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Ableismus
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29.04.2013
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Solidaritätsbekundung mit kritischen Zwischentönen

Bild von der Aktion von Fight Ableismus am 6. Juni mit Transparent in der Kirche
Bild von der Aktion von Fight Ableismus am 6. Juni mit Transparent in der Kirche
Foto: Fight Ableismus

Mönchengladbach (kobinet) Die Lebenshilfe Mönchengladbach setzte nach einem Steinwurf mit der Aufschrift "Euthanasie ist die Lösung" auf eine Lebenshilfe-Einrichtung am 6. Juni 2024 mit einer Veranstaltung in der Hauptkirche Rheydt in Mönchengladbach ein Zeichen für Solidarität und gegen Ausgrenzung. Als Redner*innen waren Ulla Schmidt - Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, Jürgen Dusel - Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Bärbel Brüning - Geschäftsführerin der Lebenshilfe NRW, Karl-Josef Laumann - NRW-Sozialminister und Felix Heinrichs - Mönchengladbachs Oberbürgermeister vorgesehen. Eine Gruppe behinderter Menschen u.a. vom rollfenden Widerstand hatte im Vorfeld der Veranstaltung Kritik geübt, weil außer dem Bundesbehindertenbeauftragten keine behinderte Person zu Wort kommen sollte. Bei der Veranstaltung am 6. Juni mischten sie sich mit einer Protestaktion mit Transparent ein und ergriffen das Mikrofon.

Entschlossen gegen Ableismus vorgehen

Schild mit der durchgestrichenen Aufschrift
Schild mit der durchgestrichenen Aufschrift "Euthanasie ist die Lösung
Foto: AbilityWatch

Hameln (kobinet) Mitarbeitende einer Einrichtung der Lebenshilfe in Mönchengladbach entdeckten am Morgen des 27. Mai 2024 einen Ziegelstein mit der Aufschrift “Euthanasie ist die Lösung” neben einer beschädigten Tür, die mit einem Stein beschädigt wurde. Dieser Anschlag erinnert nach Ansicht von AbilityWatch an die Verbrechen der “Aktion T4”, die Teil des NS-Euthanasieprogramms war, wie es auf deren Internetseite heißt. AbilityWatch erinntert daran: "Zwischen 1939 und 1945 wurden unter dem Deckmantel der 'Euthanasie' Tausende Menschen mit körperlichen und sogenannten intellektuellen Beeinträchtigungen, als auch psychischen Erkrankungen systematisch ermordet. Die Nationalsozialisten rechtfertigten ihre Verbrechen mit der menschenverachtenden Ideologie, dass das Leben von behinderten Personen weniger wert oder schlichtweg lebensunwert sei, als das von nicht behinderten Menschen."

Stellenangebote zur Selbstvertretung behinderter Menschen

Symbol Information

Kassel / Berlin (kobinet) Auch wenn die Selbstvertretungsorganisationen behinderter Menschen trotz Rückendeckung der UN-Behindertenrechtskonvention und der bei der Staatenprüfung Deutschlands betonten Bedeutung der Selbstvertretung durch Organisationen behinderter Menschen (DPO) nicht in der komfortablen Lage einer institutionellen Förderung sind, gibt es immer wieder interessante Stellenausschreibungen aus diesem Bereich. Das Weibernetz musste auch in diesem Jahr wieder bangen, eine erneute Projektförderung durch das Bundesfrauenministerium zu erhalten. Trotz des klammen Haushalts ist es zum Glück wieder gelungen. Und so kann die bundesweite politische Interessenvertretung behinderter Frauen beim Weibernetz ihre Arbeit fortsetzen und schreibt eine Stelle aus. Auch bei der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gibt es ein interessantes Stellenangebot.

„Behinderung“ im Grundgesetz – 1948/49 nur „vergessen“?

Hans-Günter Heiden
Hans-Günter Heiden
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Wurde von den Vätern und den wenigen Müttern des Grundgesetzes behinderte Menschen nur "vergessen" als das Benachteiligungsverbot des Grundgesetzes heute vor 75 Jahren formuliert und beschlossen wurde? Oder steckt dahinter eine bis heute verbreitete Denkweise über behinderte Menschen? Dieser und anderen Fragen geht H.-Günter Heiden vom NETZWERK ARTIKEL 3 heute am 23. Mai, da das Grundgesetz 75 Jahre alt wird, in seinem Zwischenruf für die kobinet-nachrichten nach.

Wie es zum Buch Stoppt Ableismus kam

Karina Sturm und Anne Gersdorff mit Buch Stoppt Ableismus
Karina Sturm und Anne Gersdorff mit Buch Stoppt Ableismus
Foto: Andi Weiland

Berlin / Hameln (kobinet) "Stoppt Ableismus! Diskriminierung erkennen und abbauen", so lautet der Titel eines in diesem Jahr erscheinenen Buchs von Anne Gersdorff und Karina Sturm, auf das die kobinet-nachrichten bereits hingewiesen haben. "Die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen ist der Grund, warum auch heute noch nicht alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilhaben können. Noch immer verhindern Berührungsängste einen Dialog über Ableismus. So bleiben nahezu 15 Prozent der globalen Bevölkerung von der Gesellschaft ausgeschlossen. Ohne erhobenen Zeigefinger, mit einfachen Erklärungen und anhand anschaulicher Beispiele legt dieses praxisorientierte Handbuch Barrieren und Ausschlussmechanismen der Dominanzgesellschaft offen", heißt es u.a. in der Ankündigung des Buches. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte nun mit Anne Gersdorff und Karina Sturm, die über zwei Jahre an der Entwicklung des Buches gearbeitet haben, folgendes Interview zur Entstehung und Bedeutung des Buches.

Extrakolumne Fortsetzung Empowerment ohne basisdemokratische Machtumverteilung ist nur die halbe Miete und Inklusion ohne Revolution eine Illusion

sitzt auf einer Bank am Wald
Schutz-und schonungsbedürftiger Kolumnist in ebensolcher Natur
Foto: Hans-Willi Weis

Berlin (kobinet) Die erste Folge endete mit Krauthausens Ankunft im „Hamsterrad“. Zuvor erfuhren wir von Amy Zayed und Verena Bentele, man muss als behinderter Mensch „Eier oder Eierstöcke“ haben sowie eine „hohe Resilienz“, um beruflich oder karrieremäßig voranzukommen. Worauf sich mir die Frage stellte, was mit der Mehrzahl von uns Behinderten ist, die so forsch und widerstandsfähig nicht sind. Und auf die Schnelle dazu auch nicht empowert werden können. Ob für sie das neoliberale Haifischbecken die Art von Lebens- und Arbeitswelt darstellt, in die sie inkludiert werden möchten. Die Kolumne schloss mit meiner Frage, ob wir uns nicht Gedanken über einen behindertenpolitischen Perspektivwechsel und eine grundsätzliche gesellschaftliche Alternative machen sollten.(Siehe hier)

Stoppt Ableismus – Diskriminierung erkennen und abbauen

Karina Sturm und Anne Gersdorff mit Buch Stoppt Ableismus
Karina Sturm und Anne Gersdorff mit Buch Stoppt Ableismus
Foto: Andi Weiland

Berlin (kobinet) Um den 5. Mai herum haben nicht nur viele Aktionen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen stattgefunden, es wurde auch viel diskutiert. U.a. ging es dabei auch um Ableismus. Dazu passt das dieses Jahr erscheinene Buch "Stoppt Ableismus! Diskriminierung erkennen und abbauen" von Anne Gersdorff und Karina Sturm, auf das die kobinet-nachrichten in diesem Zusammenhang hinweisen. "Die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen ist der Grund, warum auch heute noch nicht alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilhaben können. Noch immer verhindern Berührungsängste einen Dialog über Ableismus. So bleiben nahezu 15 Prozent der globalen Bevölkerung von der Gesellschaft ausgeschlossen. Ohne erhobenen Zeigefinger, mit einfachen Erklärungen und anhand anschaulicher Beispiele legt dieses praxisorientierte Handbuch Barrieren und Ausschlussmechanismen der Dominanzgesellschaft offen", heißt es u.a. in der Ankündigung des Buches.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede an der Schnittstelle von Ableismus und Rassismus

Logo: BODYS
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Foto: BODYS

Bochum (kobinet) Das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) lädt zu einem Vortrag im Rahmen der Online-Vortragsreihe "Dis/Ability der Gegenwart und der Zukunft – Perspektiven der Behindertenbewegung und der Disability Studies“ mit dem Titel: "Gemeinsamkeiten und Unterschiede an der Schnittstelle von Ableismus und Rassismus" mit Prof. Dr. Robel Afeworki Abay, Prof. i.R. Dr. Swantje Köbsell und Prof. Dr. Narku Laing ein. Die Online-Veranstaltung findet am 29. Mai 2024 von 18:00 bis 19:30 Uhr statt.

