KOBLENZ (kobinet)
Haptic-Guide ist eine Hilfe.
Die Hilfe ist für blinde Menschen.
Haptic-Guide bedeutet:
Man kann Dinge mit den Händen fühlen.
Damit findet man den Weg.
Blinde Menschen nutzen Haptic-Guide.
Sie verstehen Räume besser.
Sie wissen dann:
Wo ist was?
Zum Beispiel:
Wo ist das Wasch-Becken in der Toilette?
Blinde Menschen wollen selbst entscheiden.
Sie entscheiden:
Wie sie etwas machen.
Sie brauchen keine Hilfe von anderen.
Sie wollen nicht vor anderen tasten.
Das ist oft unangenehm.
Sie wollen Dinge allein machen.
Sie brauchen keine Hilfe.
Sie schämen sich nicht.
Der Tast-Plan von Haptic-Guide
Tast-bar bedeutet:
Man kann etwas mit den Händen fühlen.
Der Plan zeigt:
Wo ist was in der Toilette?
Man kann den Plan mit den Händen lesen.
Man kann den Plan vor dem Betreten nutzen.
Man kann das vorher machen.
Man macht das vor der Toilette.
Braille-Schrift und Pyramiden-Schrift
Es gibt eine Erklärung in Braille-Schrift.
Braille-Schrift ist eine Schrift für blinde Menschen.
Sie besteht aus Punkten.
Man kann sie mit den Fingern lesen.
Die Erklärung zeigt:
Das ist auf dem Plan.
Es gibt auch Pyramiden-Schrift.
Pyramiden-Schrift hat Erhebungen.
Die Erhebungen sehen aus wie Pyramiden.
Man kann sie mit den Händen fühlen.
Audio-Funktion
Es gibt auch eine Audio-Funktion.
Audio-Funktion bedeutet:
Man kann sich etwas anhören.
Die Audio-Funktion erklärt den Plan.
Man kann den Plan auch anhören.
Mehr Infos gibt es im Internet.
Foto: Kreye Siebdruck GmbH
KOBLENZ (kobinet)
Für blinde und sehbehinderte Menschen ergeben sich beim Betreten von Räumen immer die Fragen: Wo befindet sich jetzt genau was? Wo sind, zum Beispiel in einer Toilette, Waschbecken und weitere Einrichtungen genau? Wie ist der Raum aufgebaut? Und wie lässt sich all das herausfinden, ohne sich im Beisein anderer Menschen erst vorsichtig tastend orientieren zu müssen? Die Fragen berühren einen wesentlichen Aspekt selbstbestimmter Teilhabe: die Möglichkeit, alltägliche Wege möglichst eigenständig, sicher und ohne unnötige Bloßstellung bewältigen zu können. Hier setzt HapticGuide an. Er ermöglicht blinden und sehbehinderten Menschen, sich bereits vor dem Betreten einer öffentlichen WC-Anlage mit deren räumlicher Struktur vertraut zu machen. Das Herzstück ist ein tastbarer Grundrissplan, der die Anordnung der Einrichtungen räumlich erfahrbar macht. Eine Legende in Braille- und Pyramidenschrift erläutert die dargestellten Elemente. Ergänzend kann eine Audiofunktion den Grundrissplan erklären und damit eine weitere Form der Informationsaufnahme anbieten. Weitere Einzelheiten sind dazu auf dieser Internetseite zu erfahren.
Foto: Kreye Siebdruck GmbH
KOBLENZ (kobinet)
Für blinde und sehbehinderte Menschen ergeben sich beim Betreten von Räumen immer die Fragen: Wo befindet sich jetzt genau was? Wo sind, zum Beispiel in einer Toilette, Waschbecken und weitere Einrichtungen genau? Wie ist der Raum aufgebaut? Und wie lässt sich all das herausfinden, ohne sich im Beisein anderer Menschen erst vorsichtig tastend orientieren zu müssen? Die Fragen berühren einen wesentlichen Aspekt selbstbestimmter Teilhabe: die Möglichkeit, alltägliche Wege möglichst eigenständig, sicher und ohne unnötige Bloßstellung bewältigen zu können. Hier setzt HapticGuide an. Er ermöglicht blinden und sehbehinderten Menschen, sich bereits vor dem Betreten einer öffentlichen WC-Anlage mit deren räumlicher Struktur vertraut zu machen. Das Herzstück ist ein tastbarer Grundrissplan, der die Anordnung der Einrichtungen räumlich erfahrbar macht. Eine Legende in Braille- und Pyramidenschrift erläutert die dargestellten Elemente. Ergänzend kann eine Audiofunktion den Grundrissplan erklären und damit eine weitere Form der Informationsaufnahme anbieten. Weitere Einzelheiten sind dazu auf dieser Internetseite zu erfahren.





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