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Pflegeunternehmen bangen um ihre Existenz

Die Hand einer älteren Person wird von der Hand einer jüngeren Person gehalten
Gute Pflege braucht ausreichend gute Pflegende
Foto: Pixabay/PublicDomainPictures

BERLIN (kobinet) Der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDBA) fordert, die Existenz von Pflegeunternehmen sofort zu sichern. Allein im Jahr 2023 haben mehr als 50 Pflegeunternehmen im VDAB ihren Betrieb geschlossen. In mehr als 30-jährigen Geschichte des Verbandes ist das ein trauriger Rekord.

Auch soziale Arbeit verlangt Weiterbildung

Logo des Martinsclub Bremen
Logo des Martinsclub Bremen
Foto: MC Bremen

BREMEN (kobinet) Die soziale Arbeit gilt allgemein als sinnvolles und erfüllendes Berufsfeld. Eine heile Welt also? Mitnichten, ist sich Katrin Grützmacher, Koordination für Fortbildungen beim Martinsclub Bremen sicher: „Beschäftigte im Sozialwesen sehen sich in ihrer Arbeit mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Viele Fachkräfte sind überlastet, der Personalmangel macht der ganzen Branche zu schaffen und auch die Nachwirkungen der Corona-Pandemie sind noch längst nicht ausgestanden.“ Daher brauche es Mittel und Wege, um die Menschen, die sozialen Tätigkeiten nachgehen, in ihrer Arbeit zu unterstützen. Genau dies möchte der an den Martinsclub angegliederte Fortbildungsanbieter m|colleg mit seinem aktuellen Seminarprogramm erreichen.

Bekämpfung der Kinderarmut braucht mehr finanzielle Mittel

Zeichnung mit Kidnern, die tanzen und Rad schlagen
Spielende Kinder – unübersehbare Lebensfreude
Foto: Pixabay/Prawny

BERLIN (kobinet) Bei der Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland mehr finanzielle Mittel, als bisher veranschlagt, zur Verfügung zu stellen, das ist die Forderung des Deutschen Kinderhilfswerkes an Bund. Länder und Kommunen. Aus Sicht der Kinderrechtsorganisation muss die geplante Kindergrundsicherung zu einer echten Sozialreform zum Wohle der Kinder werden.

Kindergrundsicherung: Kinder raus aus den Jobcentern

Symbol Paragraph

Berlin (kobinet) Ein breites Bündnis zieht eine rote Linie für das Reformvorhaben der Kindergrundsicherung: „Kinder sind keine kleinen Arbeitslosen und müssen raus aus dem Bürgergeld. Alles andere ist Etikettenschwindel. Der am 26. Januar 2024 veröffentlichte Policy Brief der Bertelsmann-Stiftung unterstreiche diese Notwendigkeit. Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbandes VdK und Sprecherin des Bündnis Kindergrundsicherung sagte dazu: „Der Streit um die Kindergrundsicherung schwelt seit Monaten. Nun scheinen die Diskussionen an einem Kipppunkt zu stehen und endgültig im Unsinn zu enden. Denn es wird eifrig diskutiert, ob man Kinder von Bürgergeldbeziehenden nicht weiterhin in der Zuständigkeit der Jobcenter und damit in der Grundsicherung für Arbeitssuchende belassen sollte. Dazu geben wir als Bündnis klar ein Veto. Denn Kinder sind keine kleinen Arbeitslosen und sollten auch nicht so behandelt werden.“

Bundesarbeitsgericht: Kirchen müssen behinderte Stellenbewerber nicht einladen

Gebäude des Bundesarbeitsgericht
Gebäude des Bundesarbeitsgericht
Foto: Bundesarbeitsgericht

