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Neue Teilhabe-Angebote und Jobs in Berlin-Schmargendorf

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BERLIN (kobinet) Das Potsdamer Oberlinhaus ist Mieter des rund 5.500 qm großen, viergeschossigen Hauses in der Lentzeallee 2-4 in Berlin. Mit der Eröffnung am 23. April 2024 bündelt es dort Dienstleistungsangebote und Jobs für Menschen mit Beeinträchtigungen unter einem Dach. Dazu bietet das Oberlinhaus dort Wohnungen und Assistenzleistungen für zirka 40 Menschen mit Beeinträchtigung sowie Arbeitsmöglichkeiten für 24 Menschen mit Beeinträchtigung.

Wo kommst DU nicht voran ?

Bid mitdem Text der Aktion sowie Zeinungen von Rollator, Kinderwagen sowie weiteren, denen Barrierefreiheit nutzt
Logo zum Projekt Barrierefreiheit von MDR-SACHSEN ANHALT mit Correctiv
Foto: MDR

MAGDEBURG (kobinet) Mit dem crossmedialen Projekt „Stopp! Wo kommst du nicht voran?“ wollen der MDR SACHSEN-ANHALT und CORRECTIV herausfinden, wie barrierefrei Sachsen-Anhalt ist, welche Städte in Sachen Barrierefreiheit gut aufgestellt sind und in welchen Bereichen gibt es weiteren Handlungsbedarf gibt.

Sozialverband fordert mit Unterschriftenaktion Inflationsausgleichsprämie für alle

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Foto: Irina Tischer

HANNOVER (kobinet) Um die Kosten für die gestiegene Inflation auszugleichen, haben bisher rund 75 Prozent aller Arbeitnehmer und Pensionäre in Niedersachsen eine Prämie erhalten. Zum Teil lag diese bei 3.000 Euro. Zu Beginn des Jahres hat der niedersächsische Landtag beschlossen, dass auch Pensionierte die Sonderzahlung gewährt wird. Rentner wurden bislang von der Politik von entsprechender Unterstützung ausgeschlossen.

Von Mythen und Plänen zur Reform des Werkstättensystems

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Berlin (kobinet) Die Diskussion über die Reform des Systems der Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland ist in vollem Gange und wird derzeit zum Teil äusserst emotional geführt. Dabei werden auch einige altbekannte Mythen bemüht, wie dass die Werkstätten durch das Reformvorhaben abgeschafft werden sollen, bzw. behinderten Menschen in Werkstätten ihr Arbeitsplatz genommen werden soll. Was den einen viel zu weit geht, ist für die anderen viel zu wenig, was die Bundesregierung plant. Während auf der Internetseite des Bundesministerium für Arbeit und Soziales noch nichts zu den konkreten Vorhaben zu finden ist, geistert aber schon ein Entwurf für einen „Aktionsplan für Übergänge aus den Werkstätten für behinderte Menschen auf einen inklusiven Arbeitsmarkt“ herum. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul hat sich diesen Entwurf genauer angeschaut und kann damit vielleicht etwas Licht ins Dunkel der aktuellen Pläne für die jahrzehntelang schon diskutierte Reform des Werkstättensystems bringen.

Mecklenburg-Vorpommern: Umbau-Förderung für Wohnraum wieder möglich

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Geldscheine
Foto: Gerhard Bartz

Schwerin (kobinet) Ab sofort nimmt das Landesförderinstitut von Mecklenburg-Vorpommern wieder Förderanträge zum Umbau von Wohnungen an, durch die Barrieren reduziert werden. Das „Landesprogramm zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand“ ist für dieses Jahr mit zwei Millionen Euro aufgestockt worden. Die Förderung von Barrieren reduzierenden Anpassungen ist in selbstgenutztem Wohneigentum oder in Wohngebäuden mit Miet- und Genossenschaftswohnungen möglich, heißt es in einer Presseinformation des Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung von Mecklenburg-Vorpommern.

