Ankündigung: "Susanne ist pflegende Mutter, EUTB-Beraterin und Mitgründerin von wir pflegen Hessen. Seit fast 17 Jahren begleitet sie ihren Sohn Daniel und kennt die tägliche Suche nach Unterstützung. Sie erzählt von fehlenden Informationen, kräftezehrenden Anträgen und dem Gefühl, allein kämpfen zu müssen. Ihre Erfahrungen setzt sie heute ein, um anderen Familien Orientierung und Rückhalt zu geben. Was verändert sich mit der Volljährigkeit bei rechtlicher Vertretung, finanzieller Absicherung und medizinischer Versorgung? Welche Fragen stellen sich rund um Kindergeld, Grundsicherung und den Schwerbehindertenausweis? Und wie lässt sich der Weg von der Schule in Ausbildung, Arbeit oder andere Angebote vorbereiten? Dabei geht es auch darum, die Wünsche und die Selbstbestimmung des jungen Menschen einzubeziehen. Susanne erklärt, weshalb frühzeitige Beratung und ein starkes Netzwerk so wertvoll sind. Der Austausch mit anderen Eltern schafft Vertrauen und kann helfen, neue Wege zu finden. Zugleich zeigt das Gespräch, wie viel Zeit und Kraft durch unklare Zuständigkeiten verloren gehen. Susanne fordert verlässliche Unterstützung, verständliche Verfahren und eine bessere Zusammenarbeit der Leistungsträger. Auch fehlende Kurzzeitpflegeplätze und die Bedeutung der Verhinderungspflege kommen zur Sprache. Denn pflegende Eltern brauchen Erholung, Zeit für ihre Gesundheit und Entlastung im Alltag. Zwei gekreuzte Pflaster an Kleidung oder Tasche setzen ein sichtbares Zeichen der Solidarität. Die Folge gehört zur IGEL-Reihe mit dem Arbeitskreis pflegender Eltern von wir pflegen e. V. Ihre zentrale Botschaft: Pflegeverantwortung endet nicht mit dem 18. Geburtstag – Unterstützung darf es ebenso wenig."
Foto: IGEL-Media
Bad Segeberg (kobinet)
"Tag der pflegenden Eltern: Mein Kind wird 18 – die Pflege bleibt, der Behördenmarathon beginnt", so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) mit der 2. Folge der Serie mit dem Verein wir pflegen. "Der 18. Geburtstag verspricht Freiheit und neue Möglichkeiten – doch für pflegende Familien bringt er auch viele neue Fragen. Zum Tag der pflegenden Eltern am 24. Oktober widmet sich die IGEL-Folge 352 diesem Übergang. Sascha Lang spricht mit Susanne Zellmer über das Erwachsenwerden mit Behinderung und die Herausforderungen für die ganze Familie", heißt es u.a. in der Ankündigung des am 24. Oktober 2026 erschienenen IGEL-Podcast.
Und weiter heißt es in der IGEL-Podcast-Ankündigung: "Susanne ist pflegende Mutter, EUTB-Beraterin und Mitgründerin von wir pflegen Hessen. Seit fast 17 Jahren begleitet sie ihren Sohn Daniel und kennt die tägliche Suche nach Unterstützung. Sie erzählt von fehlenden Informationen, kräftezehrenden Anträgen und dem Gefühl, allein kämpfen zu müssen. Ihre Erfahrungen setzt sie heute ein, um anderen Familien Orientierung und Rückhalt zu geben. Was verändert sich mit der Volljährigkeit bei rechtlicher Vertretung, finanzieller Absicherung und medizinischer Versorgung? Welche Fragen stellen sich rund um Kindergeld, Grundsicherung und den Schwerbehindertenausweis? Und wie lässt sich der Weg von der Schule in Ausbildung, Arbeit oder andere Angebote vorbereiten? Dabei geht es auch darum, die Wünsche und die Selbstbestimmung des jungen Menschen einzubeziehen. Susanne erklärt, weshalb frühzeitige Beratung und ein starkes Netzwerk so wertvoll sind. Der Austausch mit anderen Eltern schafft Vertrauen und kann helfen, neue Wege zu finden. Zugleich zeigt das Gespräch, wie viel Zeit und Kraft durch unklare Zuständigkeiten verloren gehen. Susanne fordert verlässliche Unterstützung, verständliche Verfahren und eine bessere Zusammenarbeit der Leistungsträger. Auch fehlende Kurzzeitpflegeplätze und die Bedeutung der Verhinderungspflege kommen zur Sprache. Denn pflegende Eltern brauchen Erholung, Zeit für ihre Gesundheit und Entlastung im Alltag. Zwei gekreuzte Pflaster an Kleidung oder Tasche setzen ein sichtbares Zeichen der Solidarität. Die Folge gehört zur IGEL-Reihe mit dem Arbeitskreis pflegender Eltern von wir pflegen e. V. Ihre zentrale Botschaft: Pflegeverantwortung endet nicht mit dem 18. Geburtstag – Unterstützung darf es ebenso wenig."





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