Erfurt (kobinet) „Kirchliche Arbeitgeber müssen bei Stellenausschreibungen gleich geeignete schwerbehinderte Bewerber und Bewerberinnen nicht zwingend zum Vorstellungsgespräch einladen. Wie das Bundesarbeitsgericht (BAG) am Donnerstag urteilte, nehmen die evangelische Kirche und ihre Untergliederungen keine staatlichen Aufgaben wahr und sind damit nicht als ‚öffentlicher Arbeitgeber‘ anzusehen“, darüber berichtet Domradio.de. Nur für „öffentliche Arbeitgeber“ bestehe die gesetzliche Verpflichtung, schwerbehinderte Stellenbewerber bei gleicher Eignung und Qualifikation zum Bewerbungsgespräch einzuladen, entschied das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. (AZ: 8 AZR 318/22)

Inklusiver Arbeitsmarkt als Chance bei der Bewältigung des

Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Minister für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz Alexander Schweitzer
Foto: Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz

Mainz (kobinet) „Menschen mit Behinderungen gehören in die Mitte der Gesellschaft, in die Betriebe und Unternehmen. Auf dem Weg zu einem inklusiven Arbeitsmarkt haben wir in Rheinland-Pfalz bereits große Fortschritte gemacht. Die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Beschäftigung steigt seit Jahren kontinuierlich an, von 34.797 schwerbehinderten Menschen im Jahr 2011 auf 41.385 schwerbehinderte Menschen im Jahr 2021. Wir haben in Rheinland-Pfalz viele gute Beispiele, wie Integration am Arbeitsplatz gelingen kann. Aber noch längst nicht alle Betriebe schöpfen das Potential vollumfänglich aus. Die gemeinsame Beschäftigung von Menschen mit und ohne Behinderungen muss endlich zur Selbstverständlichkeit werden“, appellierte der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer an Arbeitgeber*innen anlässlich der Besprechung der Großen Anfrage „Inklusiver Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz“ der Fraktionen von SPD und BÜNDIS 90/Die Grünen bei der Plenarsitzung des rheinland-pfälzischen Landtags.

Menschen mit Behinderungen: die vergessenen Opfer des NS-Regimes

Mann mit weißem Haar im dunklen Anzug mit weißem Hemd und schwarzem Schlips
Pressefoto von Hubert Hüppe
Foto: René Golz

Berlin (kobinet) Anlässlich des nationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erinnert der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe an die „Aktion T4“, die in der Berliner Tiergartenstraße 4 ihren Anfang nahm, wo das nationalsozialistische Vernichtungsprogramm an behinderten und kranken Menschen geplant und organisiert wurde: „Behinderte und kranke Menschen waren die ersten Opfer des organisierten Massenmordes der Nationalsozialisten. Zum angeblichen Wohl der Volksgemeinschaft wurden bis zu 300.000 Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen systematisch ermordet, weitere 400.000 zwangssterilisiert. Kern des NS-Euthanasie war der Gedanke, dass es Menschen gibt, deren Existenz für die Gesellschaft, aber auch für sie selbst eine unzumutbare Belastung darstellt“, erklärte Hubert Hüppe.

Skicup in Kreuth auf 2. März verschoben

Symbol Information

Kreuth (kobinet) „Gestern haben wir noch fleißig am Hirschberg trainiert, doch heute hat uns das Wetter und die Aussichten der nächsten Tage einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aus Sicherheitsgründen sind wir schweren Herzens gezwungen, den 6. Göttfried Inklusions Skicup 2024 zu verschieben. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Der neue Termin ist Samstag, der 2. März 20024. Damit wir auch beim Ausweichtermin allen Teilnehmern und Zuschauern ein unvergessliches Erlebnis bieten können, würden wir uns sehr freuen, euch an diesem Tag als Teilnehmer, Helfer, Unterstützer oder Zuschauer zu begrüßen Inklusion ist was wir daraus machen – miteinander füreinander“, darauf machte Christine Göttfried aufmerksam, die den Skicup organisiert, der ursprünglich für den 27. Januar am Hirschberg in Kreuth geplant war.

Stellungnahme zu ambulanten ärztlichen Zwangsmaßnahmen vom Kellerkinder e.V.

Pfeil mit Knoten
Der lange Weg zum Menschenrecht
Foto: Julia Lippert

Berlin (kobinet) Als politische Selbstvertretung setzt sich der Verein Kellerkinder e. V. mit Sitz in Berlin seit 2008 für die Rechte von Menschen mit psychosozialen Behinderungen ein. Zentral ist der Bezug auf die UN-BRK und das Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation und Inklusion.