Demo zur Gleichstellung behinderter Menschen und gegen Rechts am 27. April in Marburg

Plakat für Demo am 27. April 2024 in Marburg
Plakat für Demo am 27. April 2024 in Marburg
Foto: Aktionsbündnis 5. Mai Marburg-Biedenkopf

Marburg (kobinet) Das Aktionsbündnis 5. Mai Marburg-Biedenkopf ruft zur Teilnahme an einer Demonstration am 27. April 2024 in Marburg auf, im Rahmen des europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und damit gegen Rechts. Leitgedanke der Veranstaltung: geschichtliche Erinnerung – Mahnung – Forderung. Während der Nazi-Diktatur wurden Menschen mit Behinderung Opfer von unmenschlichen Verbrechen. Aufgrund des „Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ wurden von 1934 – 1937 ca. 300 Menschen in der Marburger Landesheilanstalt (heute Vitos-Klinik) zwangssterilisiert, heißt es u.a. in der Ankündigung der Demonstration am 27. April, die um 11:00 Uhr an der Vitos Klinik in Marburg beginnt.

Ist die UN-Kritik an der Umsetzung der Inklusion in Deutschland gerechtfertigt?

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Berlin (kobinet) „Ist die UN-Kritik an der Umsetzung der Inklusion in Deutschland gerechtfertigt?“ So lautet der Titel einer offenen Onlinediskussion, die auf der Internetseite von WOHLFAHRT INTERN angekündigt wird und auf die Hubert Hüppe die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht hat. Die kostenfreie Online-Veranstaltung findet am 19. April 2024 von 10:00 bis 11:00 Uhr statt.

Taekwondo macht Menschen stark

Sportlerinnen  und Sportler auf einer Bühne in  Kampfstellung
Taekwondo-Gruppe der Asbacher Hütte mit Karl-Otto Übel
Foto: Stiftung kreuznacher diakonie/Andrea Djifroudi

ASBACHER HÜTTE kobinet) Taekwondo macht etwas mit den Menschen. Das weiß der Großmeister Karl-Otto Übel aus eigener Lebenserfahrung. Der fast 70-jährige Idar-Obersteiner mit sieben schwarzen Gürteln in dieser Sportart kommt zweimal im Monat in die kleine Kirche auf der Asbacher Hütte, um mit Menschen mit Beeinträchtigungen genau diese Sportart zu trainieren.

Fachverbände für Menschen mit Behinderung weisen auf eklatante Mängel bei Wohnungen und Fachkräften hin

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BERIN (kobinet) Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung fordern zum Abschluss der 89. Konferenz in Berlin sowohl eine stärkere Förderung zur Schaffung bezahlbarer, barrierefreier Wohnungen für Menschen mit Behinderung, als auch einen spürbaren Einsatz zur Bekämpfung des Fachkräftemangels, der die Unterstützung von Menschen mit Behinderung betrifft. Der derzeitige Mangel erschwert aus Sicht dieser Verbände eine gute und bedarfsgerechte Unterstützung von Menschen mit Behinderung.

100 Jahre Paritätischer Gesamtverband

100 im Ehrenkranz dahinter ein Blumenstrauß
Glückwunsch zu 100. Jubiläum
Foto: Pixabay/geralt

BERLIN (kobinet) Anlässlich des Verbandsjubiläums veröffentlicht der Paritätische Gesamtverband eine digitale Chronik der einhundertjährigen Geschichte seit der Gründung am 7. April 1924. In einem Zeitstrahl wurden Höhepunkte und Meilensteine der Entwicklung des Verbandes hin zu einem Dachverband von über 10.800 eigenständigen gemeinnützigen Organisationen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich historisch recherchiert und journalistisch, übersichtlich aufbereitet. Der Weg des Paritätischen zum heute größten politisch und weltanschaulich unabhängigen Wohlfahrtsverband Deutschlands lässt sich als Spiegelbild der Geschichte der deutschen Zivilgesellschaft lesen und belegt die stetig gewachsene Bedeutung des Verbandes als sozialpolitischer Akteur in krisenhaften Zeiten.