Kundgebung zum Protesttag am 5. Mai 2024 in Bonn

Plakat Protesttag am 5. Mai um 15:00 Uhr auf dem Bonner Marktplatz
Plakat Protesttag am 5. Mai um 15:00 Uhr auf dem Bonner Marktplatz
Foto: public domain

Bonn (kobinet) In Bonn hat nicht nur die Aktion Mensch ihren Sitz, die auch dieses Jahr die vielfältigen Aktivitäten zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen um den 5. Mai herum unterstützt. Bonn steht auch dieses Jahr wieder auf der Landkarte der Städte, in denen behinderte Menschen und ihre Verbündeten für die Rechte behinderter Menschen auf die Straße gehen. Am 5. Mai 2024 findet um 15:00 Uhr eine Kundgebung auf dem Bonner Marktplatz für die Gleichstellung behinderter Menschen auf die Straße.

Bücher behinderter Menschen beflügeln Diskussion zur Inklusion

Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen
Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen
Foto: LB Bremen

Berlin (kobinet) Sei es das Buch von Raul Krauthausen "Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden", das kürzlich erschienene Kinderbuch von Raul Krauthausen und Adina Hermann "Als Ela das All eroberte", Das Buch "Angry Cripples - Stimmen behinderter Menschen gegen Ableismus" von Alina Buschmann und Luisa L'Audace oder der Roman "Zündeln an den Strukturen" über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen von Ottmar Miles-Paul und einige andere Bücher behidnerter Menschen. Diese und die damit verbundenen Lesungen beflügeln derzeit die Diskussion in Sachen Inklusion, Menschenrechte behinderter Menschen und die nötigen Veränderungen hin zu einem selbstbestimmten Leben. Da passt es, dass die barrierefreie Online-Volltextbibliothek bidokbib kurz vor Ostern mitteilte, dass der Roman von Ottmar Miles-Paul nun kostenfrei in der Online-Bibliothek bidokbib heruntergeladen werden kann. Vielleicht ein guter Lesestoff, wenn die Regenwolken mal wieder über's Land ziehen.

Hat die Deutsche Bahn ein Ableismusproblem?

Symbol Fragezeichen

Lüneburg (kobinet) Hat die Deutsche Bahn ein Ableismusproblem? Wenn es nach Cécile Lecomte geht, auf jeden Fall, denn sie titelt einen aktuellen Beitrag auf ihrem Blog über eine Klage, die sie gegen die Deutsche Bahn führt, mit der Überschrift "Die Deutsche Bahn hat ein Ableismusproblem". "Sommer 2022: ich werde im Zuge eines Konflikt um Barrierefreiheit mit einer Schaffnerin aus einem ICE ohne Mobilitätshilfe in schmerzhafter Art und Weise geworfen. Es existiert ein Video (CN: Gewalt! Ableismus!) von diesem Vorfall. Dort erläutere ich den Kontext näher. Die Graswurzelrevolution veröffentlichte zudem ein Interview", berichtet Cécile Lecomte in ihrem Blog.

Martina Puschke liest auf der Leipziger Buchmesse

Martina Puschke
Martina Puschke
Foto: Weibernetz

Leipzig (kobinet) Heute, am 22. März 2024 um 16 Uhr steht das Thema Intersektionalität und Gewalt im Programm der Reihe "Leipzig liest“ im Rahmen der Leipziger Buchmesse. Martina Puschke vom Verein Weibernetz wird aus ihrem Beitrag "Umfassender Schutz vor Gewalt gegen Frauen mit Beeinträchtigungen“ lesen. Der Artikel ist 2023 im Sammelband "Intersektionalität und Gewalt“, herausgegeben von Katja von Auer, Christiane Micus-Loos, Stella Schäfer und Kathrin Schrader, im Unrast Verlag erschienen.

Reportagereihe “Methoden und Konzepte der Behindertenhilfe“ Heute: „Fachtag «Entwicklungsfreundliche Beziehung nach Senckel / Luxen»“®

Roter Bus
Stephan Laux sitzt in seinem umgebauten, roten Campingbus.
Foto: Stephan Laux

Villmar - Weyer (Kobinet) Auf der Tour, während der Reportagereihe, “Methoden und Konzepte der Behindertenhilfe“, war ich am 19.03.2024, nach Marburg eingeladen. Ein, für die Behindertenhilfe geschichtsträchtiger, Ort. Denn hier wurde 1958 die Lebenshilfe, als Elternverein, gegründet.

Rufknopf am ICE 4

Rufknopf am Einstieg des ICE 4
Rufknopf am ICE 4
Foto: Kay Macquarrie

Berlin (kobinet) Der Kieler Kay Macquarrie fährt viel mit der Bahn und hat oft auch in Berlin zu tun. In seiner Kolumne für kobinet hat er sich Gedanken zum ICE 4, dem Zuglift und dem grünen Rufknopf am Einstieg für behinderte Reisende gemacht. Veränderung tut weh, meint Macquarrie. Eine Nervensäge oder jemand, der einfach Bahnfahren möchte wie alle anderen auch?

Gemeinsame Erklärung zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Symbol Ausrufezeichen

Berlin (kobinet) Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus legten die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung und die Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, gegen Antiziganismus, für Antirassismus, für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und für die Belange von Menschen mit Behinderungen zum ersten Mal gemeinsam Kränze nieder. Heute, am 31. Januar 2024, erklären sie zum gemeinsamen Gedenken: "Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreit. Für Deutschland ist dieser Tag eine bleibende Mahnung. Wenn wir heute der Millionen Opfer des Nationalsozialismus gedenken, dann tun wir das in einer Zeit, in der Jüdinnen und Juden in Deutschland wieder Angst um ihre Sicherheit haben müssen. Wir tun es in einer Zeit, in der sich unzählige Menschen durch rechtsextremistische Vertreibungspläne existenziell bedroht fühlen."

Podcast Die Neue Norm zum Thema Ableismus

Karina Sturm und Anne Gersdorff mit Buch Stoppt Ableismus
Karina Sturm und Anne Gersdorff mit Buch Stoppt Ableismus
Foto: Andi Weiland

München (kobinet) "Ableismus – was bedeutet das eigentlich? Was sind wiederkehrende Muster, wie macht sich Ableismus im Alltag bemerkbar und noch viel wichtiger: Wie lässt sich Ableismus stoppen? Darüber sprechen wir in dieser Episode unseres Bayern 2 Podcasts. Zu Gast ist Anne Gersdorff, die mit Karina Sturm das Buch 'Stoppt Ableismus' geschrieben hat." So heißt es in der Ankündigung der 47 Ausgabe des Podcast Die Neue Norm.

Neues Buch: Stoppt Ableismus!

Buchcover: Stoppt Ableismus!
Buchcover: Stoppt Ableismus!
Foto: rowohlt

Berlin (kobinet) Am 30. Januar 2024 erscheint das neue Buch "Stoppt Ableismus! Diskriminierung erkennen und abbauen" von Anne Gersdorff und Karina Sturm und wird um 18:00 Uhr im Tuechtig in Berlin vorgestellt. "Die Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen ist der Grund, warum auch heute noch nicht alle Menschen gleichberechtigt am Leben teilhaben können. Noch immer verhindern Berührungsängste einen Dialog über Ableismus. So bleiben nahezu 15 Prozent der globalen Bevölkerung von der Gesellschaft ausgeschlossen. Ohne erhobenen Zeigefinger, mit einfachen Erklärungen und anhand anschaulicher Beispiele legt dieses praxisorientierte Handbuch Barrieren und Ausschlussmechanismen der Dominanzgesellschaft offen. Es bietet damit den idealen Ausgangspunkt, um die eigenen Privilegien als nicht behinderte Person zu erkennen, zu hinterfragen und Diskriminierung und Barrieren ein für alle Mal abzubauen", heißt es zum Buch, das vom rowohlt-Verlag mit der ISBN: 978-3-499-01187-0 veröffentlicht wird.