Der Verein hat ein Postitionspapier zu „Ambulanten Behandlungsweisungen“ aka ambulanten ärztlichen Zwangsmaßnahmen veröffentlicht:

VDAB sieht langes Dilemma der Pflege

Logo des VDAB
Logo des VDAB
Foto: VDAB

BERLIN (kobinet) Ausgehend von der aktuellen Analyse des Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kommt der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) zu der Feststellung, dass die Zahl der Mitarbeitenden in der ambulanten und stationären Langzeitpflege stagniert. Gleichzeitig ermittelt das Statistische Bundesamt, so der VDAB, einen aktuellen Bedarf von 943.000 Pflegekräften, der in den nächsten 25 Jahren auf 1.341.000 Pflegekräfte ansteigen wird.

Unsere Gesellschaft braucht jedes Talent

Portrrait des thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow
Ministerpräsident Bodo Ramelow
Foto: Delf Zeh

ERFURT(kobinet) Vom 29. Januar bis zum 2. Februar finden in Thüringen die Special Olympics Nationalen Spiele Thüringen 2024 statt. Im Auftrag von Special Olympics Deutschland hat Hartmut Augustin mit dem Schirmherrn dieses Ereignisses, Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow gesprochen.

Stillstand bei Reform des Antidiskriminierungsrechts: Hinhaltetaktik inakzeptabel

Sharepic: AGG Reform Jetzt
Sharepic: AGG Reform Jetzt
Foto: Bündnis AGG Reform Jetzt

Berlin (kobinet) Aus der Antwort auf eine Regierungsanfrage der Linken im Bundestag geht hervor, dass die Ampelkoalition keinen Fahrplan für die im Koalitionsvertrag angekündigte Reform des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) hat. Der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) kämpft als Teil des zivilgesellschaftlichen Bündnis AGG Reform – Jetzt! für eine umfassende Reform und kritisiert die Hinhaltetaktik des Bundesjustizministers, Marco Buschmann, scharf. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Bundesregierung vor dem Hintergrund des unaufhörlichen Erstarkens rechtsextremer Parteien und Bewegungen und der Tatsache, dass Deutschland eines der schwächsten Antidiskriminierungsgesetze in der EU hat, untätig bleibt“, heißt es vom advd, der das Bundesjustizministerium (BMJ) dazu auffordert, endlich einen Gesetzesentwurf vorzulegen.

Weibernetz trauert um Dörte Gregorschewski

Bild von Dörte Gregorschewski mit Trauerrand
Bild von Dörte Gregorschewski mit Trauerrand
Foto: Brigitte Faber – Weibernetz

Kassel (kobinet) Am Abend des 23. Januar 2024 erreichte die Akteur*innen im Weibernetz die traurige Nachricht, dass Dörte Gregorschewski gestorben ist. „Sie war unsere langjährige Freundin, Kollegin und Mitstreiterin. Wir sind unendlich traurig und vermissen sie jetzt schon“, schreiben Martina Puschke, Brigitte Faber, Magdalene Ossege, Monika Bach, Ulrike Jährig, Paula Taube und Antje Müller vom Weibernetz in ihrem Nachruf auf Dörte Gregorschewski, den die kobinet-nachrichten veröffentlichen.

BRK-Konferenz: Wie weiter nach der zweiten Staatenprüfung?

UN-Behindertenrechtskonvention
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Foto: BIZEPS Wien

Berlin (kobinet) „Neuer Schwung für die UN-BRK in Deutschland: Wie weiter nach der zweiten Staatenprüfung?“ So lautet der Titel der BRK-Konferenz, die am 27. Februar 2024 im bcc Berlin Congress Center in Berlin stattfindet. Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen und das Deutsche Institut für Menschenrechte laden gemeinsam zu dieser Veranstaltung ein. Nun ist die Anmeldung für die Veranstaltung möglich.