Andreas Winkel neu im Amt als Landesbehindertenbeauftragter in Hessen

Flagge von Hessen
Flagge von Hessen
Foto: public domain

Wiesbaden (kobinet) Am 15. April 2024 hat Andreas Winkel das Amt des Landesbehindertenbeauftragten angetreten. Damit folgt der bisher langjährig beim Hessischen Rundfunk tätige Journalist und Moderator von vielen Veranstaltungen Rika Esser, die seit 2020 die erste hauptamtliche Landesbehindertenbeauftragte in Hessen war und von der neuen Sozialministerin Heike Hofmann abgelöst wurde.

Bildungsteilhabe für Alle?

Orangener Kreis mit dem weißen Buchstaben Z im Kreis und den Buchstaben DF rechts daneben
Logo des zdf
Foto: Pixabay/2247188

Berlin (kobinet) „Theoretisch steht es in Deutschland allen frei zu studieren. Theoretisch. Denn die Hürden, die behinderten Menschen teilweise im Weg stehen, machen ein Studium manchmal fast unmöglich“, so heißt es in der Ankündigung eines zweiminütigen Fernsehbeitrags, der heute am 17. April 2024 mit dem Titel „Bildungsteilhabe für alle?“ im Morgenmagazin des ZDF gesendet wurde. Dabei wird deutlich, dass es beim Beantragungsprozedere, der Bewilligung und Verwaltung von Mitteln für Studienassistenz noch viel Luft nach oben gibt.

Winfried Kretschmann begrüßte Botschafter für Louis Braille Festival 2024

Winfried Kretschmann, Führhund Harry und Lisa Mümmler
Winfried Kretschmann, Führhund Harry und Lisa Mümmler
Foto: DBSV / Jan Potente

Stuttgart (kobinet) Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann bedankte sich bei einem fleißigen Botschafter für Stuttgart. Der Blindenführhund Harry hat zusammen mit seiner Halterin Lisa Mümmler unter dem Hashtag #FestivalFührhundHarry für das Louis Braille Festival geworben, das vom 3. bis zum 5. Mai in der baden-württembergischen Landeshauptstadt stattfinden wird. Nun werden bereits 3.000 blinde, sehbehinderte und sehende Gäste erwartet. Infos und die kostenlose Anmeldung gibt’s unter: www.dbsv-festival.de

Pakt für inklusiven Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen

Unterzeichner*innen des Inklusionspakts NRW
Unterzeichner*innen des Inklusionspakts NRW
Foto: Arbeitsministerium NRW

Düsseldorf (kobinet) Menschen mit Behinderungen und offene Stellen besser zusammenbringen. Das ist ein zentrales Ziel der Inklusionsinitiative des nordrhein-westfälischen Arbeitsministeriums, der Bundesagentur für Arbeit, Arbeitgebern und des Unterstützungssystems. Anlässlich des am Mittwoch, 10. April 2024, unterzeichneten Inklusionspakts in Nordrhein-Westfalen erklärte Dennis Sonne als Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtags für die Grünen: „Das war ein wichtiger Schritt für den inklusiven Arbeitsmarkt. Menschen mit Behinderungen sind in Unternehmen keine nette Charity-Aktion, sondern wertvolle Arbeitskräfte.“ Der Abgeordnete aus dem Kreis Coesfeld wurde, nach seinem Unfall im Jahr 2004, selbst dazu geraten in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen zu arbeiten. „Ich bin froh, dass ich mich anders entschieden habe und damals die Chance hatte eine Ausbildung zu beginnen.“

Im Lausitzer Seenland entsteht ein Netzwerk Barrierefreiheit

Gruppenfoto von mehreren Personen hinter Schreibtischen. ImHintergrund Tafeln mit Bildern und  Notizzetteln
Gelungener Auftakt des ersten Treffens vom Netzwerk Barrierefrei im Lausitzer Seenland
Foto: Tourismusverband Lausitzer Seenland