Kriminalroman: Abseits vom Urteil – Inklusion geht uns eben Alle an

Cover des IGEL-Podcast mit Matthias Küffner und Regina Schiele
Cover des IGEL-Podcast mit Matthias Küffner und Regina Schiele
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) Wenn es ruhiger wird und die Weihnachtszeit naht, ist auch immer Zeit zum Lesen. Nach der Veröffentlichung der Lesung des Romans Zündeln an den Strukturen mit Ottmar Miles-Paul und Sabine Lohner waren nun Matthias Küffner und Regina Schiele Gäste in der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Inklusator und Macher des IGEL-Podcast sprach mit den beiden unter anderem über den von ihnen veröffentlichten Kriminalroman mit dem Titel "Abseits vom Urteil".

Angry Cripples – Stimmen behinderter Menschen gegen Ableismus

Cover des Buches Angry Cripples
Cover des Buches Angry Cripples
Foto: Icykam

Berlin (kobinet) "Angry Cripples - Stimmen behinderter Menschen gegen Ableismus", so lautet der Titel eines Buches von Alina Buschmann und Luisa L'Audace, das vor kurzem erschienen ist. "'Angry Cripples' werden behinderte Menschen abfällig genannt, denen vorgeworfen wird, aufgrund ihrer Behinderung verbittert zu sein. Dieses Buch fordert den Begriff zurück und besetzt ihn neu. Es kommen ausschließlich behinderte Menschen zu Wort – und viele von ihnen sind wütend darüber, wie die Gesellschaft mit ihnen umgeht. Zu Recht", heißt es in den Infos zum Buch auf Amazon.

IGEL-Monatsrückblick auf die Behindertenpolitik im November 2023

Logo: IGEL-Monatsrückblick
Logo: IGEL-Monatsrückblick
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) Wieder einmal brandaktuell präsentiert sich die aktuelle Ausgabe des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Direkt nach der Welttagsveranstaltung des Deutschen Behindertenrats am 1. Dezember 2023 sprach der IGEL-Podcast-Macher Sascha Lang mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul über die Veranstaltung und die Behindertenpolitik im Monat November 2023. "Vom Ableismus in den Medien zum EU Schwerbehindertenausweis", so lautet der Titel der aktuellen Episode des IGEL-Podcast mit dem Rückblick auf die Berichterstattung über die Behindertenpolitik im November 2023 in den kobinet-nachrichten.

Ist „Blind Facing“ noch zeitgemäß?

Jennifer Sonntag vor der Kamera
Jennifer Sonntag vor der Kamera
Foto: privat

Halle (kobinet) "Ist 'Blind Facing' noch zeitgemäß?" Dieser Frage geht Jennifer Sonntag in ihrem Beitrag für die kobinet-nachrichten nach. "Blind Facing bedeutet für mich, dass sehende Darsteller*innen blinde Charaktere verkörpern. Für diese schauspielerische Leistung ernten sie oft große Anerkennung und werden sogar mit Preisen ausgezeichnet. Der Oberbegriff dafür heißt Cripping up. Viele Menschen mit Behinderungen sprechen sich gegen Cripping up aus und setzen sich dafür ein, dass mehr Inklusion auf Theater- und Opernbühnen und vor Film- und Fernsehkameras stattfindet. Ich mache mich in verschiedenen Kultur- und Medienprojekten dafür stark, dass Menschen mit Behinderungen in allen relevanten Gewerken dieser Branchen sichtbarer werden", schreibt Jennifer Sonntag, die als blinde Journalistin selbst lange Jahre vor der Kamera stand. Zusammen mit Sascha Lang hat sie kürzlich auch das Thema "Blind Facing" im Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL) behandelt.

STOP! Keine lebensverlängernden Maßnahmen für Heime mehr!

Person in dunklem Hemd undgraueer Weste mit einem aufgeschlagenenBuch n den Händen an einem Regal
Portrait des Autors Roalnd Frickenhaus
Foto: privat

Plau am See (kobinet) In den letzten vierzig Jahren sind immer wieder Anstrengungen unternommen worden, die stationäre Behindertenhilfe, also das gemeinschaftliche Wohnen in Wohnheimen, gegen Kritik zu schützen. Das war schon von jeher abenteuerlich und ging nicht ohne Taschenspielertricks, die man durchaus als lebensverlängernde Maßnahmen bezeichnen kann. Oder haben Heime irgendetwas mit Inklusion zu tun?

Seit gut zwei Jahren aber mühen sich Heime ab, sich eines Themas zu erwehren, das mit dem herkömmlichen Mitteln und Methoden wohl nur schwerlich in den Griff zu bekommen sein wird und das durchaus das Zeug hat, das Ende des klassischen Heimwesens in Deutschland einzuläuten: Gewalt. Heime sind ohne strukturelle Gewalt nicht zu betreiben. Dass die Grenze zu einer „totalen Institution“ oftmals fließend ist, belegt die Geschichte. Die Forderung kann deshalb nur lauten: STOP! – Keine lebensverlängernden Maßnahmen für Heime mehr!

Hoher Bedarf an Austausch zur Antidiskriminierungsberatung

Logo: Fachstelle Antidiskriminierung Behinderung der ISL
Logo: Fachstelle Antidiskriminierung Behinderung der ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Im Rahmen des Projektes "Fachstelle Antidiskriminierungsberatung behinderter Menschen" lud die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gemeinsam mit dem Projektpartner aktiv und selbstbestimmt (akse) Mitarbeiter*innen aus der Antidiskriminierungsberatung aus ganz Deutschland zu einem digitalen Austausch ein. Es besteht ein hoher Bedarf an Austauschformaten zur Beratung behinderter Menschen, so das Resümee der ISL.

Online-Premiere für Buch Bist du behindert, oder was?

Banner der Online-Premiere des Buches
Banner der Online-Premiere des Buches
Foto: Carolin Weinkopf

Berlin (kobinet) Am 2. November 2023 um 19:30 Uhr laden die Vorleser_innen zusammen mit den Autorinnen Rebecca Maskos und Mareice Kaiser zur Online-Premiere des neuen Buches »Bist du behindert, oder was?« (Familiar Faces Verlag) ein. "Anschließend werden wir mit beiden in den Dialog gehen. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, sich an dem Gespräch zu beteiligen, Fragen zu stellen und persönliche Erfahrungen zu teilen", heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung, für die es eine Gebärdensprachdolmetschung geben wird. Am 7. November findet dann die Buchpremiere live im Berliner "Oyoun" in der Lucy Lameck Str. 32 in Berlin statt.

Live-Ticker 2. Teil: Staatenprüfung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Bild vom Protestcamp vor der UNO in Genf mit Länderschildern
Bild vom Protestcamp vor der UNO in Genf mit Länderschildern
Foto: mittendrin e.V.

Genf (kobinet) Die Staatenprüfung Deutschlands zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geht heute am 30. August 2023 in Genf in den zweiten und abschließenden Tag. Die kobinet-nachrichten werden im folgenden, wie bereits am ersten Tag des Dialogs mit dem Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen, in einem Live-Ticker über die Entwicklungen in Genf berichten. Die von 10:00 bis 13:00 Uhr stattfindende Staatenprüfung wird ab 10:00 Uhr im Livestream übertragen. Unter den chinesischen Zeichen bei den Sprachen gibt es auch eine Übersetzung in deutscher Sprache. Zudem wird die Veranstaltung auch in Gebärdensprache gedolmetscht. Link zum Livestream: https://media.un.org/en/asset

Link zum ersten Teil des kobinet Live-Tickers zur Staatenprüfung vom 29. August 2023

Podcast: Wiese bekommen Werkstattbeschäftigte keinen Mindestlohn?

Bild zum Podcast
Bild zum Podcast
Foto: Justice Baby

Karlsruhe (kobinet) Im neuen Roman von Ottmar Miles-Paul "Zündeln an den Strukturen" sind die Protagoinst*innen von der Situation in der Werkstatt für behinderte Menschen so frustriert, dass sie diese in Brand setzen. Unter anderem ärgern sie sich, dass sie keine angemessene Bezahlung weit unter dem Mindestlohn bekommen. In der 9. Folge von "Justice, Baby! Der Podcast zu Recht und Gerechtigkeit" der Stiftung Forum Recht geht es u.a. um die Frage, die auch die Romanfiguren beschäftigen, nämlich warum Menschen mit Behinderungen in Werkstätten keinen Mindestlohn bekommen. Gastgeberin Kathrin Schön spricht mit Andrea Schöne, freie Journalistin und Beraterin für inklusive Medienangebote sowie Anti-Ableismus-Trainerin, und Stefan Flach-Bulwan, Leiter des Projekts "Recht haben, Recht bekommen“ der Pfeifferschen Stiftung Magdeburg.