LVR-Fachinformation zu Einkommen und Vermögen aktualisiert

Logo LVR Qualität für Menschen
Logo LVR Qualität für Menschen
Foto: LVR

Köln (kobinet) Die Fachinformation des Landschaftsverband Rheinland (LVR) mit dem Titel „Höhere Freigrenzen in der Eingliederungshilfe: Verbesserungen bei Einsatz von Einkommen und Erspartem für Menschen mit Behinderung“ steht ab sofort in aktualisierter Fassung zum Download bereit. Grund für die Aktualisierung ist, dass die Freigrenzen für das Vermögen und Einkommen von Menschen mit Behinderung, die Leistungen der Eingliederungshilfe beziehen, 2024 erneut angehoben wurden. Darauf machte der LVR in seinem aktuellen Newsletter aufmerksam.

Carsharing jetzt auch barrierefrei

Bild von der Fahrzeugvorstellung
Bild von der Fahrzeugvorstellung
Foto: PARAVAN

Heidelberg (kobinet) Dass es möglich ist, auch Carsharing-Angebote barrierefrei zu gestalten, das zeigt ein Beispiel aus der Rhein-Neckar-Region. Der Carsharing-Anbieter stadtmobil Rhein-Neckar setzt in seiner Flotte nun drei behindertengerecht ausgestattete Passiv-Fahrzeuge ein. Drei Peugeot Rifter GT, ausgestattet mit Heckeinstieg, die im Dezember 2023 in der PARAVAN Niederlassung Heidelberg übergeben wurden, sind jetzt an ausgewählten Stationen in Mannheim und Heidelberg buchbar. Ein Angebot für Menschen mit Handicap, Pflegedienste, Städtische Einrichtungen und Vereine in der Region.

Demokratiebildung an Schulen zu fördern

Zeichnung mit Personen, die nebeneinander  arbeiten, lernen und demonstrieren
Gemeinsam leben und arbeiten geht nur mit demokratischen Mitteln
Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors

STUTTGART (kobinet) Demokratiebildung an Schulen zu fördern und im Schulunterricht zu verankern, das ist eine Forderung des Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg anlässlich des heutigen Tages der Bildung. Demokratiebildung in allen Schulfächern fest zu verankern. Vor dem Hintergrund einer erkennbaren Zunahme von Gewalt, Rechtsextremismus und Rassismus in unserer Gesellschaft ist es, so dieser Verband, wichtiger denn je, Schülerinnen und Schülern ein Demokratieverständnis wie Fairness, Solidarität, Toleranz, Freiheit und die Akzeptanz von Vielfalt zu vermitteln und demokratische Werte im Schulalltag zu leben.

Lebenshilfe fordert mehr Aufmerksamkeit für Erwachsenenbildung

Bild einer Person an einer  Wandtafel an welcher eine halbe Formel geschrieben steht
Lebenslanges Lernen
Foto: Pixabay/Clker-Free-Vector-Images

HÜRTH (kobinet) Anlässlich des heutigen Internationalen Tags der Bildung macht die Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen auf die dringende Notwendigkeit aufmerksam, die Erwachsenenbildung für Menschen mit Behinderung in den Fokus zu rücken. Trotz der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention durch Deutschland 2009 bleibt dieses wichtige Thema nach Einschätzung der Lebenshilfe bis heute oft unbeachtet.

tagesschau: Mit mehr Inklusion gegen den Fachkräftemangel

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Berlin (kobinet) „Mit mehr Inklusion gegen den Fachkräftemangel“, so titelt die tagesschau einen aktuellen Beitrag über die Beschäftigung behinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Dabei geht Carolin Hasenauer vom Bayerischen Rundfunk auch auf die neuen gesetzlichen Regelungen zur Ausgleichsabgabe ein und zeigt Beispiele inklusiver Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auf.