SENFTENBERG (kobinet) Im Restaurant Seestern im Senftenberger Ortsteil Großkoschen haben sich Vertreter von Vereine, Verbände, öffentliche Stellen und interessierte Bürger zur Auftaktveranstaltung des Netzwerks Barrierefrei im Lausitzer Seenland getroffen. Das im Rahmen eines dreijährigen Förderprojektes gegründete Netzwerk des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland bringt so mit der Thematik bereits erfahrene touristische Anbieter mit Akteuren zusammen, denen Barrierefreiheit bewusst ist und die im Lausitzer Seenland entsprechende Angebote umsetzen möchten.

Digitale Akte für Beratungsanfragen und Sichtbarmachung von Diskriminierung

Logo des advd
Logo des advd
Foto: advd

Berlin (kobinet) Der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) hat den Launch seiner neuen Digitalen Akte bekanntgegeben. Die zunehmenden Beratungsanfragen und Fälle von Diskriminierung haben den Bedarf an effizienten, digitalen Tools deutlich gemacht. Der advd hat mit der Digitalen Akte eine webbasierte Anwendung geschaffen, die es Antidiskriminierungsberater*innen ermöglicht, Beratungsprozesse und Diskriminierungsfälle einfacher zu dokumentieren und zu koordinieren. Das Tool verschafft so mehr Raum für die Unterstützung von Betroffenen von Diskriminierung.

Hilfe zum Suizid – Eine Bedrohung für behinderte Menschen?

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Bremen (kobinet) Der Landesbehindertenbeauftragte der Freien Hansestadt Bremen lädt kurzfristig noch weitere Interessierte ein, heute, am 16. April 2024, von 15:00 bis 17:00 Uhr online an der Veranstaltung „Hilfe zum Suizid – Eine Bedrohung für behinderte Menschen?“ teilzunehmen. Anmeldungen werden noch per Mail an [email protected] oder telefonisch unter 0421 361 18181 angenommen. Gemeinsam mit dem Verein SelbstBestimmt Leben Bremen will das Team des Landesbehindertenbeauftragte darüber informieren, wie der aktuelle Stand zum Thema ist. Was diskutieren die entscheidenden Personen in Berlin? Und was wird im Bundestag genau besprochen und beschlossen? Besonders im Fokus, welche Probleme und Bedrohungen für behinderte Menschen entstehen könnten.

Emma mit dem richtigen Gespür für jedes Kind

Therapiehund Emma mit Kind dabei
Therapiehund Emma mit Kind dabei
Foto: Aktion Mensch

Heidelberg (kobinet) „Emma ist eine ausgebildete Therapiehündin. Wenn sie im inklusiven Kindergarten ankommt, gibt es für die Kleinen kein Halten mehr – alle freuen sich riesig über den tierischen Besuch. Was die Hündin dort tut und wie sie jedem Kind ganz individuell hilft, siehst du in unserem Video“, heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch mit dem Verweis auf den Video-Beitrag.

Lesung zum Roman Zündeln an den Strukturen am 2. Mai in Marburg

Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen
Ottmar Miles-Paul mit Roman Zündeln an den Strukturen
Foto: LB Bremen

Marburg (kobinet) Die Diskussion über die Reform des Werkstättensystems wird spätestens seit der Vorstellung einer Studie über das Werkstattentgelt und über Alternativen zur Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen intensiv geführt. Befeuert wird dies durch eine Reihe von Lesungen aus dem Roman Zündeln an den Strukturen. So findet am 2. Mai 2024 auch in Marburg eine Lesung mit Diskussion zur Situation in Werkstätten für behinderte Menschen mit dem Autor Ottmar Miles-Paul und seiner Leseassistentin Sabine Lohner um 19:00 Uhr im Hotel Vila Vita Rosenpark, Anneliese Pohl Allee 7-17, in 35037 Marburg statt. Eingeladen zur Lesung im Rahmen des Aktionstags zur Gleichstellung behinderter Menschen hat die Humanistische Union Marburg. Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Laura Schiller.