Ferda Ataman hat Grundlagenpapier zur AGG-Reform vorgestellt

Ferda Ataman mit Gebärdendolmetscher vor Plakat
Ferda Ataman mit Gebärdendolmetscher vor Plakat "Deutschland nach vorne bringen: AGG-REFORM
Foto: Felix Zahn / Photothek / ADS

Berlin (kobinet) Die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, hat heute am 18. Juli ein Grundlagenpapier zur Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes vorgelegt Dieses wurde im Rahmen eines Pressegesprächs vorgestellt, an dem Emine Kalali für die kobinet-nachrichten teilgenommen hat. Die Regierungsparteien haben in ihrem Koalitionsvertrag eine Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) angekündigt. Mit dem Grundlagenpapier hat Ferda Ataman zentrale Inhalte der nötigen Reform aus Sicht der Bundesbeauftragten zusammengefasst.

Brauchen wir einen Disability Pride Monat?

Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Katrin LANGENSIEPEN im Europaparlament in Brüssel
Foto: European Union 2019 - Source : EP

Hannover (kobinet) "Brauchen wir einen Disability Pride Monat?" Diese Frage diskutieren der Autor Janis McDavid und die Grüne Europaabgeordnete Katrin Langensiepen im Rahmen einer Online-Veranstaltung am 28. Juni um 17:00. "Auf die LGBTIQ Pride im Juni folgt im Juli in den USA die Pride von Menschen mit Behinderungen. Brauchen wir diese Pride in der EU, um Menschen mit Behinderungen sichtbarer zu machen und unsere Rechte einzufordern? Was können wir von der LGBTIQ Bewegungen lernen und wie diesen Moment nutzen, um Ableismus entgegenzuwirken?" heißt es in der Einladung von Katrin Langensiepen zu dieser Online-Veranstaltung.

Professorin Dr. Sigrid Arnade brachte prägende Frauen der UN-BRK zusammen

Prof. Dr. Sigrid Arnade mit Blumenstrauß und Ernennungsurkunde
Prof. Dr. Sigrid Arnade mit Blumenstrauß und Ernennungsurkunde
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Am 22. Mai wurde Prof. Dr. Sigrid Arnade an der Alice Salomon Hochschule im Rahmen einer dreistündigen Veranstaltung zur Honorarprofessorin ernannt. Die engagierte Streiterin für die Menschenrechte behinderter Menschen und für Frauenrechte brachte im Rahmen der Veranstaltung die deutschen Vertreter*innen der Behindertenbewegung bei den Verhandlungen für die Entwicklung der UN-Behindertenrechtskonvention zu einem Podiumsgespräch zusammen. "Sichtbar ja - aber dann? Behinderte Frauen und die UN-Behindertenrechtskonvention", so lautet der Titel der Veranstaltung, die am 22. Mai im Audimax der Alice Salomon Hochschule Berlin (ASH) stattfand. Jürgen Dusel würdigte die Ernennung von Prof. Dr. Sigrid Arnade zur Professorin bei seinem Jahresempfang.

Politische Partizipation muss bei Triage-Regelung besser werden

Logo VbA Text Selbstbestimmt Leben e. V.
Logo VbA
Foto: VbA

München (kobinet) Dass das Thema Triage nach wie vor wichtig und aktuell ist, das zeigte eine Veranstaltung des Münchner Vereins VbA - Selbstbestimmt Leben. Daniela Maier von der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) des Vereins hat den kobinet-nachrichten folgenden Bericht über eine Diskussionsveranstaltung zur politischen Partizipation bei Triage Regelungen vom 21. April zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Ableismus: Definition, Bedeutung und Beispiele einfach erklärt

Logo: FOCUS
Logo: FOCUS
Foto: FOCUS

Berlin (kobinet) "Ableismus: Definition, Bedeutung und Beispiele einfach erklärt", so titelt das Nachrichtenmagazin FOCUS einen Online-Beitrag von Franziska Nixdorf. Damit greift das Nachrichtenmagazin eine Kritik der Behindertenbewegung auf, dass beispielsweise viel über Rassismus oder Sexismus berichtet wird, aber der Begriff und die Auswirkungen von Ableismus ein Schattendasein in der Öffentlichkeit und Diskussion fristet. Darüber hinaus stößt derzeit die Veröffentlichung des neuen Buches von Raul Krauthausen mit dem Titel "Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden" auf großes Interesse in den Medien. So hat der Nachrichtensender ntv beispielsweise mit dem Inklusionsaktivisten ein Interview geführt. In dem Buch geht es auch um Ableismus und die damit verbundenen Diskriminierungen.

IGEL-Podcast: Weg mit den Barrieren in den Köpfen der Entscheider

Cover des IGEL-Podcast mit Raul Krauthausen zu dessen neuem Buch
Cover des IGEL-Podcast mit Raul Krauthausen zu dessen neuem Buch
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Berlin (kobinet) "Weg mit den Barrieren in den Köpfen der Entscheider", so hat der Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, seine 102. Episode des IGEL-Podcast getitelt. Zu Gast ist dieses Mal der bekannte Aktivist, Moderator, Redner, Buchautor und Journalist Raul Krauthausen. Sascha Lang sprach mit ihm vor allem über sein am 14. März erschienenes Buch "Wer Inklusion will, findet Wege. Wer sie nicht will, findet Ausreden".

Neues Buch: Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden

Porträt von Raul Krauthausen
Raul Krauthausen
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet) "Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden", so lautet der Titel eines heute, am 14. März 2023, erschienenen Buches von Raul Krauthausen. Das Buch ist ab heute im Buchhandel erhältlich. "Inklusion ist ein Menschenrecht, das noch immer viel zu oft vergessen, ausgespart und nicht mitgedacht wird. Das muss sich ändern", erklärte Raul Krauthausen zur Buchveröffentlichung.

Weibernetz fordert intersektionale Gleichstellungsstrategie

Brigitte Faber
Brigitte Faber
Foto: Weibernetz

Kassel (kobinet) Im Vorfeld des Internationalen Frauentages fordert die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz eine grundlegend intersektional ausgerichtete Gleichstellungspolitik. "Im Koalitionsvertrag der Ampelkoalition ist eine ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie, ein Gleichstellungs-Check für künftige Gesetze und Maßnahmen, die Schließung des Gender Data Gap, zum Beispiel im Gesundheitsbereich und ein Gender-Budgeting benannt. Das Weibernetz begrüßt jede dieser Maßnahmen. Sie müssen jetzt angegangen werden. Dabei müssen alle Mädchen und Frauen in den Blick genommen werden“, fordert Brigitte Faber, Projektleiterin beim Verein Weibernetz.

Wie kann man dem Ableismus entkommen?

Symbol Fragezeichen

Wien (kobinet) "Wie kann man dem Ableismus entkommen?" Dieser Frage und den Erkenntnissen aus dem Buch "Behinderung und Ableismus" von Andrea Schöne geht Timea Rebstock vom österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS in ihrem Bericht nach. Das Buch behandelt die Hintergründe von Leistung als Voraussetzung für Akzeptanz und Anerkennung in der Gesellschaft und was es bedeutet, mit abwertender Sprache, Mitleid und falscher Bewunderung umgehen zu müssen.

Bündnis Gemeinsam gegen Sexismus mit Lisa Paus gestartet

Bild von der PK des Bündnis gegen Sexismus
Bild von der PK des Bündnis gegen Sexismus
Foto: Photothek/Sebastian Rau

Berlin (kobinet) Am 16. Februar hat Bundesgleichstellungsministerin Lisa Paus das Bündnis "Gemeinsam gegen Sexismus" gestartet. Viele Menschen, meistens Frauen, erfahren Tag für Tag wegen ihres Geschlechts Belästigung oder Zurücksetzung - auf der Straße, in der Freizeit, aber auch am Arbeitsplatz. Sexismus im Alltag bedeutet für die Betroffenen Herabwürdigung, Grenzverletzungen und Machtmissbrauch. Das Bündnis wurde gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern vom Dachverband der Migrantinnenorganisationen - DaMigra, von Weibernetz e.V. - Politische Interessenvertretung behinderte Frauen und des Mittelstands gestartet. Lisa Paus übernahm die Schirmherrschaft. Martina Puschke vom Weibernetz wirkte an der Pressekonferenz in Berlin zur Vorstellung des Bündnisses mit.