Ulla Schmidt: Wir alle müssen jetzt Flagge zeigen

Ulla Schmidt
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Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ruft die Bundesvereinigung Lebenshilfe ihre Mitglieder und die gesamte Zivilgesellschaft dazu auf, sich entschieden gegen Rechtsextremismus zur Wehr zu setzen und sich an Demonstrationen gegen die AfD zu beteiligen. Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, betonte: „Unsere Demokratie ist in großer Gefahr. Spätestens nachdem bekannt wurde, dass sich AfD-Vertreter mit namhaften Rechtsradikalen in Potsdam getroffen haben, um massenhafte Abschiebungen auch deutscher Bürgerinnen und Bürger zu beraten, muss allen klar sein, was die Stunde geschlagen hat. Dieses Treffen weckt Erinnerungen an das dunkelste Kapitel unserer Geschichte, als die Nazis die Macht in unserem Land übernahmen. Wir alle müssen jetzt Flagge zeigen. Ich bin daher sehr froh, dass nun endlich Tausende auf die Straße gehen, um der AfD und anderen rechtsextremen Kräfte die Stirn zu bieten.“

Theaterstück „T4. Ophelias Garten“ trifft auf großes Interesse

Presseinfo zum Theaterstück T4. Ophelias Garten
Presseinfo zum Theaterstück T4. Ophelias Garten
Foto: Daniela_Buchholz

Bremen (kobinet) Vom 26. bis zum 28. Januar 2024 wird anlässlich des Tags des Gedenkens der Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar in Bremen im Zentrum für Kunst im Tabakquartier das Theaterstück „T4. Ophelias Garten“ aufgeführt. Alle Aufführugen, in denen Neele Buchholz die Hauptrolle spielt, sind bereits ausverkauft, wie es im Weser Kurier heißt. „Neele Buchholz ist nach eigenen Angaben die einzige hauptberuflich frei arbeitende Künstlerin mit Down-Syndrom in Bremen. Sie ist als Schauspielerin und ebenso als Tänzerin aktiv“, heißt es im Bericht des Weser Kurier.

Tag der Bildung: Inklusive Bildung ist die Lösung, nicht das Problem

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „Das deutsche Bildungssystem steht vor großen Herausforderungen: Digitalisierung, eklatanter Lehrkräftemangel, sinkendes Bildungsniveau – da bleibt Inklusion auf der Strecke. Nach aktuellen Prognosen steigt der Anteil an Schüler*innen mit Förderbedarf, ebenso wie der an Schüler*innen mit Migrationshintergrund und aus sozial benachteiligten Verhältnissen. Diese zunehmende heterogene Schüler*innenschaft erfordert zukunftsorientiertes Lernen an allen Schulen.“ Dies teilte die Aktion Mensch anlässlich des heutigen Tages der Bildung am 24. Januar 2024 mit. Inklusive Bildung sei die Lösung, nicht das Problem, betonte die Aktion Mensch mittels einer Presseinformation.

6. Göttfried Inklusions Skicup am 27. Januar 2024 am Hirschberg in Kreuth

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Kreuth (kobinet) Der mittlerweile 6. Göttfried Inklusions Skicup findet am 27. Januar 2024 am Hirschberg in Kreuth statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren übernimmt Georg Kreiter, Mitglied und Aktivsprecher des Deutschen Para Skiteams Alpin, die Schirmherrschaft für dieses Event. Wer mit dabei sein will, kann sich noch bis Freitag, 26. Januar 18:00 Uhr per Mail unter [email protected] anmelden. Neben der alljährlichen Tombola mit hochwertigen Sachpreisen, Livemusik von NIK WALLNER und kulinarischen Köstlichkeiten aus der Hirschbergalm steht der Riesenslalom mit Zeitwertung im Mittelpunkt, heißt es in der Ankündigung.

Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für Kurt Stübiger

Kurt Stübiger
Kurt Stübiger
Foto: privat

Mainz / Frankenthal (kobinet) Mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz wurde Kurt Stübiger aus Frankenthal ausgezeichnet. Die Verdienstmedaille des Landes wird als Zeichen der Anerkennung und Würdigung besonderer ehrenamtlicher Verdienste um die Gesellschaft und die Mitmenschen von der Ministerpräsidentin verliehen, heißt es in einer Presseinformation des rheinland-pfälzischen Sozialministeriums. „Kurt Stübigers bewundernswertes Wirken für die Belange von gehörlosen Menschen verdient unseren großen Respekt und unsere tiefe Anerkennung. Im Rahmen seiner ehrenamtlichen Arbeit setzt er sich seit mehr als 50 Jahren für eine Verbesserung der Lebenssituation gehörloser und hörgeschädigter Menschen in allen Bereichen des gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und sozialen Lebens ein“, würdigte der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement des Frankenthalers.