IGEL-Podcast zum Fanprojekt Alle Zusammen voran 03

Cover des IGEL-Podcast zum Fanprojekt
Cover des IGEL-Podcast zum Fanprojekt
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg (kobinet) „Fußball verbindet – über das Fanprojekt ‚Alle Zusammen voran 03′“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, sprach dabei mit Kai Okurka und Bastian Schlinck vom Fanprojekt aus Babelsberg.

Dr. Karsten Lippmann erneut IB&P-Vorsitzender

Rollstuhlfahrer mit dunkler Hotes und Weste, weißem Hemd und rötlich gemustertem Schlips vor Ferkhäusern
Dr. Karsten Lippmann in den Straßen seiner Heimatstadt Halberstadt
Foto: Paul-Philipp Braun

BERLIN (kobinet) Auf ihrer Jahresmitgliederversammlung hat das ABiD-Institut Behinderung & Partizipation (IB&P) Ende der vergangenen Woche in Berlin die bisherige Arbeit bilanziert, den Vorstand gewählt sowie seine Ziele und Aufgaben für 2024 beraten. In dieser Wahl wurden Dr. Karsten Lippmann als Vorsitzender, André Nowak als stellvertretender Vorsitzender sowie Monika Tharann als Schatzmeisterin und Marcus Graubner als Beisitzer wiedergewählt.

Bezahlkarte darf auf Freiheit, Gleichheit und Teilhabe nicht verletzen

Digitale Karte als Rohlinng auf welcher keine A
Bezahlkarte soll alles besser werden lassen
Foto: Pixabay/Christopher_Konrad

STUTTGART (kobinet) Der Deutschen Bundestag hat die Einführung einer Bezahlkarte für Asylbewerber beschlossen. Sie soll den Verwaltungsaufwand für die bisherigen Bargeldauszahlungen an Geflüchtete verringern, Überweisungen ins Herkunftsland verhindern und auch Schlepperkriminalität bekämpfen. Die Umsetzung dieses Beschlusses ist Ländersache. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg fordert vom Land und den Kommunen eine Einführung nochmals zu überdenken, um Diffamierungen und Diskriminierungen von Geflüchteten vorzubeugen. Im Fall einer Umsetzung dürfe das Grundrecht auf Freiheit, Gleichheit und Teilhabe nicht verletzt werden.

Beauftragte von Bund und Ländern fordern die konsequente und schnelle Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Gruppenbild von  zwei Reihen von  Fraue und  Männeren, darunter auch vier mit Rollstuhl
Gruppenfoto des 67. Treffen der Beauftragten von Bund und Ländern für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Stuttgart
Foto: Geschäftsstelle der Landes-Behindertenbeauftragten

STUTTGART (kobinet) Auf ihrem 67. Treffen haben die Behindertenbeauftragten von Bund und Ländern Anfang April ihre „Stuttgarter Erklärung“ verabschiedet. In dieser fordern sie von Bund, Ländern und Kommunen verstärkte Anstrengungen, um die Umsetzung der Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention unter Beachtung der Empfehlungen des UN-Fachausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen entschlossen voranzutreiben.

Sich beiderseitig in die Katastrophe erzählen – eine Kunst, die nichts mit Behinderung zu tun hat

Hans-Willi Weis unterschreibt mit Stift in der Hand
Kolumnist unterzeichnet das Manifest meinungsvielfalt.jetzt und verlangt einen Zweitabdruck dieser Kolumne
durch ein öffentlich-rechtliches Medium.
Foto: Has-Willi Weis

Staufen (kobinet) Kann man mit Erzählungen Unheil anrichten, ungewollt? Ideologisches Storytelling hüben und drüben, hierzulande und ebenso in Russland, tritt offensichtlich derzeit den Beweis dafür an, dass dies möglich ist: Gegenseitig immer üblere Geschichten über den anderen verbreiten, erzählerisch ein von Mal zu Mal grelleres Bild von ihm als dem ultimativen Feind und Bösewicht in Umlauf setzen. Und sich so gemeinsam und wie auf Verabredung – parallel zur politischen Handlungsebene und auf dieser stets riskantere Entscheidungen provozierend und befeuernd – unaufhaltsam in eine tödliche Konfrontation, in die finale Katastrophe, hinein erzählen.