Jennifer Sonntag: Fernsehen und Nichtsehen widersprechen sich nicht

Jennifer Sonntag im Sonntagsfragen-Sessel mit Moderationskarten
Jennifer Sonntag im Sonntagsfragen-Sessel mit Moderationskarten
Foto: mdr

Halle (kobinet) "Fernsehen und Nichtsehen widersprechen sich nicht!" Davon ist Jennifer Sonntag aus Halle überzeugt. Die blinde Journalistin hat vor kurzem nach 14jähriger Tätigkeit beim mdr-Fernsehmagazin "Selbstbestimmt" in einem vierminütigen Fernsehbeitrag Bilanz über ihr bisheriges 14jähriges Wirken beim mdr gezogen und einen Ausblick gewagt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte folgendes Interview mit Jennifer Sonntag über ihre Erfahrungen beim mdr und vor allem als blinde Frau im Fernsehen. Es geht aber auch darum, was sich Jennifer Sonntag nun vorgenommen hat.

Protestaktion für barrierefreien Verkehr in Lüneburg

Bahn-Aktion in Lüneburg am 3.12.22
Bild von der Bahn-Aktion in Lüneburg am 3.12.22
Foto: Lüneburg barrierefrei

Lüneburg (kobinet) Mittels einer spontanen Protestaktion machten Aktivist*innen am Lüneburger Bahnhof am 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung, auf Barrieren im öffentlichen Verkehr aufmerksam. Unter dem Motto #BarrierenBrechen sollen Aktionstage vom 3.-13. Dezember zeigen, mit welchen Hürden Menschen im Rollstuhl, mit Kinderwagen, Gehhilfe oder anderen Einschränkungen zu kämpfen haben.

Rollfender Widerstand startet Online-Aktion gegen Barrieren und Ableismus

Bild zur Aktion BarrierenBrechen mit Abseilaktion an Brücke
Bild zur Aktion BarrierenBrechen mit Abseilaktion an Brücke
Foto: Rollfender Widerstand

Berlin (kobinet) Am heutigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember startet die Gruppe "Rollfender Widerstand" eine online Sociamedial-Aktion um die Hashtags #BarrierenBrechen und #FightAbleism. Die Aktion dauert bis zum 13. Dezember, dem Jahrestag des Krüppeltribunals, einem prägenden Ereignis in der Geschichte der Behindertengerechtigkeitsbewegung. Den Beteiligten ging es dabei um Selbstbestimmung und Selbstermächtigung, wie es in einer Presseinformation der Aktionsgruppe heißt.

Werbung für Inklusion mittendrin auf Schalke

Maren Grübnau mit Mikrofon auf dem Rasen im Stadion von Schalke 04
Maren Grübnau mit Mikrofon auf dem Rasen im Stadion von Schalke 04
Foto: Schalke 04

Gelsenkirchen (kobinet) Seit 21 Jahren gibt es auf Schalke schon Reportagen für blinde und sehbehinderte Menschen, damit diese den Spielverlauf und das Geschehen im Stadion per Kopfhörer gleichberechtigt verfolgen können. Maren Grübnau ist mittlerweile seit elf Jahren ehrenamtlich im Team der Blindenreporter dabei. Als Teamleiterin sorgt sie zusammen mit ihrem Team dafür, dass alles glatt läuft und auf Schalke ein weiteres Stück Inklusion gelebt wird. Während die Reportagen sonst im Hintergrund erfolgen, wurden diese beim letzten Bundesliga-Heimspiel von Schalke 04 in diesem Jahr gegen Bayern München in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt. Für das NETZWERK ARTIKEL 3 ist es eine gute Nachricht zur Inklusion, dass Maren Grübnau und ihr Blindenreporter-Team sieben Minuten lang die Chance hatten, ihr Wirken vor einer beeindruckenden Kulisse mitten auf dem Rasen vorzustellen. Maren Grübnau konnte dabei auch für Inklusion werben und deutlich machen, wie wichtig diese auf Schalke und im Fußball generell ist.

BODYS: Triage-Gesetz bleibt Selektionsgesetz

Logo: BODYS
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Foto: BODYS

Bochum (kobinet) Das am 10. November vom Bundestag verabschiedete Triage-Gesetz (2. Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes) genügt nach Ansicht des Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) weder dem Menschenrechtsmodell der UN-Behindertenrechtskonvention noch unserer deutschen Verfassung, die dem Prinzip der Lebenswertindifferenz verpflichtet ist. Dies teilte das Zentrum in einer Presseinformation im Nachgang zur Abstimmung im Deutschen Bundestag mit.

Platz zwei belegen die Behinderten

sitzt auf einer Bank am Wald
Hans-Willi Weis
Foto: Hans-Willi Weis

Merzhausen (kobinet) Mich hat die Meldung von dieser Platzierung überrascht. Nicht, weil ich den Zweitplatzierten das nicht zugetraut hätte, denn hier handelt es sich nicht um sportliche Leistungen. Erstaunt hat es mich, weil man von diesem Zweitplatzierten sonst in den Leitmedien beinahe nichts hört. Was beim Erstplatzierten sich ganz anders verhält, dessen Protagonisten machen permanent von sich reden, stehen immer wieder im Rampenlicht der Öffentlichkeit.

Podcast Echt behindert zur Frage: Was ist Ableismus?

Logo: DW-Podcast Echt behindert
Logo: DW-Podcast Echt behindert
Foto: Deutsche Welle

Köln (kobinet) "Neues Wort, altes Verhalten - Was ist Ableismus?" So lautet der Titel des aktuellen Podcast "Echt behindert! der Deutschen Welle. "Leistung als wichtigstes Merkmal, abwertende Sprache, Mitleid und falsche Bewunderung, Bevormundung und natürlich Diskriminierung. Das ist Ableismus. Das Buch 'Behinderung und Ableismus' erläutert die Hintergründe", heißt es in der Ankündigung des knapp 25minütigen Gesprächs zwischen Matthias Klaus und der Journalistin Andrea Schöne. "Als kleinwüchsiger Mensch erlebt sie Ableismus täglich und hat gerade ein Buch zum Thema geschrieben. Es heißt 'Behinderung und Ableismus' und erscheint im Oktober im Unrast Verlag", heißt es weiter in der Ankündigung des Podcast der Deutschen Welle.

Diskriminierungserfahrungen aufgrund von Behinderung – zukünftig auf Rang 1 der gemeldeten Fälle?

Parkhausaufschrift Hate Ableismus
Parkhausaufschrift Hate Ableismus
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Heute vor einer Woche wurde der Jahresberichtes der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) vorgestellt. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) befürchtet, dass der nächste Bericht womöglich die Anzahl der gemeldeten Diskriminierungen aufgrund einer Behinderung bald auf dem ersten Rang platzieren könnte. Die Bundesregierung und die Ampelkoalition müsse schleunigst die richtigen gesetzlichen Weichen für mehr Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen, für das Wunsch- und Wahlrecht beim Wohnen und Arbeiten und der bisher diskriminierenden Triage-Regelung stellen.

Aktion für barrierefreie Mobilitätswende für Alle

Abseilaktion von Rollstuhlnutzer*innen am Bahnhof Frankfurt West
Abseilaktion von Rollstuhlnutzer*innen am Bahnhof Frankfurt West
Foto: Rollfender Widerstand

Frankfurt (kobinet) Ein ungewöhnliches Bild gab es am Bahnhof Frankfurt am Main West am frühen Morgen am Samstag, den 20. August: Behindertengerechtigkeitsaktivist*innen kletterten mit ihren Rollstühlen und seilten sich an der Fassade des Bahnhofs mit einem Banner, auf dem "Mobilitätswende für Alle" steht, ab. Mit dieser ungewöhnlichen Aktion will die Aktionsgruppe Rollfender Widerstand - direkte Aktion gegen Barrieren auf die ableistische Verkehrspolitik, die die Rechte von Menschen mit Behinderung mit Füßen tritt, aufmerksam machen. Die Aktivist*innen haben den Bahnhof Frankfurt am Main West für ihre Aktion gewählt, weil dieser nicht barrierefrei ist, obwohl er in Frankfurt eine wichtige Rolle im Regional- und Fernverkehr hat, wie es in einer Presseinformation heißt.