Wie kann Reichtum gerechter verteilt werden?

Cover des Podcast mit Marlene Engelhorn
Cover des Podcast mit Marlene Engelhorn
Foto: Raul Krauthausen

Berlin (kobinet) „Wie kann Reichtum gerechter verteilt werden?“ Dieser Frage geht Raul Krauthausen in seiner Reihe „Im Aufzug mit“ nach. Dieses Mal war Marlene Engelhorn zu Gast bei Raul Krauthausen. „Über Geld zu sprechen, ist in unserer Gesellschaft noch immer ein Tabu. Aber heute tun wir genau das. Denn Marlene Engelhorn ist reich – schon bevor ihr mit Ende 20 mitgeteilt wurde, dass sie einige Millionen Euro erben wird. Aber genau das will sie ändern. Denn als Grund der extremen sozialen Ungerechtigkeit sieht sie auch die Steuerpolitik, die die Besteuerung von Vermögen und Erbschaften immer weiter verringert hat. Mit taxmenow setzt sich Marlene daher für mehr Steuergerechtigkeit ein – eine Initiative von Vermögenden, die eine höhere Besteuerung von Reichtum erreichen will. Ein Gespräch über Privilegien, Macht und Schlupflöcher. Aufzugtür auf für Marlene Engelhorn“, heißt es in der Ankündigung des Podcast.

Gedenkveranstaltungen für Opfer von „Euthanasie“ und Zwangssterilisation

Jürgen Dusel
Jürgen Dusel
Foto: Henning Schacht

Berlin (kobinet) Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus findet am Mittwoch, den 31.01.2024, um 12:00 Uhr in der Tiergartenstraße 4 am Gedenk- und Informationsort für die Opfer der „Euthanasie“-Morde die Gedenkveranstaltung für die ermordeten Menschen mit Behinderungen statt. Mehrere hunderttausend Kinder, Männer und Frauen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen wurden von den Nationalsozialisten grausam getötet. 2024 richtet der Behindertenbeauftragte Jürgen Dusel den Fokus auf die tauben Menschen. Die Kranzniederlegung wird von zwei Künstlerinnen, Ines Konietzko-Fischer (taub) und Claudia van Hasselt (hörend), mit einer musikalischen Performance begleitet.

Anpassungsbedarf des Berliner Rechts an die UN-Behindertenrechtskonvention

Symbol Paragraph

Berlin (kobinet) Menschen mit Behinderungen dürfen nicht diskriminiert oder in ihrem Recht auf gleichberechtigte, volle und wirksame Teilhabe an der Gesellschaft beeinträchtigt werden. Diese Kernanliegen der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), müssen in bestehenden Gesetzen wie auch in zukünftigen Gesetzesvorhaben oder untergesetzlichen Regelungen Berücksichtigung finden – auch auf Ebene der Bundesländer. Aktuell wird das Berliner Landesrecht den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention kaum gerecht, teilte das Deutsche Institut für Menschenrechte mit, das erheblichen Anpassungsbedarf sieht.

Deutschlandticket soll auch 2024 49 Euro kosten

Symbol Information

Berlin (kobinet) Am 22. Januar 2024 fand eine digitale Sondersitzung der Verkehrsminister der Bundesländer statt. Auf dieser Sitzung haben sie festgestellt, dass ihrer Meinung nach die zur Verfügung stehenden Finanzmittel auch in 2024 ausreichen, um das seit 1. Mai 2023 geltende Deutschlandticket weiterhin für den Preis von 49 Euro anzubieten. Gerade vor dem Hintergrund gestiegener Kraftstoffpreise und Personalkosten ist die weiterhin hälftige Finanzierung durch die Verkehrsminister ein wichtiges und eindeutiges Zeichen. Jetzt kommt es nach Ansicht des Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV) auf Bundesverkehrsminister Wissing an.