Momentaufnahme 341

Sakurablüten im Sonnenuntergang
Sakura
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) O Frühling, deine Sprache ist mir ein süßer Gesang, den ich mit meinem innersten Gefühle begleite! (Julie Eyth)

Frieden gewinnen

Titel des Buches
Den Frieden gewinnen, die Gewalt verlernen
Foto: Heyne

Berlin (kobinet) Heribert Prantl hat ein Buch geschrieben, das bei Heye erscheint. „Alle reden vom Krieg, vom Frieden reden zu wenige: Die weißen Tauben sind müde. Heribert Prantl begründet, warum wir eine neue Friedensbewegung, eine neue Entspannungspolitik und keinen dritten Weltkrieg brauchen – es wäre der letzte“, so der Verlag. In einem Vorabdruck veröffentlicht die Berliner Zeitung am Wochenende einen Auszug. Die Politik habe das Friedensgebot der Verfassung vernachlässigt, hebt das Hauptstadt-Blatt hervor. Das Bundesverfassungsgericht habe das billigend in Kauf genommen.

Steigende Zuzahlungen haben „Kipppunkt“ überschritten

Zwei übereinander liegende Hände von denen eine deutlich einer älteren Person gehört
Pflegende Hände
Foto: Pixabay/sabinevanerp

BERLIN (kobinet) In Berlin und Brandenburg gibt es jeweils etwa 185.000 Pflegebedürftigen, also fünf und sieben Prozent der Bevölkerung- gleichermaßen. Die seit 1995 geltende Teil- Pflegeversicherung reicht dazu immer weniger. „Allein die Zuzahlungen in Berlin von über 2.600 Euro in stationären Einrichtungen mit weiter steigender Tendenz bei Durchschnittsrenten von 1.500 Euro weisen auf die finanzielle Dramatik des Pflegenotstandes“, so die Vorsitzende des SoVD-Landesverbandes Berlin-Brandenburg Engelen-Kefer.

An Barrierefreiheit „sparen“

Weg über eine historische Steintreppe
Mühevoller Weg zur Barrierefreiheit
Foto: H. Smikac

HANNOVER (kobinet) Wie im ganzen Deutschland so gibt es auch in Niedersachsen viel zu wenig bezahlbare Wohnungen. Deshalb will die Landesregierung jetzt verschiedene Bauvorschriften abschaffen – darunter auch Maßnahmen zur Barrierefreiheit. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen kritisiert dieses Vorhaben scharf. Aus seiner Sicht werden damit die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ignoriert.

Information zu Broschüre ergänzt

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DRESDEN (kobinet) Der Landesbeauftragte für Inklusion der Menschen mit Behinderungen in Sachsen, Michael Welsch, hatte kürzlich auf eine Broschüre zu den Europa-Wahlen am 9. Juni 2024 in Leichter Sprache aufmerksam gemacht. Zu dieser Broschüre wird nur eine ergänzende Klarstellung notwendig.

2022 waren 272.780 behinderte Menschen in Werkstätten beschäftigt

Logo: BAGüS
Logo: BAGüS
Foto: BAGüS

Berlin (kobinet) Im Arbeitsbereich der Werkstätten für behinderte Menschen waren Ende 2022 insgesamt 272.780 Menschen beschäf[1]tigt, für die der Eingliederungshilfeträger zuständiger Leistungsträger ist. Die bundesweite Zahl der Werkstattbeschäftigten ist 2022 zum dritten Mal in Folge leicht gesunken. Sie ging in 2022 um 3.465 leistungsberechtigte Personen oder 1,3 Prozent zurück. Im Vorjahr lag der Rückgang bei 875 leistungsberechtigte Personen bzw. 0,3 Prozent. Das geht aus dem Kennzahlenvergleich zur Eingliederungshilfe für das Berichtsjahr 2022 hervor. Dieser wurde vor kurzem von con_sens und der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und Eingliederungshilfe vor kurzem veröffentlicht.