Aufruf zur Kundgebung und kollektiver Bahnfahrt von Köln Messe Deutz nach Frankfurt

Signal der Bahn mit zwei Armen, die nach oben zeigen und somit auf freie Fahrt hinweisen
Freie Fahrt
Foto: Ch.Smikac

Köln (kobinet) Der rollfende Widerstand - direkte Aktion gegen Barrieren ist eine bunte Gruppe aus Menschen mit und ohne Behinderung. Sie wollen für den barrierearmen Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel demonstrieren. "Am Freitag, den 19. August, ab 10.00 Uhr am (noch nicht barrierefreien) Bahnhof Köln Messe Deutz. Gegen 12.00 geht's los mit dem 9 Euro Ticket und mehreren Rollstuhlfahrer*innen nach Frankfurt am Main (dort ist der Sitz der Bahn und selbst in Frankfurt sind nicht alle Fern- und Regionalverkehr-Bahnhöfe barrierefrei). Kommt vorbei oder begleitet uns auf der Zugfahrt!" heißt es im Aufruf für die Kundgebung und Aktion.

Galileo-Bericht zu Ableismus

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Berlin (kobinet) "Ableismus: So vermeidest du, behinderte Menschen zu diskriminieren." Unter diesem Titel hat Galileo einen Film und eine Reihe von Informationen auf seiner Internetseite veröffentlicht.

Kassenfinanzierter Bluttest: Ableismus par excellence

Martina Puschke
Martina Puschke
Foto: privat

Kassel (kobinet) Seit heute, dem 1. Juli 2022, ist der umstrittene Nicht-invasive Pränataltest (NiPT) Bestandteil der Mutterschafts-Richtlinien und wird somit von den Krankenkassen finanziert. Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz kritisiert diese Entscheidung massiv. "Der in der Durchführung einfach daherkommende Bluttest für Schwangere soll Auskunft geben, ob bei dem Fötus eine Trisomie vorliegt. Und wenn das Ergebnis positiv ist? Dann muss die einzelne Frau eine Entscheidung über das Lebensrecht treffen. Dabei geht es um eine gesamtgesellschaftliche Entscheidung“, empört sich Martina Puschke von der Leitung der Interessenvertretung und kritisiert den kassenfinanzierten Bluttest als Ableismus par excellence.

Prozess gegen Umweltaktivistin in Essen vorerst geplatzt

Mahnwache vor dem Amtsgericht in Essen
Mahnwache vor dem Amtsgericht in Essen
Foto: privat

Essen (kobinet) "Prozess gegen Umweltaktivistin in Essen vorerst geplatzt – Ableismus vor Gericht", so titelt die Umweltaktivistin Cécile Lecomte, die einen Rollstuhl nutzt, die Ereignisse vor und während der Verhandlung vor dem Amtsgericht in Essen, die am 19. Mai geplant war, so aber nicht stattfand, in einem Bericht in ihrem Blog. Der Prozess wurde von einer Mahnwache und Protesten begleitet.

Aktion gegen Ableismus von Katrin Langensiepen

Poster: #AbleismTellsMe
Poster: #AbleismTellsMe
Foto: Katrin Langensiepen

Brüssel (kobinet) "Zum EU Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen wollen wir gemeinsam maximale Aufmerksamkeit auf das Thema 'Ableismus' in unserer Gesellschaft lenken", das teilt die Europaabgeordnete der Grünen, Katrin Langensiepen, mit und veröffentlichte bereits eine Reihe von Videos zum Thema Ableismus mit dem Hashtag #AbleismTellsMe.

IGEL-Podcast: Monatsrückblick zur Behindertenpolitik im April 2022

Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Logo: IGEL kobinet Monatsrückblick
Foto: IGEL

Bad Segeberg / Kassel (kobinet) Der Inklusator und Macher des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL), Sascha Lang, hat auch für den Monat April 2022 mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul einen Podcast zum Monatsrückblick zur Behindertenpolitik erstellt. Die beiden sprachen dabei über behindertenpolitisch relevante Themen im April 2022 und beleuchteten dazu einige Hindergründe. 20.000 Artikel beim Online-Nachrichtendienst BIZEPS, die Morde im Oberlinhaus vor einem Jahr und der Europäische Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen waren dabei nur einige Themen. Gute Nachrichten zur Inklusion gibt es am Ende des Podcast auch noch.

Gedenken an ermordete Menschen im Oberlinhaus: Traurige Spitze eines Eisbergs der Gewalt

Schwarze Fläche
Dunkelheit
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) gedenkt heute den ermordeten und verletzten Menschen im Oberlinhaus vor einem Jahr am 28. April 2021. Die ISL betrachtet diese brutale Tat als Spitze eines Eisbergs, der institutionelle und strukturelle Gewalt an Menschen mit Behinderungen verinnerlicht hat. "Ein Jahr ist seit den Morden an den vier Bewohner*innen des Oberlinhauses in Potsdam vergangen, bei denen noch ein weiterer Mensch zudem schwerstverletzt wurde. Deshalb fordern wir die Abschaffung dieser Einrichtungen, welche als geschlossene Sondersysteme Gewalt an Menschen mit Behinderungen regelrecht begünstigen. Nur eine Deinstitutionalisierung kann ein Ende dessen bedeuten", heißt es vonseiten der ISL.

ABLEISMUS TÖTET

Plakat zum Projekt AbleismusTötet - wird im Text beschrieben
Plakat zum Projekt AbleismusTötet
Foto: AbilityWatch

Berlin (kobinet) "Heute – und damit ein Jahr nach der Ermordung mehrerer Menschen mit Behinderungen durch eine Pflegerin in einer Potsdamer Wohneinrichtung – ist #AbleismusTötet gestartet: https://ableismus.de/toetet Wir möchten mit dem Projekt Gewalt dokumentieren und für das Thema sensibilisieren." Darauf macht AbilityWatch heute am 28. April auf Twitter aufmerksam.

Able – was? Ein Filmprojekt

Vorspann Text So gesehen… Ein partizipatives Filmprojekt zum Thema Ableismus
Screenshot vom Vorspann des Filmes "So gesehen..."
Foto: Siggi Kirch

Berlin (kobinet) Gemeinsam mit Mitarbeiter*innen des Bahnsteig 42 in Iserlohn-Letmathe ist ein etwa einstündiger Film zum Thema Ableismus entstanden.

Able – was?

Kurz gesagt: Ableismus ist die Form der Marginalisierung und Diskriminierung, der Menschen mit Behinderungen ausgesetzt sind.

Uns hat die Filmautorin Siggi Kirch darauf aufmerksam gemacht und diesen Text uns geschickt, den wir sehr gern veröffentlichen.

Ableismus in Politik und Medizin bekämpfen

Logo: BODYS
Logo: BODYS Bochumer Zentrum für Disability Studies
Foto: BODYS

Bochum (kobinet) "Nichts über uns ohne uns! – Ableismus in Politik und Medizin bekämpfen", so lautet der Titel eines Beitrags, den das Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) veröffentlicht hat. Damit wird ein Bericht der Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen aufgegriffen.

Thema Triage vorrangig ethische, juristische und soziale Frage

Logo: BODYS
Logo: BODYS Bochumer Zentrum für Disability Studies
Foto: BODYS

Bochum (kobinet) Das breite mediale Echo zur Triage-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat nach Ansicht von Franziska Witzmann und Prof. Dr. Theresia Degener vom Bochumer Zentrum für Disability Studies (BODYS) gezeigt: "Das Thema Triage ist keineswegs nur eine medizinische, sondern in erster Linie eine ethische, juristische und soziale Frage." Es bedürfe daher einer gesamtgesellschaftlichen Debatte, die der Umsetzung des Beschlusses durch den Gesetzgeber vorausgehe.

Erklärvideo zu Ableismus

Infozeichen
Symbol Information
Foto: Susanne Göbel

Bielefeld (kobinet) Die "Fachstelle Gewaltschutz bei Behinderung - Mädchen sicher inklusiv" des Mädchenhaus Bielefeld hat ein Erklärvideo über Ableismus veröffentlicht. "'Ableismus' ist das Fachwort für eine Diskriminierungsform, die sich gegen Menschen mit Behinderung/chronischer Erkrankung richtet und der ein geistiger und physischer Standard zugrunde liegt. Menschen, die von diesem vermeintlichen Standard abweichen, werden z.B. häufig als 'minderwertig' betrachtet, haben nicht die gleichen Teilhabemöglichkeiten, erleben häufig Ausgrenzung und sind mit vielfältigen Vorurteilen und Übergriffigkeiten konfrontiert", heißt es u.a. zur Erklärung des Begriffs.