Behindertenrat für Demo gegen Rechtsextreme

Fotomontage Parlament und Demoaufruf
Demokratie verteidigen – Parlament in Wien
Foto: BIZEPS/Lukas Huber/David Albrich

Wien (kobinet) Der Österreichische Behindertenrat hat den Aufruf zu einer Großkundgebung am 26. Januar vor dem Österreichischen Parlament gegen Rechtsextremismus und Rassismus geteilt. Wie BIZEPS heute weiter berichtet, tritt der Rat antidemokratischen Tendenzen entschieden entgegen und sieht den Schutz der Demokratie als eine ständige Aufgabe an.

Für Inklusion mit frischem Wind

Text LAG inGroßbuchstaben dann Selbsthilfe und hochgesetzt NRW
Logo der LAG Selbthilfe Nordrhein-Westfalen
Foto: LAG SELBSTHILFE NRW e. V.

MÜNSTER (kobinet) Als Zusammenschluss von rund 130 Organisationen, welche die Interessen von über 250.000 Mitgliedern bündelt, startet die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Nordrhein-Westfalen mit einem rundum modernisiertes Erscheinungsbild in das neue Jahr. Zugleich werden auch aktuelle Impulse zur Verbesserung der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen präsentiert.

Klares Zeichen gegen rechts

Kundgebung am Bundestag
Auf dem Platz der Demokratie am Bundestag
Foto: sch

Berlin (kobinet) „Klares Zeichen gegen rechts“, titelte heute die Berliner Zeitung. Zur Kundgebung vor dem Bundestag waren am Sonntag weit mehr als 100.000 Menschen gekommen. Hunderttausende protestierten am Wochenende überall in Deutschland gegen Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. „Diese Menschen machen uns allen Mut. Sie verteidigen unsere Republik und unser Grundgesetz gegen seine Feinde“, betonte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. In seiner Videobotschaft dankte er den Demonstranten für ihren Einsatz

ISL: Selbstbestimmung, Inklusion und Barrierefreiheit konsequent fördern

Porträt von Wiebke Schär
Wiebke Schär
Foto: Franziska Vu ISL

Berlin (kobinet) Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. -– ISL hat bei ihrer Klausurtagung vom 18. und 19. Januar in Berlin den Rahmen für ihre Aktivitäten im Jahr 2024 gesetzt. Im Mittelpunkt soll dabei die Stärkung der Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen stehen. Für die bessere Organisation der Assistenz, die behinderte Menschen benötigen, treibt die ISL die Gründung einer Genossenschaft von Nutzer*innen eines Persönlichen Budgets voran; mit einem auf drei Jahre angelegten Projekt wird sich die ISL zudem der Nicht-Diskriminierung in humanitären Notlagen widmen. Diejenigen, die auf außerklinische Intensivpflege angewiesen sind, will die Selbstvertretungsorganisation behinderter Menschen intensiv dabei unterstützen, selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden statt in speziellen Einrichtungen leben zu können. Und 2024 müsse es endlich gelingen, dass die Regelungen zur Barrierefreiheit entscheidend verbessert werden.

Juliane Harms koordiniert Empowerment zur Selbstvertretung

Juliane Harms
Juliane Harms
Foto: bifos

Berlin (kobinet) Juliane Harms wünscht sich bei den anstehenden Wahlen in diesem Jahr Konstellationen, die eine diverse Gesellschaft anerkennen und ein Miteinander fördern und fordern. „Denn nur dann kommen wir auch in Sachen Inklusion, Barrierefreiheit und Selbstbestimmung viele Schritte voran. Nichts wäre schlimmer als Stillstand oder gar Rückschritt. Und das liegt auch an uns. Wir haben viel zu tun.“ So bringt Juliane Harms, die seit Dezember 2023 neu im Team des Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) ist und das von der Aktion Mensch geförderte Projekt „Empowerment zur Selbstvertretung behinderter Menschen“ leitet, ihre Wünsche für die Zukunft auf den Punkt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul führte mit Juliane Harms ein Interview über ihr Wirken und das von ihr geleitete Projekt.