Gnadenlose Praxis

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Hollenbach (kobinet) Wie die BR-Sendung Quer gestern berichtete, wurde einem offensichtlich schwerstpflegebedürftigen Menschen von seiner Krankenkasse die Intensivpflege verweigert. Nach dem Gutachten des Medizinischen Dienstes wäre sie nicht erforderlich.

Über 6.000 schwerbehinderte Arbeitslose mehr als im Vorjahr

Logo der Bundesagentur für Arbeit
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Foto: BA

Nürnberg (kobinet) Im März 2024 waren 172.804 schwerbehinderte Arbeitslose bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Im Vergleich zum März 2023 sind dies über 6.000 behinderte Menschen mehr, die auf Arbeitssuche sind. Damals waren 166.001 arbeitslose schwerbehinderte Menschen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Legt man die Zahlen vom Anfang der Corona-Pandemie im März 2020 zugrunde, ist der Anstieg noch eklatanter. Im März 2020 waren 157.523 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet.

FarbWerk konnte Ausstattung des Kunstraums abschließen

Danke-Plakat des FarbWerk
Danke-Plakat des FarbWerk
Foto: FarbWerk der gpe

Mainz (kobinet) „Das FarbWerk ist eine autonome Kunstgruppe der in Mainz ansässigen Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen gGmbH (gpe), die im Oktober 2023 ihre Arbeit aufgenommen hat. Die Gruppe besteht aus 10 Teilnehmer*innen, die früher in der ehemaligen Abteilung „bunt“ der gpe tätig waren. Die Gruppe trifft sich 2-mal die Woche für einen halben Tag. Autonom bedeutet im FarbWerk, dass die Gruppe ihre Entscheidungen selbst trifft und nicht die Vorgesetzten. Beispielsweise entscheiden die Gruppenmitglieder demokratisch darüber welche Anschaffungen getätigt werden oder an welchen Ausstellungen sie sich beteiligen möchten.“ Darauf machte Gracia Schade von der Unternehmenskommunikation der gpe die kobinet-nachrichten aufmerksam.

TV-Duell mit einem Nazi

Grafik zum Duell Höcke gegen Voigt
TV-Duell auf WELT
Foto: WELT

Berlin (kobinet) Fünf Monate vor der Landtagswahl in Thüringen kamen heute Abend CDU-Spitzenkandidat Mario Voigt und AfD-Landeschef Björn Höcke zu einem Fernsehduell zusammen. Die Bühne bot Springers Welt. Der Nachrichtensender räumte 45 Minuten dafür ein. Nach 71 Minuten war dann Schluss. Höcke als der prominenteste Wortführer des völkischen Flügels der sogenannten Alternative für Deutschland nutzte die Gelegenheit.

Über 460.000 behinderte Menschen erhalten Assistenzleistungen

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Berlin (kobinet) „Ende 2022 erhielten 461.957 volljährige Menschen mit Behinderungen Assistenzleistungen innerhalb und außerhalb besonderer Wohnformen sowie Leistungen in Pflegefamilien. Das sind 6.635 leistungsberechtigte Personen mehr als ein Jahr zuvor, was einer Steigerung von 1,5 Prozent entspricht“, die ist ein zentrales Ergebnis des Kennzahlenvergleichs zur Eingliederungshilfe im Berichtsjahr 2022 im Bereich der sozialen Teilhabe, der vor kurzem von con_sens und der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe und der Eingliederungshilfe veröffentlicht wurde. „192.525 Menschen mit Behinderungen lebten in einer besonderen Wohn[1]form (gegenüber 2021 ein Rückgang um 1,2 Prozent), 266.228 erhielten Assistenzleistungen außerhalb besonderer Wohnformen (gegenüber 2021 ein Plus von 3,4 Prozent), 3.204 voll[1]jährige Personen erhielten Leistungen in Pflegefamilien (29 Personen bzw. 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr)“, heißt es zu den konkreten Zahlen.