Warum Sexualität für behinderte Menschen kein blinder Fleck ist?

Jennifer Sonntag mit Mütze am Tisch mit Büchern vor sich
Jennifer Sonntag mit Mütze am Tisch mit Büchern
Foto: privat

Halle (kobinet) "Auch wir Menschen mit Behinderungen stehen in erotischer Hinsicht nicht im 'Dunkeln'". Das sagt die TV-Moderatorin und Autorin Jennifer Sonntag bewusst als blinde Frau. "Ich erfahre die Annäherung an die Thematik inzwischen als selbstbestimmter und empowernd, da sich viele Betroffene zunehmend zu Wort melden und mit ihren Bedürfnissen zeigen", schreibt sie in einem Beitrag für die Zeitschrift für Sexualforschung, der nun auch online veröffentlicht wurde.

Wenn Menschen auf ihre Behinderung reduziert werden

Logo Aktion Mensch
Logo Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) "'Warte, ich helfe dir. Das kannst du doch nicht allein.' Oder: 'Toll, dass du das trotzdem schaffst'. Diese Sätze hören Menschen mit Behinderung oft. In diesen Situationen werden sie vollständig auf ihre Behinderung reduziert und nicht als Person auf Augenhöhe wahrgenommen. Dann sprechen wir von Ableismus. Wo der Begriff herkommt, wann Menschen davon betroffen sind und wie sie sich wehren können, liest du jetzt in unserem Artikel", heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch mit dem Verweis auf den Beitrag zum Thema Ableismus.

Nicht-Invasive-Pränataltests: Fataler Schritt zu mehr Selektion

Wandtatoo Logo und Schrift Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. v. - ISL
Wand Tatoo ISL
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Nach dem gefassten Beschluss durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ist der Nicht-Invasive-Pränataltest (NIPT) in die sogenannte Mutterschaftsrichtlinie aufgenommen worden und wird somit zur Regelversorgung der Krankenkassen. Nach Ansicht der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) ist dies ein fataler Schritt hin zu mehr Selektion von ungeborenen Leben. Mit diesem Beschluss werde die vorgeburtliche Aussortierung weiter an Fahrt aufnehmen.

Wie steht es um die Selbstvertretung von Menschen mit Lernschwierigkeiten?

Bild von Hannah Fröhler
Hannah Fröhler
Foto: privat

Berlin (kobinet) Hannah Fröhler studiert Politikwissenschaften und geht derzeit im Rahmen ihrer Masterarbeit der Frage nach, wie es um die Selbstvertretung von Menschen mit Lernschwierigkeiten steht und was für eine gute Partizipation dieses Personenkreises wichtig ist. Im Interview mit kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul beschreibt sie, worum es dabei geht.

Unheimlich heimlich: Tödliche Heime und „Präklinische Triage“

Franz-Josef Hanke
Franz-Josef Hanke
Foto: Franz-Josef Hanke

Marburg (kobinet) "Inklusion ist ein Menschenrecht. Für manche Menschen ist die Heimunterbringung während der Pandemie zur tödlichen Falle geworden." Dies schreibt der Journalist Franz-Josef Hanke in seinem heutigen Beitrag für die kobinet-nachrichten, in dem er sich mit tödlichen Heimen und der präklinischen Triage beschäftigt.

Scharfe Kritik an Ableismus in Deutschland

Symbol Ausrufezeichen
Symbol Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) "Vier Menschen sind Tod, der Ableismus lebt", so bringt Raul Krauthausen in einem Beitrag für Die Neue Norm auf den Punkt, was derzeit in Teilen der Behindertenbewegung nach der Tötung von vier Menschen und der schweren Verletzung einer weiteren Person in einer Behinderteneinrichtung in Potsdam diskutiert wird. Auch die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) fordert Handeln statt Blumensträuße angesichts der Gewalt, die behinderte Menschen vielfach erleben müssen.

Tötung behinderter Menschen im Wohnheim: Handeln statt Blumensträuße!

Schwarze Fläche
Dunkelheit
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Die Tötung von behinderten Menschen in einem Wohnheim des Oberlinhauses in Potsdam muss die Politik nach Ansicht der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) zum Handeln zwingen. Statt Beileidsbekundungen und Blumensträuße brauche es endlich entschlossenes politisches Handeln und Konsequenzen. Die vier getöteten Menschen mit Behinderungen und eine schwerverletzte Person, seien das Ergebnis der jahrzehntelangen vom Staat aufgebauten Sonderwelten, die weiterhin gestärkt statt abgebaut würden, heißt es in einer Presseinformation der ISL.

Uwe Wypior coacht in Sachen Inklusion und Behindertenpolitik

Uwe Wypior
Uwe Wypior
Foto: privat

Berlin/Wallenhorst (kobinet) Uwe Wypior ist nicht nur CASCO-Coach und Inklusionsbotschafter, sondern engagiert sich politisch für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention: In Hochschulen, Gewerkschaften und Verbänden gibt er sein Fachwissen zu Bewusstseinsbildung, politischer Teilhabe und das menschenrechtliche Verständnis von Behinderung weiter. Sein Mottto: "Barrierefreiheit beginnt in den Köpfen." Maria Trümper vom Projekt "CASCO – Vom Case zum Coach“ der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), das 2020 endete führte mit Uwe Wypior ein Interview über sein Wirken.

Es ist vollbracht – CASCO-Projekt abgeschlossen

Logo: CASCO vom Case zum Coach
Logo: CASCO vom Case zum Coach
Foto: ISL

Berlin (kobinet) Es ist vollbracht! Das knapp vierjährige Projekt der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) namens "CASCO - Vom Case zum Coach" neigt sich mit dem Ende des Jahres 2020 auch dem offiziellen Ende seiner Förderung aus Mitteln des Ausgleichsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu. In dieser Zeit konnten wir 32 Menschen mit Behinderungen zu qualifizierten Referent*innen für eine menschenrechtsbasierte Behindertenpolitik ausbilden" teilten die Mitarbeiter*innen des Projektes mit. .

Ableismus: Problem zwischen Aufwertung und Abwertung

Ausrufezeichen
Ausrufezeichen
Foto: ht

München (kobinet) Als Problem zwischen Aufwertung und Abwertung beschreibt Denise Klein das Thema Ableismus in einem Beitrag für das Online-Magazin ZEITjUNG mit dem Titel "Ableismus – Was ist das ist und was bedeutet das für uns?"

Gedanken zum Autistic Pride Day

Birger Höhn beim Sommercamp in Graz 2017
Birger Höhn im Grazer Sommercamp
Foto: omp

Dresden (kobinet) Zum heutigen Autistic Pride Day hat sich der Inklusionsbotschafter Birger Höhn mit einigen Gedanken zu Wort gemeldet: "Der Autistic Pride Day wird seit 2005 weltweit am 18. Juni von autistischen Menschen gefeiert und soll das Empowerment autististischer Menschen und ihre Rechte auf selbstbestimmtes Leben stärken. Er steht daher im krassen Gegensatz zum Weltautismustag, der jedes Jahr am 2. April seit 2008 in dem Sinne begangen wird, dass autistische Menschen an ihrem Autismus leiden und man mit fragwürdigen Therapien ihren Autismus als Teil ihrer Persönlichkeit 'wegtherapieren' soll", betonte er.

Gedanken zum Thema Ableismus

Logo: NDR
Logo: NDR
Foto: NDR

Bremen (kobinet) Rebecca Maskos hat in einem Interview mit dem NDR ihre Gedanken zum Thema Ableismus geäußert: "Ableismus ist etwas Grundlegendes, was alle Menschen erleben, in der einen oder anderen Form. Deswegen ist das auch ein bisschen breiter als Behindertenfeindlichkeit, was der Begriff ist, den wir eher kennen", erklärte sie im Interview.

Corona-Infos für Frauen mit Behinderungen

Symbol Info
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Foto: ht

Kassel (kobinet) Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz hat verschiedene Infos speziell zur Lebenssituation von Frauen in Corona-Zeiten auf ihrer Webseite veröffentlicht. Neben wichtigen Telefonnummern, die in Krisen und bei häuslicher Gewalt hilfreich sein können und einer Auflistung beispielhafter Probleme appelliert das Weibernetz an die Politik, Ableismus bei der Beurteilung von Genesungschancen zu verhindern. Und schließlich gibt es noch Tipps, um schöne Dinge in dieser Krise zu tun.