8.492 Projekte der Aktion Mensch im Jahr 2023 gefördert

Logo: Aktion Mensch
Logo: Aktion Mensch
Foto: Aktion Mensch

Bonn (kobinet) „achttausendvierhundertzweiundneunzig – so viele Projekte für Inklusion konnten wir im vergangenen Jahr fördern“, dies teilte die Aktion Mensch in ihrem aktuellen Newsletter mit. Die Organisation verweist dabei auf die Aktion Mensch-Förderlandkarte, in der man finden kann, welche Projekte in der Nähe durchgeführt werden.

Spanien: Aus Invaliden werden Menschen mit Behinderung

Flagge von Spanien
Flagge von Spanien
Foto: Free-Photos auf Pixabay

Wien / Madrid (kobinet) „Respektvolle Sprache: Mit der angekündigten Änderung des Artikels 49 der Verfassung verabschiedet sich das Land von dem Begriff ‚Invalide‘ und ersetzt ihn durch ‚Menschen mit Behinderung‘.“ Dies berichtet Martin Ladstätter im österreichischen Online-Nachrichtendienst BIZEPS zu einer in Spanien anstehenden Verfassungsänderung zur Bezeichnung behinderter Menschen.

Ferda Ataman stellte sich Fragen in Bericht aus Berlin

Ferda Ataman
Ferda Ataman
Foto: Sarah Eick

Berlin (kobinet) Hunderttausende Menschen gingen auch am Wochenende auf die Straße, um für Demokratie und Menschenrechte einzutreten. Am Sonntagabend beantwortete die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes, Ferda Ataman, in der ARD-Sendung Bericht aus Berlin Extra Fragen zur Diskriminierung von Menschen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund.

Die Macht der Vorstellungskraft: Wie Christian Ohrens die Welt um sich herum wahrnimmt

Cover des IGEL-Podcast mit Christian Ohrens
Cover des IGEL-Podcast mit Christian Ohrens
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Hamburg (kobinet) „Die Macht der Vorstellungskraft: Wie Christian Ohrens die Welt um sich herum wahrnimmt“ So lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Der Inklusator und Macher des IGEL-Podcast, Sascha Lang, sprach dabei mit dem Blogger, DJ, Produzent, Moderator, Podcaster, Gamer, Freizeitpark Tester, Guide und Retro Freak Christian Ohrens aus Hamburg.

Zusammen gegen Rechtsextremisten

Schülerin mit eigenem Protestplakat gegen die AfD
Heute auf dem Berliner Platz der Demokratie
Foto: sch

Berlin (kobinet) Hunderttausende Menschen sind am Wochenende auf die Straße gegangen, um gemeinsam gegen Rechtsextremisten zu protestieren. Seit Geheimpläne von AfD-Politikern und Neonazis zu rassistischen Deportationen öffentlich wurden, regt sich im ganzen Land heftiger Protest. Ein breites Bündnis aus Sozialverbänden, Fridays for Future und Gewerkschaften hatte auf dem Berliner Platz der Demokratie am Bundestag zur Demo unter dem Motto „Demokratie verteidigen: Zusammen gegen Rechts“ aufgerufen.

Momentaufnahme 331

Fußspuren im Schnee
Fußspuren im Schnee
Foto: Irina Tischer

Berlin (kobinet) Glattes Eis

Ein Paradies

Für Den, der gut zu tanzen weiß. (Friedrich Nietzsche)

Du hast meinen Arbeitsplatz – möchtest du auch meine Behinderung

Cover des Podcast Sonntag trifft IGEL vom 21.1.24
Cover des Podcast Sonntag trifft IGEL vom 21.1.24
Foto: IGEL-Media

Bad Segeberg / Halle (kobinet) „Du hast meinen Arbeitsplatz – möchtest du auch meine Behinderung“, so lautet der Titel der aktuellen Episode des Podcast Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). In der Reihe Sonntag trifft IGEL tauschen sich wieder einmal Sascha Lang und Jennifer Sonntag aus und beleuchten das Thema aus verschiedenen „Blickwinkeln“.