50 Jahre vhs-Kurs Bewältigung der Umwelt: Diskussion in Frankfurt

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Frankfurt am Main (kobinet) Wer sich mit der Geschichte der Behindertenbewegung intensiver befasst, kommt an Gusti Steiner und Ernst Klee nicht vorbei. Vor 50 Jahren haben die beiden, die leider nicht mehr leben, an der Frankfurter Volkshochschule einen Kurs mit dem Titel „Bewältigung der Umwelt“ gestartet, der einiges nach sich zog. Die Volkshochschule Frankfurt am Main lädt zu diesem 50jährigen Jubiläum am 7. Mai 2024 von 16:00 bis 19:00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion unter dem Motto „Selbstvertretung damals und heute“ in das Historische Museum Frankfurt in den Sonnemannsaal ein.

Mittendrin oder ausgegrenzt? Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt

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Foto: Deutschlandfunk

Köln (kobinet) „Mittendrin oder ausgegrenzt? Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt“, so lautet das Thema, das heute am 10. April 2024 von 10:00 bis 11:30 Uhr in der Sendung Agenda vom Deutschlandfunk behandelt wird. Gäste im Studio sind: Dagmar Greskamp, Referentin für Inklusion und Arbeit bei Aktion Mensch, Alexandra Cremer, Vorsitzende Netzwerk Inklusion Deutschland, Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Dirk Neumann, Bereichsleiter Arbeitsgestaltung und Qualifizierungspolitik der IG Metall, Piet Hülsmann, Inhaber der Möbel-Schreinerei „Stilfabrik“, der Menschen mit Behinderung beschäftigt. Moderiert wird die Sendung von Dörte Hinrichs. Die Hörertelefonnummer lautet: 00800.4464 4464, E-Mail: [email protected].

Inklusive Strandtage am Plötzensee gehen in zweite Runde

Team vom Unionhilfswerk
Team vom Unionhilfswerk
Foto: Yvonne Weisner

Berlin (kobinet) Die Inklusiven Strandtage werden auch 2024 im Strandbad Plötzensee stattfinden. Los geht es am 10. Mai. Danach kann an jedem 2. Freitag im Sommer ab 15:00 Uhr gemeinsam und barrierefrei gefeiert werden. Das bunte Rahmenprogramm ist noch größer als im letzten Jahr: Neben Musik, Bastelaktionen und Sportangeboten wird es besondere Höhepunkte geben, darunter inklusives Stand-Up-Paddling. Darauf hat die Unternehmenskommunikation des Unionhilfswerk aufmerksam gemacht.

Beilage der Tageszeitung junge Welt zur Behindertenpolitik

Logo: junge Welt
Logo: junge Welt
Foto: junge Welt

Berlin (kobinet) Heute, am 10. April 2024, erscheint wieder eine Beilage Behindertenpolitik in der Tageszeitung „Junge Welt“. „Ideale sind gut, bringen Menschen mit Behinderungen aber wenig. Anerkennung und gleichberechtigte Teilhabe sind das Ziel“, schreibt Ina Sembdner im Editorial zur Beilage.

MmB Community Podcast über eine Berlin-Fahrt

Manu und Paul vom MmB Community Podcast in Berlin
Manu und Paul vom MmB Community Podcast in Berlin
Foto: MmB Community

Kassel / Potsdam (kobinet) In einer ganz besonderen Folge berichtet Mano Grande von einer politischen Bildungsfahrt nach Berlin. Der Bundestagsabgeordnete Boris Mijatovic lud hierzu ein. Die Fahrt war als Inklusionsfahrt deklariert, heißt es in der Ankündigung der aktuellen Spezial-Ausgabe des Podcast MmB Community.