Triage – Behinderung darf kein Kriterium bei Priorisierungs-Entscheidungen sein

drei rote Ausrufezeichen
Drei rote Ausrufezeichen
Foto: ht

Berlin (kobinet) Dr. Sigird Arnade und Hans-Günter Heiden haben sich für den Verein für Gleichstellung und Menschenrechte Behinderter- NETZWERK ARTIKEL 3 (NW3) und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) mit einem Kommentar zu Wort gemeldet und zum Thema Triagege klargestellt: "Behinderung darf kein Kriterium bei Priorisierungs-Entscheidungen sein!" Damit reagieren sie auf die klinisch-ethischen Empfehlungen "Entscheidungen über die Zuteilung von Ressourcen…“ der Fachgesellschaften vom 25. März 2020.

Bundesbeauftragter warnt vor Behindertenfeindlichkeit und Hassrede

Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung
Jürgen Dusel
Foto: Irina Tischer

BERLIN (kobinet) Anlässlich des morgigen Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus warnt der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, vor Behindertenfeindlichkeit, Ableismus und Hassrede.

Sigrid Arnade wieder gut gelandet

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
Foto: ISL

Darwin / Berlin (kobinet) So holprig der Start von Dr. Sigrid Arnade in den Urlaub auch war, so einfach war ihr Rückflug von Australien nach Berlin. Nachdem die Bundesgeschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) sich bei der Singapur Airlines beschwert hatte, dass bei ihrem Hinflug von Singapur nach Cairns kein Bordrollstuhl zur Verfügung stand, so dass sie in unwürdiger Art und Weise Huckepack zur Toliette getragen werden musste, war beim Rückflug nicht nur der Bordrollstuhl dabei, sondern der Personal bestens auf ihre Bedürfnisse eingestellt.

Auch Greta Thunberg bekommt Ableismus zu spüren

Bild von Greta Thunberg
Greta Thunberg
Foto: Greta Thunberg

Plymouth, Großbritannien (kobinet) Die 16jährige Schwedin Greta Thunberg, die mit ihrem letztes Jahr gestarteten Schulstreik vor dem schwedischen Parlament gegen die drohende Klimakatastrophe vieles in Bewegung gebracht hat, sorgt in diesen Tagen wieder für Schlagzeilen. Heute startet ihre klimaneutrale Atlantiküberquerung mit einer Segeljacht von Südengland nach New York, wo sie am 23. September am Klimagipfel der Vereinten Nationen teilnehmen wird. Neben dem politischen Gegenwind im Internet und in so manchen Medien, der der jungen Klimaaktivistin immer wieder entgegenweht, ist sie wie viele andere behinderte Menschen auch, immer wieder mit Ableismus konfrontiert.

Für ein Recht auf Zittern

Bild von Ottmar Miles-Paul
Bild von Ottmar Miles-Paul
Foto: Irina Tischer

KASSEL Nicht nur das Sommerloch beginnt langsam aber sicher seine volle Wirkung zu entfalten, sondern auch das äusserst unterentwickelte Bewusstsein zum Thema Behinderung und der entsprechende menschenrechtsorientierte Umgang damit in der deutschen Bevölkerung zeigt nach Ansicht von kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul wieder einmal sein wahres Gesicht. In seinem kobinet-Kommentar geht Ottmar Miles-Paul daher auf die Diskussion um das Zittern der Kanzlerin ein und fordert ein unbehelligtes Recht auf Zittern und das so sein zu können, wie man ist.

Angemessene Vorkehrungen und Ableismus

Sigrid Arnade
Sigrid Arnade
Foto: ISL e.V.

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Sigrid Arnade
Foto: ISL e.V.

BERLIN (KOBINET) "Angemessene Vorkehrungen" und "Ableismus", das sind Begriffe, die zunehmend in der Behindertenpolitik diskutiert werden. Die Geschäftsführerin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), Dr. Sigrid Arnade, erklärte in ihrem knapp 6minütigen Grußwort zur Veranstaltung der Kellerkinder zum Thema "Barrierefreie Arbeitsplätze für Menschen mt seelischer Behinderung" im Haus der Demokratie in Berlin am 8. Januar 2019, was ihr beim Thema Angemessene Vorkehrungen und Ableismus so wichtig ist. Der Film wurde übrigens, wie einige andere Beiträge zur Behindertenpolitik in den kobinet-Blog Filme aufgenommen.

Broschüre über Ableismus jetzt auch als gedruckte Version

Logo der ISL
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BERLIN (KOBINET) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) kann ab sofort die gut nachgefragte Broschüre "Ableismus erkennen und begegnen" mit Unterstützung des AOK Bundesverbandes als gedruckte Version anbieten. Darauf hat der Pressereferent der ISL, Alexander Ahrens aufmerksam gemacht.

Beschäftigung behinderter Menschen

Sigrid Arnade
Sigrid Arnade
Foto: ISL

BERLIN (KOBINET) Fördert oder verhindert das BMAS die Beschäftigung behinderter Menschen, fragt die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben e.V. – ISL heute in einer Pressemitteilung. Mit Unverständnis und Befremdung reagiert ISL auf einen Passus in den Förderbescheiden zu der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB), die in diesen Tagen die ersten Empfänger erreichen. Damit werden Arbeitgeber verpflichtet, Eingliederungszuschüsse für schwerbehinderte Beschäftigte zu beantragen („Antragsnachweis ist vorzulegen").

Schulungsangebot der ISL


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BERLIN (KOBINET) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) hat aktuell die Ausschreibungsunterlagen für eine neue Schulung veröffentlicht. „Das Interessante an diesem Qualifizierungsangebot der ISL ist es, dass es sich an schwerbehinderte und gleichgestellte Personen richtet, die bisher ehrenamtlich engagiert oder bereits als Fachkräfte tätig sind und eine Qualifizierung zu Referent*innen in Sachen menschenrechtsbasierter Behindertenpolitik anstreben“, so heute Projektleiterin Barbara Vieweg in einer Pressemitteilung.

Bundesteilhabegesetz von Ableismus geprägt

Dr. Sigrid Arnade
Dr. Sigrid Arnade
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BERLIN (KOBINET) Vor kurzem hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) eine Broschüre veröffentlicht, in der es um das recht neue Thema "Ableismus" ging. Wie passt das in eine Zeit, in der mit dem Bundesteilhabegesetz neue Rahmenbedingungen in der Behindertenpolitik geschaffen werden? Dies und vieles andere wollte Ottmar Miles-Paul von den kobinet-nachrichten wissen, der mit Dr. Sigrid Arnade, der Geschäftsführerin der ISL, sprach.

Ableismus – was ist das denn?

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BERLIN (KOBINET) Jetzt ist sie da, die ISL-Broschüre, auf die die Welt noch gewartet hat: "Ableismus erkennen und begegnen". Wie bitte? Able-was? Oder soll hier etwas abgeleistet werden? Alles falsch! In der neuen Broschüre der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL), die vom AOK Bundesverband finanziell gefördert wurde, wird das sozialwissenschaftliche Konzept des Ableismus einfach erklärt, wie es in einer Presseinformation der ISL steht. 

Trau Mich auf Shortlist für Menschenrechts-Filmpreis

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BERLIN (KOBINET) Der von Thomas Künneke von den Kellerkindern eingereichte Film "Trau mich!" hat die erste Hürde für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis erfolgreich genommen, denn er wurde in die Shorlist aufgenommen, über die die Jury nun zu entscheiden hat.

Entwürdigendes Geschacher um Hilfen für ehemalige Heimkinder

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UNBEKANNT (KOBINET) 10.000, 9.000, 5.000, 7000, 8.000 oder am Ende 8.500 Euro? So sehen die Zahlen aus, die im mittlerweile äußerst unwürdigen Gechacher in Sachen Anerkennung und Hilfe ehemaliger Heimkinder in Behinderteneichrichtungen und Psychiatrien hin- und hergeschoben werden. Und ein Ende des Geschachers scheint immer noch nicht in Sicht, obwohl schon viele der Betroffenen mittlerweile gestorben sind. Heute versucht die Finanzministerkonferenz anscheinend einen weiteren Kompromiss nach dem letzten faulen Kompromiss zu finden.